„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Unter diesem Titel berichten 41 Unfallchirurgen aus drei Generationen in 20 Einzelbeiträgen über die Entwicklung des einstigen chirurgischen Teilgebietes aus nachkriegsbedingten Einschränkungen zur umfassenden lebenserhaltenden und wiederherstellungschirurgischen Fachkompetenz. Das 325 Seiten starke Buch versteht sich als Synopsis, welche wie Meilensteine Wege und erreichte Ziele historisch fixiert und wichtige Zeitzeugenaussagen dokumentiert.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) sagt „Runter vom Gas!“. Seit dem 26. Oktober 2010 setzen sich die Verkehrssicherheitskampagne des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) im Zusammenspiel mit der DGU dafür ein, die Zahl der verletzten oder tödlich verunglückten Verkehrsopfer in Deutschland weiter zu senken. Gemeinsam wollen die Partner in Zukunft noch mehr Aufmerksamkeit auf das Thema Verkehrssicherheit lenken.

Patientenwunsch versus Finanzierbarkeit

Neue Operationstechniken bei Rissen im Schultergelenk

Altersbedingte Abnutzungsprozesse im Schultergelenk sind häufig: Bis zu 50 Prozent der älteren Menschen haben kleine Risse im Schultergelenk, ohne es zu wissen. Liegt ein schmerzhafter Riss vor, muss operiert werden, um das Gelenk wieder bewegen zu können. Welche der verschiedenen Operationstechniken die besten Ergebnisse erzielt, ist zurzeit eine der aktuellen Fragen in der Unfallchirurgie, und eines der Schwerpunktthemen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vom 26. bis 29. Oktober 2010 in Berlin.

BMVBS und DVR kooperieren mit der Deutschen Gesellschaft fu?r Unfallchirurgie (DGU)

„Runter vom Gas!“ und die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie bündeln ihre Kräfte für mehr Verkehrssicherheit

Auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin wurde am 26. Oktober 2010 die neue Kooperation der Verkehrssicherheitskampagne „Runter vom Gas!“ mit der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie offiziell verkündet.

Simulationstraining für optimale unfallchirurgische Versorgung:

Fehlerquellen bei medizinischen Notfällen minimieren

Die meisten Zwischenfälle in der Medizin sind vermeidbar. Mit über 70 Prozent ist der sogenannte „Human Factor“ die größte Fehlerquelle: Es mangelt nicht an Fachwissen, sondern das medizinische Personal hat Probleme beim Umsetzen in die Realität. Insbesondere bei Notfällen können Stress, Unübersichtlichkeit oder fehlende Kommunikation die Sicherheit des Patienten gefährden. Wie gezielte Personalschulung – in Form von Simulationstrainings – Risikofaktoren mindern können, präsentieren Experten auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vom 26. bis 29. Oktober 2010 in Berlin.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat in Kooperation mit der Steinbeis-Hochschule ein neues Studienmodell entwickelt, das Pflegekräfte nach einer dreijährigen Ausbildungszeit für Arzt-Assistenztätigkeiten in OP, auf den Stationen und den Ambulanzen an orthopädisch-unfallchirurgischen Kliniken und Niederlassungen qualifizieren soll. Bewerbungsstart jetzt!

„Tschüß bis später“ - Wie konnte ich ahnen, dass es unsere letzten Worte waren und ich sie nie mehr lebend wieder sehen werde. Diese Worte gehen unter die Haut! Sie entstammen dem Buch „Jeden kann es treffen – Gesichter jenseits der Statistik“, welches die Initiatorin Ina Kutscher, ausgehend von ihrem eigenen Schicksal, gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) realisiert und verlegt hat.

Mit der Zertifizierung der drei TraumaNetzwerke Mittel-, Ost- und Südhessen ist Hessen das erste Bundesland, das nahezu vollständig für eine landesweite optimale Behandlung von Schwerverletzten nach standardisierten externen Qualitätsmaßstäben zertifiziert wurde.

Nahezu 90% aller Schädelhirnverletzungen bei Radfahrern können durch das Tragen eines Helmes vermieden werden – daher fordert die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie eine Helmpflicht und regt eine diesbezügliche Gesetzesänderung an.

„Die Initiative hat sich gelohnt“, sagten unisono die Präsidenten des letztjährigen Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin – Prof. Dr. K.-P. Günther, Dresden, Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e.V. (DGOOC), Prof. Dr. H. Zwipp, Dresden, Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) und Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU), und Dr. S. Götte, München, Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU).