„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Fortbildung

HOTT®: Schockraumsimulation

© Heiko Trentzsch

Die Schockraumsimulation HOTT® wurde auf Grundlage von Simulationstrainings für präklinische Teams von der DGU in Zusammenarbeit mit TüPASS entwickelt und wird seit 2013 als Inhouse-Training durchgeführt.

In der Schockraumsimulation HOTT® trainieren Ihre realen interprofessionellen Schockraumteams in der ihnen bekannten Umgebung, wodurch ein besonders nachhaltiger Lerneffekt erzielt wird.

Die Fallszenarien werden mithilfe von Full-Scale-Simulatoren durchgeführt, die weitaus realistischer als herkömmliche Mega-Code-Simulatoren sind. Über eine mobile Steuerzentrale beeinflussen die Instruktoren alle physiologischen und Umgebungsparameter – sichtbar, fühlbar, hörbar. Dadurch „lebt“ die Simulation und passt sich dem Verhalten der Teilnehmer realitätsgetreu an.

Die Szenarien werden in Bild und Ton festgehalten und im Anschluss in einem Debriefing nachbesprochen. Dabei wird besonderer Wert auf eine fehlerfreundliche Atmosphäre unter dem Aspekt des Crew Resource Management (CRM) gelegt. Nur dadurch wird ehrliche Selbstreflexion möglich.


Auszüge aus dem Programm 

  • Human Factors in der Schockraumversorgung?
  • Schockraumsimulation – alles nur Spielerei?
  • Identifikation kritischer Prozesse im Schockraum
  • Optimierung der Performance als Team
  • Sichere Kommunikation und Entscheidungsfindung
  • Proaktiver Umgang mit Fehler und Schuld
  • 4-6 Fallszenarien im Schockraumsimulator

Warum Schockraumsimulation HOTT®?

Im Schockraum arbeiten interdisziplinäre und interprofessionelle Teams aus Klinikärzten, Notarzt, Pflegekräften, Rettungsassistenten Hand in Hand, meist unter Zeitdruck und mit einer hohen Informationsdichte konfrontiert.

Ineffizienzen und kritische Situationen während des Traumamanagements sind nachweislich meist nicht auf fachliche Mängel, sondern auf menschliches Verhalten (Human Factors) zurückführbar. Dennoch findet dieser Aspekt in der Aus- und Weiterbildung kaum Beachtung. Zu den Human Factors zählen beispielsweise die sichere Kommunikation und Entscheidungsfindung, die Identifizierung kritischer Situationen und die Performance als Team.

In anderen Hochsicherheitsdomänen (z.B. Luftfahrt, Ölplattformen) hat sich das Human-Factors-Simulatortraining in Form von Crew Ressource Management (CRM) als eine herausragende Möglichkeit etabliert, vermeidbare Fehler nachhaltig zu reduzieren.

Patientensicherheit wird wesentlich durch die Handlungssicherheit des Schockraumteams bestimmt. HOTT® trainiert jene Verhaltensprinzipien, welche die Sicherheit bei der Bewältigung von kritischen Situationen erhöhen. Dazu  werden solche Situationen in Ihrem eigenen Schockraum unter Einsatz von realitätsnahen Patientensimulatoren dargestellt.


Schockraumsimulation in Ihrer Klinik?

Die nachweislich besten Effekte zeigen Simulationstrainings, wenn sie in der bekannten, eigenen Umgebung stattfinden. Daher werden die 4 bis 6 Fallszenarien direkt in Ihrem Schockraum durchgeführt.

Die Schockraumsimulation soll Ihre alltäglichen Abläufe sowie Ihre Teamzusammenstellung abbilden. Daher erörtern wir mit Ihnen vorab auch eine geeignete interprofessionelle Zusammenstellung der Kursteilnehmer. Auch die Fallszenarien werden auf Ihren routinemäßigen Schockraumalgorithmus und die klinikspezifischen Rahmenbedingungen abgestimmt. Damit gelingt es, die Kursteilnehmer in einem authentischen, wirklichkeitsgetreuen Umfeld zu trainieren.

Ebenso klären wir mit Ihnen vorab, wie die Schockraumversorgung an den Kurstagen weiter erfolgen kann. Bitte kontaktieren Sie uns bevorzugt telefonisch. Gerne unterbreiten wir Ihnen dann ein Kostenangebot.


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Links:

Mehr zu HOTT®www.hott-kurs.de

Fortbildung für Ärzte - Training für den Ernstfall, Bericht 3sat nano vom 17. Februar 2015 (Bericht über HOTT beginnt ab 16:48)