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Wegweiser: Die DGU - Gruppierungen - AGs - Geschichte der Unfallchirurgie
AGs
Geschichte der Unfallchirurgie

Leitung

Prof. Dr. med. Jürgen Probst, Ärztl. Direktor a.D.

Leiter

Alter Mühlhabinger Weg 3, 82418 Murnau
Tel: 08841/49888
Fax: 08841/99414
Prof. Dr. med. Eberhard Markgraf, Ärztl. Direktor i.R.

Stellvertreter

c/o DGU-Geschäftsstelle
Email: eberhardmarkgraf @ gmx.de

Mitglieder


 
  • Prof. Dr. Dr. h.c. Horst Cotta, München
  • Prof. Dr. Dieter Havemann, Kiel-Brodersdorf
  • Prof. Dr. Karl-Heinz Jungbluth, Hamburg
  • Prof. Dr. Eugen-Hermann Kuner, Umkirch b. Freiburg
  • Prof. Dr. Eberhard Markgraf, Jena
  • Prof. Dr. Jürgen Probst, Murnau
  • Prof. Dr. Leonhard Schweiberer, München
  • Prof. Dr. Harald Tscherne, Hannover
  • OMR Dr. Klaus Welz, Cottbus

Aufgabenstellung

Die im Jahre 2002 gegründete Arbeitsgemeinschaft sieht ihre Aufgabe darin, Materialien zur Entstehung und Entwicklung der Unfallchirurgie in Deutschland seit Beginn des 20. Jahrhunderts, zur Geschichte und zu Dokumenten der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie und ihrer Vorläufer, insbesondere durch die Zeitläufte in Verlust Geratenes, zu beschaffen und dem Archiv der Gesellschaft zuzuführen, ferner für Einzelthemen, die für die DGU von Interesse sind, Materialien zu erwerben, zu sichten und auszuwerten, die Lebensleistungen bedeutender Unfallchirurgen zu ergründen und darzustellen sowie die Strukturen der unfallchirurgischen Versorgung, z.B. die Krankenhausstrukturen, zu dokumentieren.
In einem "Sonderbereich" unter der Leitung von E. Markgraf, J. Probst und K. Welz entsteht derzeit eine größere Bestandsaufnahme der Unfallchirurgie/Traumatologie in der DDR. Teilnehmer hieran sind Professor Dr. Kurt Franke, Berlin, MR Dr. med. sc. Wolfgang Kurz, Lübben, Professor Dr. Wieland Otto, Halle/Saale, Professor Dr. Wolfgang Senst, Frankurt/Oder.
Die AG stellt Mitgliedern und auch fachlichen Interessenten außerhalb der Mitgliedergemeinschaft (z.B. für wissenschaftliche Arbeiten, Doktoranden) Auskünfte zur Verfügung.
Die AG unterhält Korrespondenzkontakt mit mehreren Medizinhistorikern.
Die Mitglieder der AG würden es begrüßen, wenn jüngere Mitglieder der DGU sich der AG anschlössen, um insbesondere aus deren Einzelforschungsbereichen die dabei anfallenden unfallchirurgisch-historischen Erkenntnisse, ermittelten Dokumente etc. in die AG einzubringen und damit der DGU zugänglich zu machen.
An die Mitglieder der DGU, die ihre aktive Berufstätigkeit beenden, richtet die AG die Bitte, nicht mehr benötigte historisch bedeutsame Buchliteratur der AG oder dem Archiv (Geschäftsstelle der DGU) zu überlassen, um diese späteren Generationen als Zeitzeugnis zu erhalten.

gez. Professor Dr. J. Probst


Projekte

Wie bereits oben erwähnt,  befasst sich die AG mit dem Erbe einzelner herausragender Unfallchirurgen. Im Jahre 2004 war Prof. Dr. Louis Stromeyer (1804 - 1876) ein besonderes Gedenken gewidmet. Veröffentlichungen erfolgten u.a. auch über Johann Friedrich Dieffenbach und Raoul Hoffmann. Diese Reihe wird fortgesetzt.
Schon 1986 und 1997 waren wichtige Aufgabenbereiche in Buchform dargestellt worden. Die rasche Fortentwicklung der technischen Hilfsmittel lässt die nicht immer geradlinigen Entwicklungsgänge bald in Vergessenheit geraten, es gehen dadurch mitunter wichtige Erkenntnisse verloren, vor allem dann, wenn ihre therapeutische Nutzung zunächst an fehlenden Hilfsmitteln scheiterte. Nur beispielhaft gilt dies für alle Osteosyntheseverfahren. Die Aufgabe der AG kann es - neben eigentlicher historischer Forschung - nur sein, die immer kürzer werdenden Epochen im Sinne der Rankeschen Devise "wie es tatsächlich gewesen" ist,  festzuhalten.

 

Tagungen

Die Mitglieder der AG halten jährlich einmal eine Sitzung im Zusammenhang der Sommer-Präsidiumssitzung (i. d. R. Anfang Juni), ggf. zusätzlich eine solche während der Winter-Präsidiumssitzung (Kongress) ab.
Über die Aktivitäten der AG wird jährlich ein Bericht zum Protokoll der Sommer-Präsidiumssitzung abgegeben, welcher später in der Regel in den „Mitteilungen und Nachrichten“ veröffentlicht wird.

Veröffentlichungen

H.-J. Oestern und J. Probst (Hrsg.): Unfallchirurgie in Deutschland – Bilanz und Perspektiven. Springer 1997

A. Ekkernkamp und J. Probst: Von der Unfallheilkunde zur Unfallchirurgie. Z. ärztl. Fortbild. Qual. Gesundh.wes. 98:31-36, 2004 und Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie 33, H. 4, 2004 sowie auf dieser Website (Rubrik Unfallchirurgie/Geschichte). 


Autor/Quelle:
Redaktion
DGU-Online Redaktion
erstellt am: 22.01.2009
zuletzt aktualisiert: 09.06.2010
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