„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Umknicken, Stolpern, Stürzen: Verletzungen des Sprunggelenks gehören zu den häufigsten am Bewegungsapparat. Was nicht jeder weiß: Werden sie nicht oder unzureichend behandelt, können sie schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Dazu gehören etwa eine dauerhafte Instabilität des Gelenks mit häufigem Umknicken sowie eine schmerzhafte Arthrose, die schlimmstenfalls bereits in jungen Jahren auftritt. Deshalb sollte jede Sprunggelenkverletzung von Orthopäden und Unfallchirurgen abgeklärt und leitliniengerecht versorgt werden. Dies beinhaltet auch Maßnahmen, um erneute Verletzungen zu vermeiden, etwa das Tragen von Hilfsmitteln wie Einlagen, Tapes und Orthesen, oder das Training der Koordinationsfähigkeit und Balance. Warum Verletzungen des Sprunggelenks so häufig sind, wie man ihnen vorbeugen kann sowie neueste Erkenntnisse zu ihrer Behandlung sind Themen auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU 2019) und Gegenstand einer Kongress-Pressekonferenz am Mittwoch, dem 23. Oktober 2019 in Berlin.

Aktuelles (1-3)

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Die Sektion Notfall-, Intensivmedizin und Schwerverletztenversorgung (NIS) der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) ist ein maßgeblicher Taktgeber, wenn es darum geht, die präklinische und klinische Versorgung von Unfallverletzten zu verbessern. Neben Leitlinienentwicklung und Qualitätssicherungsmaßnahmen engagiert sie sich auch für die traumatologische Ausbildung. Dass das nicht immer nur formal anhand von Handbüchern geschehen muss, beweist sie mit einem neuen Format: der NIS-Trauma-Couch. In einem Interview stellt NIS-Leiter Prof. Dr. Gerrit Matthes das neue Format vor und lädt ein zur nächsten Couch-Runde auf dem DKOU am 23.10.2019. Dabei ist beste fachliche Unterhaltung auf Schockraum-Niveau garantiert.

Etwa 70 Prozent aller Menschen leiden mindestens einmal im Leben an Schulterschmerzen – unabhängig von Geschlecht, Alter oder Beruf. Die Ursachen sind divers und umfassen etwa Unfälle, Sportverletzungen oder altersbedingte Abnutzung. Was viele nicht wissen: Auch Erkrankungen der inneren Organe, Diabetes oder Funktionsstörungen der Schilddrüse können Schulterschmerzen auslösen. Entsprechend individuell muss der behandelnde Orthopäde und Unfallchirurg bei seiner Behandlung vorgehen. Auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vom 22. bis zum 25. Oktober 2019 in Berlin diskutieren Experten, wie man einer Erkrankung des Schultergelenks vorbeugen kann, welche Sportarten und Vorerkrankungen diese begünstigen und wie die jeweiligen Erkrankungsformen behandelt werden. Sie beleuchten dabei auch, welchen therapeutischen Stellenwert die Schulterarthroskopie inzwischen einnimmt und unter welchen Voraussetzungen eine Schulterendoprothese eine gute Entscheidung ist.

Wissenschaftliche Medizin

Leitlinien schnell in AMBOSS abrufbar

Die S2k-Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“ der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) ist jetzt auch bei AMBOSS für (angehende) Mediziner kostenfrei abrufbar. Für weitere Informationen aus O und U und für die vollständige Nutzung der Bibliothek ist ein kostenpflichtiger Zugang erforderlich – für Mitglieder von DGOU, DGOOC, DGU und BVOU in den ersten sechs Monaten kostenfrei.

Netzwerk

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Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
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Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU)
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Verband leitender Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. (VLOU)
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The European Society for Trauma and Emergency Surgery (ESTES)
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Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
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Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC)
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Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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Bundesverband der Durchgangsärzte e.V.
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European Federation of National Associations of Orthopaedics and Traumatology (EFORT)
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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.
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