„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

BMVBS und DVR kooperieren mit der Deutschen Gesellschaft fu?r Unfallchirurgie (DGU)

„Runter vom Gas!“ und die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie bündeln ihre Kräfte für mehr Verkehrssicherheit

Auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin wurde am 26. Oktober 2010 die neue Kooperation der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ mit der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie offiziell verkündet.

Simulationstraining für optimale unfallchirurgische Versorgung:

Fehlerquellen bei medizinischen Notfällen minimieren

Die meisten Zwischenfälle in der Medizin sind vermeidbar. Mit über 70 Prozent ist der sogenannte „Human Factor“ die größte Fehlerquelle: Es mangelt nicht an Fachwissen, sondern das medizinische Personal hat Probleme beim Umsetzen in die Realität. Insbesondere bei Notfällen können Stress, Unübersichtlichkeit oder fehlende Kommunikation die Sicherheit des Patienten gefährden. Wie gezielte Personalschulung – in Form von Simulationstrainings – Risikofaktoren mindern können, präsentieren Experten auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vom 26. bis 29. Oktober 2010 in Berlin.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat in Kooperation mit der Steinbeis-Hochschule ein neues Studienmodell entwickelt, das Pflegekräfte nach einer dreijährigen Ausbildungszeit für Arzt-Assistenztätigkeiten in OP, auf den Stationen und den Ambulanzen an orthopädisch-unfallchirurgischen Kliniken und Niederlassungen qualifizieren soll. Bewerbungsstart jetzt!

„Tschüß bis später“ - Wie konnte ich ahnen, dass es unsere letzten Worte waren und ich sie nie mehr lebend wieder sehen werde. Diese Worte gehen unter die Haut! Sie entstammen dem Buch „Jeden kann es treffen – Gesichter jenseits der Statistik“, welches die Initiatorin Ina Kutscher, ausgehend von ihrem eigenen Schicksal, gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) realisiert und verlegt hat.

Mit der Zertifizierung der drei TraumaNetzwerke Mittel-, Ost- und Südhessen ist Hessen das erste Bundesland, das nahezu vollständig für eine landesweite optimale Behandlung von Schwerverletzten nach standardisierten externen Qualitätsmaßstäben zertifiziert wurde.

Nahezu 90% aller Schädelhirnverletzungen bei Radfahrern können durch das Tragen eines Helmes vermieden werden – daher fordert die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie eine Helmpflicht und regt eine diesbezügliche Gesetzesänderung an.

„Die Initiative hat sich gelohnt“, sagten unisono die Präsidenten des letztjährigen Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin – Prof. Dr. K.-P. Günther, Dresden, Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC), Prof. Dr. H. Zwipp, Dresden, Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) und Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), und Dr. S. Götte, München, Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU).

Zum fünften Mal in Folge betreute Intercongress als einer der führenden PCOs Deutschlands den Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie. Vom 21. bis 24. Oktober 2009 bot die Veranstaltung im ICC Berlin ein breites Forum für Forschung, Fortbildungsmöglichkeiten, Produktinformationen und inspirierende Begegnungen. Über 11.000 Teilnehmende, darunter etliche Gäste aus dem Ausland, betroffene Patientinnen und Patienten, Studierende und Wirtschaftsdelegierte, nahmen am Kongress teil.

Grundlagenforscher suchen nach Wegen, die Knochenheilung bei älteren Menschen zu verbessern. Stammzellen aus dem Knochenmark, deren regenerative Fähigkeiten im Labor verbessert werden, könnten ein Schlüssel zum Erfolg sein. Experten stellen anlässlich des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie ihre Ergebnisse vor.

Das Qualitätsmodul des TraumaRegisters der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), kurz TraumaRegisterQM, steht ab sofort allen am TraumaNetzwerk DGU® teilnehmenden Kliniken online zur Verfügung. Es ergänzt das bereits bestehende TraumaRegister der DGU. 40 Parameter erfassen im webbasierten Modul anonymisiert relevante Daten über Verlauf und die Verletzungsfolgen von Patienten. Dadurch ist nicht nur ein regelmäßiges Benchmarking mit anderen Kliniken im Netzwerk möglich. Zudem können Teilnehmer auch kurzfristig therapeutische Maßnahmen abgleichen und verbessern. Das Hauptziel des derzeit weltweit einzigartigen Registers ist die bessere Versorgung schwerverletzter Patienten.