„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Praxis-Test hat begonnen: Notfalldatensatz auf elektronischer Gesundheitskarte unterstützt Ärzte in Notfällen

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) sieht im geplanten Ausbau der elektronischen Gesundheitskarte einen erheblichen Nutzen für die künftige Patientenversorgung. Laut Gesetzgeber soll im Zuge eines bundesweiten Notfalldaten-Managements unter der Verantwortung der Bundesärztekammer zum 1. Januar 2018 auf der elektronischen Gesundheitskarte der sogenannte Notfalldatensatz eingeführt werden. Derzeit befindet sich der Notfalldatensatz im Praxistest. Er enthält alle notfallrelevanten medizinischen Informationen zur Patientengeschichte: Diagnosen, Medikation, Allergien und Unverträglichkeiten.

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Die terroristischen Anschläge in Paris haben gezeigt, vor welche Herausforderungen uns eine sehr große Anzahl an Schuss- und Explosionsverletzungen an verschiedenen Orten und zu verschiedenen Zeiten stellt. Um die Opfer von Terroranschlägen zu versorgen, ohne dabei das eigene Leben zu riskieren, werden auch in Deutschland neue Kompetenzen benötigt. Dabei ist die Kenntnis häufiger Verletzungsmuster, geeigneter innerklinischer Abläufe sowie besonderer Gefahrenlagen – wie zum Beispiel der Rettung unter Beschuss – entscheidend, um im Ernstfall situationsgerecht handeln und behandeln zu können.

Schusswunden, Stichverletzungen sowie offene Bauch- oder Brusthöhlen – selbst für den Mediziner Dr. Gerhard Achatz ist dies kein leichter Anblick. Der Militärchirurg war für drei Monate in einem Krankenhaus in Südafrika im Einsatz und hat dort viele Konflikte miterlebt und schwere Verletzungen behandelt.

Wozu dienen Zertifizierungen? Wer entscheidet über die Vergabe? Um diese und weitere Fragen zu beantworten, hatte die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) im Mai 2016 zu einem Workshop eingeladen. Vertreter der DGOU, der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) sowie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) diskutierten dabei unter anderem über die Mindestanforderungen verschiedener Zertifikatsanbieter. In der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ (OUMN) ist zu diesem Thema jetzt der Artikel „Zertifizierung als Zumutung und als Chance“ erschienen.

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