„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

OTA & DGU: „Kooperation ist keine Eintagsfliege“

Der DKOU 2015 steht ganz im Zeichen der Internationalisierung. Im März haben die beiden Kongresspräsidenten von DGOOC und DGU, Prof. Rüdiger Krauspe und Prof. Michael Nerlich, als deutsche Delegation von Orthopäden und Unfallchirurgen am AAOS Annual Meeting 2015 in Las Vegas teilgenommen. Nerlich hat dort unter anderem die mit den amerikanischen Fachgesellschaften Orthopaedic Trauma Association (OTA) und Orthopaedic Research Society (ORS) vereinbarten Kooperationen offiziell unterzeichnet. Welche neuen Möglichkeiten diese Kooperationen im Einzelnen mit sich bringen, erläuterte Nerlich im Interview mit Redakteurin Miriam Buchmann-Alisch.

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Arzt während Befundung per TKmed, © UKR

Pressemitteilung

Patienteninformationen rasen über die Datenautobahn

Unfallchirurgen verschicken radiologische Bilder und Befunde innerhalb von Sekunden von einer Klinik zur anderen – und das sicher und datenschutzkonform. Weit über 1.000 einzelne Schnittbilder umfasst ein Ganzkörper-Computertomogramm (CT) eines Schwerverletzten. Ist der Verunfallte beispielsweise lebensgefährlich am Gehirn verletzt, muss er oft in eine Spezialklinik verlegt werden. Noch während er mit dem Rettungshubschrauber zur Spezialklinik unterwegs ist, empfängt diese bereits die Bilder. Bevor der Patient eintrifft, können die Chirurgen die Verletzungen bewerten, die anstehende Operation planen und das OP-Team zusammenstellen. Der digitale Austausch über das teleradiologische System TKmed® der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) spart im Notfall lebensrettende Zeit.

Wissenschaft

Startschuss für Forschungsdatenbank O und U

Wer forscht an welcher Klinik aktuell zu welchem Thema in Orthopädie und Unfallchirurgie? Um hier Transparenz zu schaffen, die Vielfalt der wissenschaftlichen Leistungen an Kliniken und in den Fachgremien widerzuspiegeln sowie mehr Möglichkeiten für Kooperationen zu eröffnen, hat die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) eine Forschungsdatenbank O & U ins Leben gerufen.

© marioav/Fotolia

Pressemitteilung DGOU

Alkohol am Fahrradlenker hat Risiken und Nebenwirkungen

Wer fährt, der trinkt nicht und wer trinkt, der fährt nicht. Dies muss auch für Fahrradfahrer gelten. Wer als Radler Alkohol trinkt, sollte sein Fahrrad lieber nach Hause schieben oder stehen lassen, rät die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU). Fahrradfahren ist eine sehr komplexe körperliche und psychomentale Leistung. Der Radler benötigt Gleichgewichtssinn und Reaktionsfähigkeit. Beides wird durch Alkoholkonsum getrübt bzw. stark beeinträchtigt. „Die wenigsten können einschätzen, ab welchem Blutalkohol-Wert sie nicht mehr sicher auf dem Fahrrad unterwegs sind. Die meisten überschätzen sich und bringen damit sich und andere Verkehrsteilnehmer in Gefahr“, sagt Professor Reinhard Hoffmann, stellvertretender Generalsekretär der DGOU.

Netzwerk

TraumaRegister DGU®
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TraumaNetzwerk DGU®
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AUC – Akademie der Unfallchirurgie GmbH
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Advanced Trauma Life Support (ATLS)
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Alterstraumazentrum
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TeleKooperation
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Partner

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
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Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
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Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU)
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Verband leitender Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. (VLOU)
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The European Society for Trauma and Emergency Surgery (ESTES)
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Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
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Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC)
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Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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Bundesverband der Durchgangsärzte e.V.
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European Federation of National Associations of Orthopaedics and Traumatology (EFORT)
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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.
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