„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Terrorgefahr: Mediziner fordern Ausstattung von Rettungswagen mit Tourniquets

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und die Deutsche Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin (DGAI) fordern, dass Rettungswagen bundesweit mit sogenannten Tourniquets ausgestattet werden. Das Tourniquet ist ein Abbindesystem, mit dem eine lebensbedrohliche Blutung an Armen oder Beinen unterbrochen und gestoppt werden soll – beispielsweise nach Explosions- oder Schussverletzungen bei einem Terroranschlag. Auf diese Forderung verständigten sich die Unfallchirurgen und Rettungsmediziner auf der DGU-Veranstaltung „Terroranschläge – eine neue traumatologische Herausforderung“ am 14. Januar 2017 in München. DGU-Präsident Prof. Dr. Ingo Marzi sagt: „Wir müssen uns weiterhin gut für den Fall terroristischer Anschläge vorbereiten – daher ist es sinnvoll, die Ausstattung mit Tourniquets für die Schwerverletztenversorgung nachzuholen.“

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Leitlinien unterstützen Ärzte dabei, Entscheidungen für die optimale Versorgung von Patienten zu treffen. Die systematischen Handlungsempfehlungen sorgen damit für mehr Qualität und Sicherheit in der Medizin. Was muss bei der Erstellung von Leitlinien beachtet werden? Wie lässt sich der Entwicklungsprozess vereinfachen? Diese und weitere Fragen beantwortet das einführende Seminar des Leitliniensekretariats der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Der nächste Kurs findet am 21. März 2017 in Berlin statt.

Sie arbeiten im Fach Orthopädie und Unfallchirurgie und beherrschen neben medizinischen Geräten auch das eine oder andere Musikinstrument? Außerdem können Sie sich vorstellen, gemeinsam mit Ihren Kollegen zu musizieren? Dann melden Sie sich doch für das Orchester O&U, das jetzt unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) ins Leben gerufen werden soll.

Die AOTrauma Deutschland (AOTD), eine Sektion der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), fördert den Nachwuchs in der klinischen und experimentellen Forschung mit einer Anschubfinanzierung sowie einem Mentoring. Die aktuelle Ausschreibung endet am 12. März 2017.

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