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Wegweiser: Die DGU - Gruppierungen - Sektionen - Notfall- und Intensivmedizin (NIS)
Sektionen
Notfall- und Intensivmedizin (NIS)

Leitung

Prof. Dr. Andreas Seekamp, Direktor

Leiter

Klinik für Unfallchirurgie des Univ.-Klinikums Schleswig-Holstein, Campus Kiel
Arnold-Heller-Str. 7, 24105 Kiel
Tel: 0431/5974351
Fax: 0431/5974107
Email: andreas.seekamp@unfchir.uni-kiel.de
Prof. Dr. Steffen Ruchholtz, Chefarzt

Stellvertreter

Universitätsklinikum Marburg, Klinik für Unfall-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie
Baldingerstr. , 35033 Marburg
Tel: 06421 28 66216
Fax: 06421 28 667 21
Email: ruchholt@med.uni-marburg.de
Dr. Rolf Lefering, wiss. Mitarbeiter

Schriftführer

Institut für Forschung in der operativen Medizin (IFOM) der Univ. Witten-Herdecke
Ostmerheimer Str. 200, 51109 Köln
Tel: 0221/98 957 16
Email: rolf.lefering@uni-wh.de

Aktuelles

Der Leiter der Sektion, Prof. Dr. Andreas Seekamp (Kiel) hat dem Präsidium der DGU am 13. Juni 2009 Bericht erstattet. Den Bericht samt einer Anlage (DSTC-Flyer) finden Sie unter Berichte.


Aufgabenstellung

Die Unfallchirurgie versteht sich auch innerhalb des neu geschaffenen gemeinsamen Fachbereiches Orthopädie und Unfallchirurgie als diejenige medizinische Disziplin, welche den verunfallten Patienten vom Unfallort bis zum Abschluss der Rehabilitation betreut, soweit dieses möglich ist. Somit ist sowohl die präklinische Notfallmedizin als auch die Intensivmedizin im Rahmen der Schwerverletztenversorgung ein zentrales Tätigkeitsfeld des Unfallchirurgen. Damit in dem Umfeld der Notfall- und Intensivmedizin der unterschiedlichen medizinischen Fachdisziplinen auch die Versorgung des Schwerverletzten auf einem maximal möglichen Qualitätsniveau erhalten bleibt, hat es sich die aus der ehemaligen Arbeitsgruppe Notfall- und Intensivmedizin und der Arbeitsgruppe Polytrauma neu gegründete Sektion zur Aufgabe gestellt, sich vorrangig als wissenschaftlicher Arbeitskreis auch zukünftig der besonderen Problematik der facettenreichen medizinischen Versorgung des Schwerverletzten anzunehmen.

 

Hierzu gehören einerseits die Neu- und Weiterentwicklung von Qualität sichernden Maßnahmen im Bereich der Schwerverletztenversorgung wie z.B. das Traumaregister oder die aktuell voranschreitende Umsetzung des Traumanetzwerkes. Da eine Sicherung der Qualität auch direkt in Zusammenhang steht mit der Ausbildung des medizinischen Nachwuchses, befasst sich die Sektion auch mit der Umsetzung verschiedener Fortbildungsformate soweit es die präklinische, frühklinische und die definitive Versorgung von Schwerverletzten betrifft. Entsprechende Kursformate sind zum Teil selbst entwickelt worden oder aber von internationalen Fachgesellschaften in Lizenz übernommen worden.

 

Neben den Qualität sichernden Maßnahmen befasst sich die Sektion, wie in der Vergangenheit auch, mit wissenschaftlichen Projekten, die sich in erster Linie Fragestellungen widmet, die sich direkt aus der klinischen Versorgung von schwerverletzten Patienten ergeben. Diese Projekte werden mit dem Ziel durchgeführt, wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse neu zu erarbeiten und anschließend möglichst rasch in die Praxis umzusetzen und somit zeitnah eine kontinuierliche Verbesserung der preklinischen und frühen klinischen Versorgung von Unfallverletzen auch auf dem klinischen Wege zu erreichen. Wie schon die Arbeitsgemeinschaften ist die neue gegründete Sektion bestrebt, zu einem Forum hoher fachlicher Kompetenz auf dem Gebiet der Schwerverletztenversorgung zu werden. Ziel ist es weiterhin, dass aus verschiedenen Richtungen der DGU aber auch aus anderen Fachbereichen auf die Kompetenz dieser Sektion zurückgegriffen wird.  Bereits die Vergangenheit hat gezeigt, dass allein aus der ständigen Kommunikation mit anderen Fachbereichen, die sich ebenfalls der Schwerverletztenversorgung widmen, sich wiederum häufig neue Fragestellungen zur wissenschaftlichen Bearbeitung ergeben.

 


Berichte

Datei Größe Datum
Bericht der Sektion Juni 2009 69KB 18.7.2009
DSTC-Kurse 2009 806KB 18.7.2009


Veröffentlichungen

Publikationen Notfall- und Intensiv

  
Kanz K.G., Schmöller G., Enhuber K., Hölzl G., Sturm J.A., Mutschler W. und AG Notfall der DGU (2002)
Algorithmus für die Rettung von eingeklemmten Personen bei Verkehrsunfällen. Unfallchirurg 105:1015-1021

Kanz K.G., Sturm J.A., Mutschler W. und AG Notfall der DGU (2002)
Algorithmus für die präklinische Versorgung bei Polytrauma.
Unfallchirurg 105:1007-1014

Seekamp A, Regel G, Pohlemann T, et al. (1999)
Kann der Notarzt zum Risiko werden ?
Notfall & Rettungsmed, 2: 3-8

Sturm J.A., Lackner Ch.K., Seekamp A., Mutschler W. (2002)
Das ATLS® und SPLS® Konzept.
Unfallchirurg 105: 1027-1032
 
Waydhas C., (2003)
Advanced Trauma Life Support. Ist ATLS® noch aktuell?
Notfall & Rettungsmedizin 6: 33-36
           
Waydhas C., Sauerland S., et al. (2003)
Thoraxtrauma und Thoraxdrainage: Diagnostik und Therapie - Ein systematisches Review. Teil 1: Diagnostik.
Notfall & Rettungsmedizin 6: 541-548
           
Waydhas C., Sauerland S., et al. (2003)
Thoraxtrauma und Thoraxdrainage: Diagnostik und Therapie - Ein systematisches Review. Teil 2: Therapie.
Notfall & Rettungsmedizin 6: 627-639


Autor/Quelle:
Redaktion
DGU-Online Redaktion
erstellt am: 27.01.2009
zuletzt aktualisiert: 09.06.2010
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