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07.09.2010 |
15:10 15 |
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Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie 2010
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74. Jahrestagung der DGU
96. Tagung der DGOOC
51. Tagung des BVOU
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Hier finden Sie wichtige und aktuelle Informationen zum Wegfall der AiP-Phase zum 01.10.2004 |
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Suchen und Anbieten von Stellen in der Unfallchirurgie |
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Wegweiser:
Die DGU
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Gruppierungen
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AGs
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Prävention von Verletzungen
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AGs |
Prävention von Verletzungen |
Leitung |
PD Dr. med. Carl Haasper
Leiter
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Unfallchirurgische Klinik, Medizinische Hochschule Hannover
Carl-Neuberg-Str. 1, 30625 Hannover
Tel: 0511-532-2050
Fax: 0511-532-5877
Email: haasper.carl@mh-hannover.de
Internet: http://www.mhh-unfallchirurgie.de
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Dr. med. Uli Schmucker
Stellvertreter
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Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald
Sauerbruchstr. , 17475 Greifswald
Tel: 03834/866101
Fax: 03834/866102
Email: uli.schmucker@uni-greifswald.de
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Mitglieder |
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| C. Haasper (Hannover) |
Leitung, Verkehrsunfallforschung |
| U. Schmucker (Greifswald) |
Stellvertretende Leitung, Verkehrsunfallforschung, Unfallprävention in Asien |
| C. Becker (Stuttgart) |
Geriatrie |
| U. Chiellino (Regensburg) |
Verkehrspsychologie |
| A. Ernstberger (Regensburg) |
Verkehrsunfallforschung |
| M. Feldmann (Neunkirchen) |
Prävention von Verletzungen im häuslichen Bereich |
| G. Lob (München) |
Ökonomische Aspekte |
| S. Märzheuser (Berlin) |
Prävention von Verletzungen bei Kindern |
| O. Pieske (München) |
Verkehrsunfallforschung |
| M. Richter (Coburg) |
Verkehrsunfallforschung, Prävention von Sportverletzungen |
| J. Seifert (Berlin) |
BG, Verkehrsunfallforschung |
| N. Suhm (Basel) |
Verkehrsunfallforschung |
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Aufgaben |
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Die Arbeitsgemeinschaft Prävention von Verletzungen befasst sich mit der Prävention von Verletzungen, Erkrankungen und deren Folgen auf dem Gebiet der Orthopädie und Unfallchirurgie.
Orthopäden und Unfallchirurgen / Orthopädinnen und Unfallchirurginnen sind aufgrund ihrer klinischen und wissenschaftlichen Expertise die Spezialisten für alle Aspekte der Prävention. Folglich ist es Aufgabe der AG, dieses Wissen in Theorie und Praxis zu erweitern und daraus sinnvolle Maßnahmen zu abzuleiten. Die Handschrift unseres Fachgebietes muss dabei stärker als bisher sichtbar werden.
Obwohl die Senkung der Verletztenzahlen ein ausgewiesenes Ziel von Präventionsarbeit ist, steht dies nicht im Widerspruch zu den Interessen klinisch tätiger Ärzte. Vielmehr kann nur durch die Kombination präventiver und therapeutischer Maßnahmen ein optimales Ausheilungsergebnis bei möglichst vielen Unfallverletzten erreicht werden.
Tumorvorsorge und Rückenschule gelten als Beispiele erfolgreicher, weil systemweit praktizierten Prävention. Breite gesellschaftliche Akzeptanz, gesichertes wissenschaftliches Fundament und nachweisliche Effizienz sind prägende Eigenschaften solcher Modelle.
Die Arbeit der AG Prävention von Verletzungen basiert auf drei Grundüberzeugungen:
- Prävention kann Gesundheit fördern und Lebensqualität verbessern
- Prävention kann Kosten senken und den Nutzen erhöhen
- Prävention braucht eine messbare Wirkung
Fortschritte in der Präventionsforschung und –medizin können nur durch Schaffung eines starken Bewusstseins erreicht werden. Die Einbeziehung von Interessensvertretern aus Klinik, Wissenschaft, Politik und Industrie ist dazu notwendig.
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Aktuelles |
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Die letzte Sitzung der AG Prävention von Verletzungen fand im Rahmen des DKOU 2009 in Berlin statt.
Zusammenschluss AG Prävention von Verletzungen DGU / AK Prävention DGOOC: Ein Antrag auf Gründung einer Sektion Prävention innerhalb der DGOU wurde von den Leitern der AG (DGU) und des AK (DGOOC) bereits gestellt. Eine Entscheidung steht noch aus.
Wahl der AG-Leitung: Nach 8 Jahren übergibt M. Richter die Leitungsfunktion an C. Haasper (Hannover). Dessen Amt als stellvertretender Leiter übernimmt U. Schmucker (Greifswald).
Die beiden Sitzungen Unfallforschung und Prävention auf dem DKOU waren sehr gut besucht. Die seit Jahren zunehmende Zahl der Zuhörer zeigt die große Resonanz innerhalb der Fachgesellschaften. Auch der Messestand der AG auf dem DKOU wurde sehr gut frequentiert; im nächsten Jahr können sich die Besucher auf ein „Aktivprogramm“ freuen. Lust und Frust garantiert!
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Tagungen |
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Zwei Treffen jährlich sind geplant; ein Treffen im Rahmen der Jahrestagung der DGCh und ein Treffen im Rahmen des DKOU.
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Berichte |
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Die AG erstellt bei dem Treffen im Rahmen des DKOU einen Jahresbericht über abgeschlossene, laufende und geplante Projekte. Dieser Bericht wird in den Mitteilungen der Gesellschaft veröffentlicht. Weitere Berichte werden zum regelmäßig stattfindenden Workshop (DGOU Expertengruppe Fahrrad- und Fußgängerunfall) veröffentlicht.
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Aktivitäten der AG |
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Die Prävention von Verletzungen im Straßenverkehr ist ein Schwerpunkt der Arbeitsgemeinschaft. AG-Mitglieder aus den Unfallforschungsprojekten in Hannover, Greifswald, Regensburg sowie vom ADAC können hier mit neuen Erkenntnissen zur Vermeidung von Unfällen und Verminderung der Verletzungsschwere beitragen.
Ende 2009 waren zahlreiche AG-Mitglieder am DGOU-Workshop zu Fußgängern und Fahrradfahrern beteiligt. Über die Fortsetzung der auch in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommenen Veranstaltung war man sich schnell einig. Kontrovers diskutiert wurde dagegen die „allgemeine Helmpflicht für Fahrradfahrer“. Hier können für 2010 spannende Diskussionen erwartet werden. In diesem Zusammenhang wird die Münsteraner Fahrradstudie (C. Juhra, Münster) wichtige Ergebnisse liefern können
In 2010 werden sich die AG-Mitglieder verstärkt an Aktivitäten des Deutschen Verkehrssicherheitsrats (Initiative J. Sturm) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (Kampagne RISIKO RAUS) beteiligen. Auch der Sprung auf die europäische Bühne steht unmittelbar bevor: die AG wurde zur Gestaltung einer Sitzung auf der SICOT-Jahrestagung 2010 eingeladen (Initiative G. Lob).
Stärkere Außenwahrnehmung soll durch eine Kooperation mit dem ADAC erreicht werden. Gemeinsame Mini-Publikationen zu spezifischen Themen (z.B. Reitunfälle, Helmpflicht für Skifahrer, Gurtnutzung in Schwangerschaft) werden über Web-Portale des ADAC u.a. Anbieter verbreitet. Durch eine solch exakte Zielgruppenansprache sollen Inhalte effizient transportiert und auch öffentlich sichtbar werden.
Vor dem Hintergrund der rasanten Motorisierung in Entwicklungsländern sind Mitarbeiter der AG auch an Projekten zur Unfallprävention in Asien beteiligt (U. Schmucker, Greifswald). In den zurückliegenden Jahren wurden Projekte zur schulischen Verkehrserziehung und notfallmedizinischen Fortbildung von Ärzten in Vietnam durchgeführt. Gegenwärtig liegt der Schwerpunkt auf der Untersuchung realer Unfall- und Verletzungsdaten aus Indien. In Kooperation mit Automobilherstellern, Verkehrsforschern, Versicherern und der WHO werden darüber hinaus Zukunftsstrategien für sichere Mobilität in indischen Großstädten entwickelt (Projekt thinkAUTO)
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Veröffentlichungen - Bücher |
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Mit tatkräftiger Unterstützung der AG Prävention von Verletzungen wurde 2009 das Buch „Jeden kann es treffen“ von Ina Kutscher veröffentlicht. Das Buch wie auch die gleichnamige Ausstellung stellen den individuell Betroffenen in den Vordergrund. Unfallopfer, deren Angehörige aber auch Retter und Ersthelfer erzählen ihre ganz persönliche Geschichte und erlauben tiefe Einblicke in das Warum jetzt, Wieso ich, und Was dann. Im Vorwort von H. Zwipp und H. Siebert werden die Beiträge treffend als „Botschaften des wirklichen Lebens“ beschrieben, im Gegensatz zu den „rechnerisch-nüchternen statistischen Größen“ der Unfallstatistik. „Wer sind die Menschen, die aus zerbeulten Pkws geschnitten werden, wer sind die Menschen die zurückbleiben?“ fragt Ina Kutscher. Sie gibt in Ihrem Buch die Antwort anhand von zwölf Schicksalen und Gesichtern, jedes einzelne weitaus eindrucksvoller als die objektive Zählung der jährlichen Unfalltoten.
Ina Kutscher Jeden kann es treffen – Gesichter jenseits der Statistik 63 Seiten www.jeden-kann-es-treffen.de Bestellung unter: dgunfallchirurgie@dgu-online.de
Bereits im Jahr 2008 erschien das Buch „Verletzungen und deren Folgen – Prävention als ärztliche Aufgabe“ auf Initiative der AG Prävention von Verletzungen der DGU und der Bundesärztekammer (BÄK).
Infolge von Verletzungen gehen auch heute noch mehr Lebensjahre verloren als durch Tumoren, Herz-Kreislauferkrankungen, Schlaganfälle oder Diabetes. Diese nackten Tatsachen scheinen im Bewusstsein der Öffentlichkeit und Politik immer wieder unterzugehen, zumindest solange, bis ein neuerlicher schwerer Unfall die Schlagzeilen bestimmt. Prävention kann immer nur mit einem ganzheitlichen Ansatz erfolgreich sein. Daher beschreibt das Buch aktuellste Erkenntnisse aus der Perspektive von Klinikern wie auch Wissenschaftlern aus verschiedenen Fachrichtungen.
Besonderer Dank für die Finanzierung des Buches gilt dem Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC), der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU).
G. Lob, M. Richter, F. Pühlhofer, J. Siegrist (Hrsg.) Verletzungen und deren Folgen – Prävention als ärztliche Aufgabe Schattauer Verlag, 2007, ISBN 3794525817, 9783794525812 231 Seiten
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Weitere Veröffentlichungen |
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| Autor/Quelle: |
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Redaktion
DGU-Online Redaktion
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| erstellt am: |
22.01.2009 |
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| zuletzt aktualisiert: |
09.06.2010
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