„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Unfallchirurgen starten neues Kursformat zur medizinischen Versorgung im Terrorfall

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) startet heute ein neues Kursformat zur Behandlung von Schuss- und Explosionsverletzungen nach einem Terroranschlag. Der neue Kurs zur Terror- und Katastrophenchirurgie mit dem Titel „Terror and Disaster Surgical Care“ (TDSC®) richtet sich an erfahrene Unfallchirurgen und Chirurgen an deutschen Kliniken, die mit der medizinischen Herausforderung bei Terrorlagen in Zukunft konfrontiert werden könnten. „Unfallchirurgen müssen im Katastrophenfall andere Prioritäten als in der Regelversorgung setzen. Der Kurs übt das Umdenken in der Terrorlage. Auch wenn wir hoffen, dass es nicht nötig sein wird, wollen wir vorbereitet sein, um im Ernstfall möglichst viele Patienten bestmöglich zu behandeln“, sagt DGU-Präsident Prof. Dr. Ingo Marzi. DGU-Experten haben das Kurskonzept heute bei einem Pressegespräch in Frankfurt am Main vorgestellt und Einblicke in den ersten TDSC®-Kurs gegeben.

Aktuelles (1-3)

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Die Kursreihe „Interpersonal Competence“ (IC) gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Trainingskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Assistenz- und Fachärzte (ICC 1) findet vom 23. bis zum 24. Juni 2017 in Frankfurt am Main statt, der nächste Kurs für Führungskräfte (ICC 3) vom 30. Juni bis zum 1. Juli 2017 in Seeheim. Wer sich jetzt für einen der beiden Kurse anmeldet, erhält mit dem Buchungscode 15 Prozent Preisnachlass.

Das Projekt „Koordiniertes Osteoporose-Management von unfallchirurgischen Patienten mittels Fracture Liaison Service (FLS)“ an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) wurde jetzt vom Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) mit dem Deutschen Preis für Patientensicherheit gewürdigt. Das FLS ist eine neue und effektive Möglichkeit, um Versorgungslücken für Osteoporose-Patienten zu schließen und Folgefrakturen zu mindern. Die Auszeichnung ist mit 3.500 Euro verbunden.

Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen

VSOU-Kongress 2017: Qualität, Aktualität und Vielfalt

Über 400 Fachvorträge, Workshops und Podiumsdiskussionen zu gesellschaftspolitischen Themen standen auf dem Programm der diesjährigen Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen (VSOU) in Baden-Baden. Unter dem Motto „Das Ganze ist mehr…“ luden die Kongresspräsidenten Prof. Dr. Paul A. Grützner und Prof. Dr. Dominik Parsch vom 27. bis zum 29. April 2017 dazu ein, auch über den Tellerrand des Faches O und U hinauszublicken.

Netzwerk

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Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
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Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
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Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU)
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Verband leitender Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. (VLOU)
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The European Society for Trauma and Emergency Surgery (ESTES)
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Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
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Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC)
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Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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Bundesverband der Durchgangsärzte e.V.
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European Federation of National Associations of Orthopaedics and Traumatology (EFORT)
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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.
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