„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Fast jeder Mensch leidet mindestens einmal im Leben an Kreuzschmerzen. Wie man diagnostisch vorgeht und wie man behandelt, ist im Wesentlichen abhängig von der Schmerzursache. Maßgeblich hierfür sind zwei Leitlinien. Die Nationale VersorgungsLeitlinie Nicht-spezifischer Kreuzschmerz wurde unter Beteiligung von Orthopäden und Unfallchirurgen überarbeitet und 2017 aktualisiert. Neu erschien zur Ergänzung in 2018 die unter Federführung von Orthopäden und Unfallchirurgen erstellte Leitlinie Spezifischer Kreuzschmerz. Wie Arzt und Patient bei Kreuzschmerzen am besten vorgehen, erklären Experten auf einer Pressekonferenz, die am 24. Oktober 2018 im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin stattfindet.

Aktuelles (1-3)

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Anlässlich des Tags der älteren Generation am 1. Oktober 2018 geben die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) Tipps zur Vermeidung von Stürzen im hohen Alter. Denn bereits ab dem 50. Lebensjahr nehmen Balance, Muskelkraft, Ausdauer und Beweglichkeit ab, sodass mit zunehmendem Alter das Risiko steigt, zu stürzen und sich dabei zu verletzen. Senioren können dem entgegenwirken: mit gezieltem Training von Kraft und Balance.

Die Kursreihe „Interpersonal Competence Training“ gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Kurskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Führungskräfte (ICC 3) findet vom 23. bis zum 24. November 2018 in Seeheim-Jugenheim statt. Mitglieder von DGOU, DGOOC und DGU erhalten 15 Prozent Rabatt mit dem Buchungscode „DGOU_AKTION“.

Erstes Bundesland übernimmt Kosten für Schulungen

Vorbereitet auf den Ernstfall im Saarland

Das Saarland finanziert die medizinische Vorbereitung auf einen möglichen Terroranschlag. Das Gesundheitsministerium übernimmt Teilnahmekosten für die beiden Kurse Terror and Disaster Surcical Care (TDSC®) und Definitive Surgical Trauma Care (DSTC™) der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Im Herbst steht eine landesgestützte Notfallübung an, bei der auch die Kliniken beteiligt und finanziell unterstützt werden. Damit tragen die Forderungen der DGU an die Politik Früchte, die deutsche Unfallchirurgie bei dieser Art der Daseinsvorsorge zu unterstützen. Auf Initiative von Professor Dr. Tim Pohlemann fand vom 10. bis zum 14. April 2018 am Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) erstmalig eine Schulungskombination aus TDSC® und DTSC™ für die taktische und chirurgische Vorbereitung saarländischer Chirurgen auf den Ernstfall statt. Der Direktor der Klinik für Unfallchirurgie des UKS und ehemalige DGU-Präsident von 2010 berichtet im Interview über die Erfolge in der Zusammenarbeit mit der Landesregierung.

Netzwerk

TraumaRegister DGU®
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TraumaNetzwerk DGU®
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AUC – Akademie der Unfallchirurgie GmbH
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Advanced Trauma Life Support (ATLS)
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Alterstraumazentrum
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TeleKooperation
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Partner

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
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Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
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Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU)
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Verband leitender Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. (VLOU)
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The European Society for Trauma and Emergency Surgery (ESTES)
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Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
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Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC)
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Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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Bundesverband der Durchgangsärzte e.V.
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European Federation of National Associations of Orthopaedics and Traumatology (EFORT)
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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.
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