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Wegweiser: Gutachten - Kommission
Gutachten
Kommission

Leitung

Prof. Dr. Kuno Weise, Ärztlicher Direktor

Leiter

Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik Tübingen
Schnarrenbergstr. 95, 72070 Tübingen
Tel: 07071/6061001
Fax: 07071/6061002
Email: kuno.weise@uni-tuebingen.de
Dr. F. Schröter

Stellvertreter

Institut für Medizinische Begutachtung
Landgraf-Karl-Str. 21, 34131 Kassel
Tel: 0561/93787-12
Fax: 0561/93787-37 bzw. -40 bzw. - 10
Email: f.schroeter@imb-kassel.de
Internet: http://www.imb-kassel.de
keiner

2. stellv. Leiter

Aktuelles

Der nächste Kurs des Curriculums Unfallchirgisch-Orthopädische Begutachtung findet am 23/24.07.2010 in Tübingen statt. Das Programm und die Anmeldemöglichkeit können Sie dem Flyer  unter

/content/pdf/allgemeines/termine/dgu/20100723FlyerCurriculumKursIV-SpezielleGutachtenthemen.pdf

entnehmen.

Die zweite Publikation der Kommission Gutachten in Form eines Supplements zu den "Mitteilungen und Nachrichten" der DGU ist erschienen. Es kann unter http://www.thieme.de/fz/dgunfall/index.html heruntergeladen werden. 


Mitglieder

(Stand: 6.8.2009)

Achim BACKENDORF
Abteilungsleiter Sozialpolitik
beim Sozialverband VdK Deutschland e.V.
Bonn

Prof. Dr. jur. S.BRANDENBURG
Geschäftsführer d. BG Gesundheitsdienst u. Wohlfahrtspflege
Hamburg

Dr. med. Volker DITTRICH                                                                               Chefarzt alpha REHA, EuromedClinic                                                            Fürth

Prof. Dr. med. J.P. EITENMÜLLER                                                           Chefarzt a.D.                                                                                Medizinisches Gutachteninstitut Castrop-Rauxel 

Dr. jur. U. FREUDENBERG
Richter am Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen
Ratingen

Dr. med. Peter W. GAIDZIK
Rechtsanwalt und Arzt
Hamm

Dr. med. V. GROSSER
Leiter des Gutachtenbereiches am
Unfallkrankenhaus Hamburg

PD Dr. med. M. GROTZ
MDKN – Geschäftsbereich Consulting
Hannover

Prof. Dr. med. HEMPFLING
Leitender Arzt Abt. Arthroskopische Chirurgie der
Berufsgenossenschaftlichen Unfallklinik Murnau

Dr. med. Christoph HIRGSTETTER
München

Dr. jur. V. KAISER
Grafenau

Prof. Dr. med. H.-J. KOCK
Chefarzt der Klinik für Orthopädische Chirurgie und Unfallchirurgie Hochtaunus-Kliniken gGmbH
Bad Homburg

Dr. A. KRANIG
Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung
St. Augustin

Dr. med. E. LUDOLPH
Institut für Ärztliche Begutachtung
Düsseldorf

Prof. Dr. med. Axel RÜTER
Ärztl. Direktor i.R.
Neusäß

Prof. Dr. med. M. SCHILTENWOLF
Orthopädische Univ. Klinik Heidelberg
Abteilung Orthopädie I

Dr. jur. J. SCHÜRMANN
Beirat BGU Duisburg GmbH
Haan

Dr. med. F. SCHRÖTER
Institut für Medizinische Begutachtung
Kassel

Dr. med. Lutz SÜSSE
Praxis für Medizinische Begutachtung
Berlin

Dr. med. A. VOIGT
Chir.Klinik II - Unfallchir., Diakonie-Krankenhaus
Schwäbisch Hall

PD Dr. med. M.E. WENZL
Direktor der Chirurgischen Klinik II
Klinikum Ingolstadt GmbH


Aufgabenstellung

PRÄAMBEL

  1. Die Begutachtung ist eine wichtige ärztliche Aufgabe und verlangt daher eine angemessene fachliche Kompetenz.
  2. Der Arzt trägt in seiner Eigenschaft als Gutachter eine hohe sozialmedizinische Verantwortung; er muss deswegen auf diese Tätigkeit, welche besondere Anforderungen stellt, umfassend vorbereitet sein.
  3. Durch geeignete Maßnahmen der Aus-, Weiter- und Fortbildung muss die Qualität der Gutachten weiter angehoben werden. Für die Tätigkeit des ärztlichen Gutachters gelten identisch hohe Qualitätsstandards wie für die ärztliche Tätigkeit im Allgemeinen.
  4. Der Gutachter steht im Blickpunkt der Öffentlichkeit; dies verlangt vom ärztlichen Sachverständigengutachten ein hohes Maß an Transparenz, Verständlichkeit und Objektivität im Hinblick auf gutachterliche Beurteilungskriterien und Abläufe.
  5. Die Arbeitsgemeinschaft „Gutachten“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie hat sich zum Ziel gesetzt, durch Zusammenstellung und Umsetzung eines Themenkataloges zur Struktur- und Prozeßqualität der unfallmedizinischen Begutachtung eine Verbesserung der Ergebnisqualität zu ermöglichen.

Themenkatalog

  1. Erarbeitung von Vorschlägen zur Vermittlung versicherungsrechtlicher und sozialmedizinischer Wissensgrundlagen für den Gegenstandskatalog während der studentischen Ausbildung.
  2. Zusammenstellung von Themen zum Erlernen gutachterlichen Basiswissens während der Facharztweiterbildung im Gebiet Chirurgie/Schwerpunkt Unfallchirurgie, im Sinne eines Curriculums.
  3. Formulierung von Inhalten in der „Unfallbegutachtung“ für die Gestaltung von Fortbildungskursen (z.B. während der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie). Zusammenstellung eines Teams von Gutachtenspezialisten, die in derartige Fort- und Weiterbildungskurse eingebunden werden.
  4. Definition grundlegender Voraussetzungen eines DGU-internen Zertifikats für selbständige Gutachter, basierend auf der Ableistung eines Fortbildungskataloges (s. Punkt 3; DGU-internes Angebot). (Prüfung der Voraussetzungen für ein solches Zertifikat soll durch eine Art „Clearing-Stelle“ der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie erfolgen).
  5. Qualitäts-Controlling; Erarbeitung von Modellen zur Rückmeldung der Wertigkeit eines Gutachtens im Hinblick auf Akzeptanz, Bestand in Sozialgerichtsverfahren u.a.m. zur Überprüfung der Ergebnisqualität.
  6. Etablierung einer „Service-Stelle“ für fachliche Anfragen zur „Unfallbegutachtung“, z.B. hinsichtlich Systematik, Rechtsgrundlagen, umstrittenen Entscheidungen, Grenzfällen usw.; Schaffung von Möglichkeiten für das Einholen einer „second-opinion“.
  7. Ausarbeiten eines Vorschlagskataloges zur Qualitätsverbesserung der Gutachten­auf­träge verschiedenster Institutionen.
  8. Anlassbezogene Stellungnahmen der Arbeitsgemeinschaft „Gutachten“ zu speziellen gutachterlichen Fragestellungen (in Kooperation mit dem Arbeitskreis „Gutachten“ der DGOOC).
  9. Aufarbeiten von Erkenntnissen aus dem Bereich „Unfallbegutachtung“ für die Verbesserung in der Prävention, Diagnostik und Therapie speziell für den Bereich Unfallchirurgie.
  10. Formulierung von Lösungsmöglichkeiten bei Problemen der interdisziplinären Begutachtung (Einheitlichkeit, Erkennung von Unfallfolgen aus anderen Fachgebieten usw.), zusammen mit dem Arbeitskreis „Gutachten“ der DGOOC.

Anlässlich des nächsten Treffens der Kommission am 15.9.04 in Heidelberg soll der Themenkatalog überarbeitet werden; einige der Themen sind bereits abgearbeitet, neue Themen sollen implementiert werden.




Projekte

In den Mitteilungen und Nachrichten der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie sind in den letzten Jahren regelmäßig Publikationen erschienen, welche über Projekte der Kommission berichtet haben.

Jährlich finden Grundkurse zur Begutachtung statt.


Tagungen

Tagungen der Kommission Gutachten finden in der Regel 2 x jährlich anlässlich der Jahrestagung der Süddeutschen Orthopäden in Baden-Baden Ende April/Anfang Mai und während der Heidelberger Gespräche im September statt. Sondersitzungen zu bestimmten Schwerpunktthemen sowie Treffen der einzelnen Arbeitsgruppen werden nach Bedarf und in unregelmäßiger Abfolge terminiert. Die Protokolle der Mitgliedertreffen sind jeweils in den Mitteilungen und Nachrichten der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie veröffentlicht worden.

Protokolle

Datei Größe Datum
Protokoll 29.04.2009 33,9 KB 06.08.2009

Berichte

Berichte zur Tätigkeit der Kommission wurden und werden in regelmäßigen Abständen an das Präsidium weitergereicht. Die Berichte bzw. Protokolle dienen dazu, die Tätigkeit der Kommission darzustellen bzw. die erarbeiteten Vorschläge z.B. zum Qualitätsmanagement in der Begutachtung zu veröffentlichen. 
 


Veröffentlichungen

Als Ergänzung zu den Mitteilungen und Nachrichten der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie werden spezielle Themen zur Begutachtung in einem Supplementband abgehandelt. Bisherige Publikationen beschäftigen sich mit der Begutachtung des Rotatorenmanschetten-Schadens, der Begutachtung des vorderen Kreuzbandes, dem Stellenwert des Kernspintomogramms für die Begutachtung sowie Empfehlungen zur Begutachtung bei Verletzungen der Halswirbelsäule.

Datei Größe Datum
Supplementheft 2004 944 KB 23.09.2005

Der zweite Band, im Oktober 2007 erschienen, kann unter http://www.thieme.de/fz/dgunfall/index.html heruntergeladen werden. Er enthält die Beiträge "Begutachtung des Knorpelschadens", "Die interkarpalen Bandschäden und ihre Begutachtung", "Die Begutachtung des Diskusschadens am Handgelenk" und "Die Beanspruchung des Kniegelenkes durch Kniebeugung als Präarthrose"


Autor/Quelle:
Redaktion
DGU-Online Redaktion
erstellt am: 25.08.2004
zuletzt aktualisiert: 09.06.2010
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