HOME
07.09.2010 15:34 43 
Suche
Präsident
DGU-Präsident

[Grußwort]
Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie 2010
[Kongress-Website]
74. Jahrestagung der DGU
96. Tagung der DGOOC
51. Tagung des BVOU
Traumanetzwerk
Weiterbildung
Weiterbildung
Hier finden Sie wichtige und aktuelle Informationen zum Wegfall der AiP-Phase zum 01.10.2004
[mehr]
Traumaregister
Katastrophenmedizin
Stellenbörse
Stellenbörse
Suchen und Anbieten von Stellen in der Unfallchirurgie
[mehr]
Wegweiser: Die DGU - Gruppierungen - Kommissionen - Kommission für Leitlinien
Kommissionen
Kommission für Leitlinien

Leitung

Prof. Dr. Klaus Michael Stürmer, Direktor

Leiter

der Klinik für Unfallchirurgie, Plastische und Wiederherstellungschirurgie, Uniklinikum
Robert-Koch-Str. 40, 37075 Göttingen
Tel: 0551/392462
Fax: 0551/398991
Email: ms.unfallchirurgie@med.uni-goettingen.de
Internet: http://www.unfallchirurgie.med.uni-goettingen.de
Prof. Dr. med. Felix Bonnaire

Stellvertreter

Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie, Krankenhaus Dresden-Friedrichstadt
Friedrichstr. 41, 01067 Dresden
Tel: 0351 / 480 1300
Fax: 0351 / 480 1309
Email: Bonnaire-Fe@KHDF.de

Aktuelles

Der langjährige stellv. Leiter der Leitlinien-Kommission, Prof. Dr. Walter Braun (Augsburg) hat um Entbindung von seinem Amt gebeten.

Das Präsidium der DGU hat ihm in seiner Sitzung am 20. bis 21.6.2008 für sein Engagement gedankt.

Zum neuen stellv. Leiter hat das Präsidium Prof. Dr. Felix Bonnaire (Dresden) gewählt.


Mitglieder

Priv. Doz. Dr. med. F. Bonnaire
Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs und Handchirurgie
Klinikum Dresden-Friedrichstadt
Friedrichstr. 41
D-01008 Dresden

Priv. Doz. Dr. K. Dresing
Klinik für Unfallchirurgie, Plastische und Wiederherstellungschirurgie
Georg August Universität Göttingen
Robert-Koch-Str. 40
D-37075 Göttingen

Prof. Dr. med. P. Kirschner
Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
St. Vincenz- und Elisabeth-Hospital
An der Goldgrube 11
D-55121 Mainz

Dr. med. R. Kübke
Unfallchirurgische Praxis, Durchgangsarzt
Alt Tempelhof 43
D-12103 Berlin

Priv.-Doz. Dr. med. Wolfgang Linhart
Abt. f. Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Universitätskrankenhaus Eppendorf
Martinistr. 52
20246 Hamburg

Prof. Dr. med. P. Lobenhoffer
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
Henrietten Stift
Marienstr. 72-90
30171 Hannover

Prof. Dr. med. N.M. Meenen
Unfallchirurgische Klinik
Universitätskrankenhaus Eppendorf
Martinistr. 52
D-20246 Hamburg

Prof. Dr. med. H. Siebert
Unfallchirurgische Abteilung
Diakonie-Krankenhaus
Diakoniestr. 10
D-74523 Schwäbisch-Hall

Prof. Dr. med. E. G. Suren
Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie
tädtisches Krankenhaus
Am Gesundbrunnen 20-24
D-74078 Heilbronn

Dr. med. B. Wittner
Abteilung für Unfallchirurgie
Hohenloher Krankenhaus
Kastellstr. 5
D-74613 Öhringen

Vertreter der Österreichischen Gesellschaft für Unfallchirurgie ÖGU
Univ.-Doz. Dr. med. H. Kuderna
Unfallkrankenhaus Meidling
Kundratstr. 37
A-1120 Wien
Österreich

Dr. med. M. Leixnering
Unfallkrankenhaus Lorenz Böhler
Donauschingenstr. 13
A-1200 Wien
Österreich

Ist die Mitarbeit weiterer Personen erwünscht?

Die Zahl der Mitglieder der Leitlinienkommission ist begrenzt. Die Mitglieder werden im Einvernehmen mit den Kommissionsmitgliedern vom Leiter der Kommission bestellt.

Kooperationen

Polytrauma-Register der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU ), Köln

  • Dr. med. V. Armstrong, Abt. für Klinische Chemie, Georg August Universität Göttingen
  • Prof. Dr. med. M. Blauth, Universitätsklinik für Unfallchirurgie, Insbruck, Österreich
  • Prof. Dr. med. F. Bonnaire, Unfallchirurgie, Klinikum Friedrichstadt, Dresden
  • PD Dr. med. C. Braun, Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, St. Antonius-Hospital GmbH, Kleve
  • Prof. Dr. med. W. Braun, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Augsburg
  • Prof. Dr. med. H. Burchardi, Zentrum für Intersiv- und Rettungsmedizin, Georg August Universität Göttingen
  • Prof. Dr. med. U. Holz, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Katharinenhospital, Stuttgard
  • Prof. Dr. med. P. Kirschner, Klinik für Unfallchirurgie, St. Vincent- und Elisabeth Krankenhaus, Mainz
  • Prof. Dr. med. P. Lobenhoffer, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Henriettenstiftung, Hannover
  • Prof. Dr. med. E. Kuderna, Wien,Österreich
  • Prof. Dr. med. N.M. Meenen, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Chirurgische Klinik und Polyklinik Universitätsklinikum Hamburg
  • Prof. Dr. med. Neugebauer, Abt. Biochemie, Städt. Krankenhaus Merheim, Köln
  • Prof. Dr. med. M. Oellerich, Abt. für Klinische Chemie, Georg August Universität Göttingen
  • Prof. Dr. med. A. Rüter, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Augsburg
  • Prof. Dr. med. H.R. Siebert, Klinik für Unfall-, Hand-, Plastische- und Wiederherstellungschirurgie, Diakonie-Krankenhaus, Schwäbisch Hall
  • Prof. Dr. med.E. G. Suren, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Städtisches Klinikum, Heilbronn

Aufgabenstellung

Das Präsidium der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat 1995 beschlossen, Leitlinien zur Diagnostik und Therapie in der Unfallchirurgie zu erarbeiten und hat Prof. Dr. K.M. Stürmer mit deren Ausarbeitung beauftragt. Hintergrund war die Bitte des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen in seinem Sondergutachten 1995 für den Bundesminister für Gesundheit an die Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF), Leitlinien für Diagnostik und Therapie zu entwickeln.

Leitlinien sollen Ärzten, Mitgliedern medizinischer Hilfsberufe, Patienten und interessierten Laien zur Information dienen und zur Qualitätssicherung beitragen. Die Leitlinien basieren auf umfangreichen Literaturrecherchen unter Anwendung der Methoden der Evidence basierten Medizin (EbM) sowie der klinischen Erfahrung der Experten.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. gibt als Wissenschaftliche Fachgesellschaft Leitlinien für die unfallchirurgische Diagnostik und Therapie heraus.  Die Leitlinien Unfallchirurgie werden von der Leitlinienkommission der DGU ausgearbeitet  und vom Präsidialrat der DGU verabschiedet. In der bisher letzten, 3. Auflage (2001) der Leitlinien Unfallchirurgie sind 18 Leitlinien formuliert und bereits ein erstes Mal novelliert. In Kooperation mit anderen wissenschaftlichen Fachgesellschaften werden zusätzlich Leitlinien auf S3-Niveau zum Polytrauma und zur Thromboseprophylaxe formuliert.

Die offiziellen Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. sind als Taschenbuch im Thieme Verlag und elektronisch über die Arbeitsgemeinschaft Medizinisch-Wissenschaftlicher Fachgesellschaften (AWMF) publiziert:
http://www.uni-duesseldorf.de/AWMF/ll/ll_chunf.htm#index

Diagnostik und Therapie unterliegen einem ständigen Wandel, so dass auch die Leitlinien regelmäßig überarbeitet werden müssen. Der aktuelle Stand der Leitlinienentwicklung kann beim Herausgeber oder dem Generalsekretär der Gesellschaft erfragt werden. Aktuell werden alle unfallchirurgischen Leitlinien aktualisiert. Dieser Prozess soll bis Anfang 2005 abgeschlossen sein.

Bei allen Leitlinien  ist zu berücksichtigen, dass  Leitlinien nicht in jeder Behandlungssituation uneingeschränkt anwendbar sind. Die Freiheit des ärztlichen Berufes kann (und darf) durch Leitlinien nicht eingeschränkt werden. Leitlinien sind daher Empfehlungen für ärztliches Handeln in charakteristischen Situationen. Im Einzelfall kann jedoch eine von den Leitlinien abweichende Diagnostik oder Therapie angezeigt sein. Leitlinien berücksichtigen in erster Linie ärztlich-wissenschaftliche und keine wirtschaftlichen Aspekte.

Die unfallchirurgischen Leitlinien sind nach Möglichkeit Checklisten-artig erstellt und sollen kein Ersatz für Lehrbücher oder Operationslehren sein. Daher sind die Leitlinien so kurz wie möglich gehalten. Begleitmaßnahmen wie die allgemeine präoperative Diagnostik oder die Indikation und Art einer eventuellen Thromboseprophylaxe oder Antibiotikatherapie werden nicht im einzelnen beschrieben, sondern sollen Gegenstand gesonderter Leitlinien sein. Die Behandlungsmethoden sind meist nur als kurze Bezeichnung und nicht mit Beschreibung der speziellen Technik aufgeführt.

Die Leitlinien sind so abgefasst, dass sie für die Zukunft Innovationen ermöglichen und auch seltene, aber im Einzelfall sinnvolle Verfahren abdecken. Die Entwicklung des medizinischen Wissens und der medizinischen Technik schreitet besonders auf dem Gebiet der Unfallchirurgie so rasch fort, dass die Leitlinien immer nur den momentanen Stand widerspiegeln. Neue diagnostische und therapeutische Methoden, die in den vorliegenden Leitlinien nicht erwähnt werden, können sich zukünftig als sinnvoll erweisen und entsprechend Anwendung finden.

Die in den Leitlinien aufgeführten typischen Schwierigkeiten, Risiken und Komplikationsmöglichkeiten stellen naturgemäß keine vollständige Auflistung aller im Einzelfall möglichen Eventualitäten dar. Ihre Nennung weist darauf hin, dass sie auch trotz aller Sorgfalt des handelnden Arztes eintreten können und im Streitfall von einem Behandlungsfehler abzugrenzen sind. Es muss immer damit gerechnet werden, dass selbst bei strikter Anwendung der Leitlinien das intendierte Behandlungsergebnis nicht erzielt werden kann


Projekte

Novellierung der bestehenden 18 Unfallchirurgischen Leitlinien
Die Leitlinienkommission novelliert seit dem Jahr 2003 die bestehenden 18 Leitlinien der DGU. Für die Leitlinien zur Schenkelhalsfraktur und zur pertrochantären Fraktur wurde eine Evidenz­recherche durchgeführt im Sinne des S2-Niveaus nach AWMF. Zwei weitere Leitlinien wurden neu ausgearbeitet.

 
Leitlinie Polytrauma
Die Leitlinie Polytrauma wurde 2001 in Kooperation mit der AG Polytrauma auf S1-Niveau formuliert. Aktuell wird diese Leitlinie auf S3-Niveau erarbeitet. Die Leitlinienkommission ist in die Koordination und Entwicklung der Polytraumaleitlinie auf S3-Niveau eingebunden. Für diese Leitlinie arbeiten  die Arbeitsgemeinschaften Polytrauma und Notfallmedizin zusammen.

 
       Lenkungsgruppe für die S3-Leitlinie Polytrauma
Prof. Dr. rer. nat. E. Neugebauer, Köln (Leiter)
Prof. Dr. med. K.M. Stürmer, Göttingen (Stellv. Leiter)
Prof. Dr. med. S. Sauerland, Köln (Schriftführer)
PD Dr. med. K. Dresing, Göttingen
Prof. Dr. med. H. J. Oestern, Celle
PD Dr. med. D. Rixen, Köln
Prof. Dr. med. J. Sturm, Detmold
Prof. Dr. med. C. Waydhas, Essen

 
Interdisziplinäre Leitlinie zur Thromboembolie-Prophylaxe in der Chirurgie und der perioperativen Medizin
Die Leitlinie wurde am 24.4.2003 in der S2-Version fertiggestellt. Momentan wird die Evidenzrecherche durchgeführt. Ziel ist es, die Leitlinie auf S3-Niveau anzuheben. An der Leitlinie sind 18 wissenschaftliche Fachgesellschaften und 3 Berufsverbände beteiligt.

 
Lenkungsgruppe für die S3-Leitlinie Thromboembolie-Prophylaxe
Prof. Dr. med. A. Encke, Frankfurt (Leiter)
Prof. Dr. med. S. Haas, München
Prof. Dr. med. R. Krauspe, Düsseldorf
Prof. Dr. med. H. Riess, Berlin
Prof. Dr. med. K.M. Stürmer, Göttingen


Tagungen

Die Leitlinienkommission hat seit  1996 insgesamt 50 ganztägige Leitlinienkonferenzen durchgeführt. Die Kommission tagt etwa alle 1-3 Monate in Göttingen. Protokolle erhalten die Kommissionsmitglieder sowie Präsident, Generalsekretär und Schatzmeister.


Berichte

Über die Arbeit der Kommission berichtet der Leiter auf jeder Präsidiumssitzung (2 x im Jahr).


Veröffentlichungen

Stürmer KM
Leitlinien in der Unfallchirurgie ? Richtschnur oder Fessel?
Langenbecks Arch Chir Suppl 114: 114-122 (1997)

Stürmer KM (Hrsg)
Leitlinien Unfallchirurgie, 1. Aufl.
Thieme Verlag Stuttgart-New York (1997)

Stürmer KM (Hrsg.)
Leitlinien Unfallchirurgie, 2. Aufl.
Thieme Verlag Stuttgart-New York (1999)

Stürmer KM
Chirurgische Forschung. Evidenz-basierte Chirurgie. Implementierung von Studienergebnissen in Leitlinien der Unfallchirurgie
Ber Dtsch Ges Chir 66: 790-795 (1999)

Stürmer KM
Evidenz-basierte Chirurgie. Implementierung von Studienergebnissen in die Leitlinien der Unfallchirurgie
Dtsch.Ges.Chir.Kongr.Bd 66: 790-795 (1999)

Stürmer KM
Gratwanderung zwischen Therapiefreiheit und Bevormundung
Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie, Mitteilungen und Nachrichten 39/1999

Stürmer KM (Co-Autor)
Leitlinien zur stationären und ambulanten Thrombembolie-Prophylaxe in der Chirurgie
Beilage zu den Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Heft 3/2000

Stürmer KM
Die Unfallchirurgie ? ein oft unterschätztes Fach. Leitinien für das Qualitätsmanagement ? Flexibilität ermöglicht wissenschaftlichen Fortschritt
Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) Natur und Wissenschaft vom 19.2.2000

Stürmer KM, Dresing K, Bonnaire M, Braun W, Lobenhoffer P, Meenen NM, Sieber H,
Suren EG, Wittner B
Recommended Guidelines for Diagnostics and Therapy in Trauma Surgery
Recommended Guidelines for Polytrauma Eur J Trauma  27: 137-150 (2001)

Stürmer KM, Dresing K, Bonnaire M, Braun W, Lobenhoffer P, Meenen NM, Sieber H,
Suren EG, Wittner B
Leitlinie Polytrauma. Leitlinien für die Unfallchirurgische Diagnostik und Therapie
Unfallchirurg 104: 902-912 (2001)

Stürmer KM, Dresing K, Bonnaire M, Braun W, Lobenhoffer P, Meenen NM, Sieber H, Suren EG, Wittner B
Leitlinie Polytrauma. Leitlinien für die unfallchirurgische Diagnostik und Therapie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V.
Aktuelle Traumatologie 31: 44-54 (2001)

Stürmer KM (Hrsg.)
Leitlinien Unfallchirurgie, 3. Aufl.
Thieme Verlag Stuttgart-New York (2001)


Encke A, Haas S, Krauspe R, Riess H, Stürmer KM
Stationäre und ambulante Thromboembolie-Prophylaxe in der Chirurgie und der perioperativen Medizin
Beilage zu den Mitteilungen der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Heft 3/2003

Autor/Quelle:
Redaktion
DGU-Online Redaktion
erstellt am: 25.08.2004
zuletzt aktualisiert: 09.06.2010
Diese Seite:

Drucken

Senden

Meinung
Links go
Top - News
 Ticker:  Geschwindigkeit verlangsamen   Geschwindigkeit erhöhen   Ticker aktivieren   Ticker anhalten
DGU
Andere Veranstalter
Gruppierungen der DGU
AGs
Ausschüsse ......... go
Sektionen ........... go
AG´s .................. go
Kommissionen .... go
Login go
Leserbrief go
Saubere Hände
Umfrage
Wie gefällt Ihnen die neu gestaltete Homepage?
[mehr]
Der Unfallchirurg