Ein Buch, was unter die Haut geht!
15 ergreifende Schicksale von Verkehrsopfern
"Jeden kann es treffen – Gesichter jenseits der Statistik" – so der Titel des Buches,
welches die Initiatorin Ina Kutscher, ausgehend von einem eigenen Schicksal, gemeinsam mit der
Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie realisiert und verlegt hat.
Eine gleichnamige erfolgreiche Ausstellung von Ina Kutscher im Jahr 2006,
welche Sie gemeinsam mit der Berliner Polizei umsetzte, ging dieser Publikation
voraus.
Fotoausstellung und Buch sind ein Kaleidoskop authentischer Bilder und
Einzelschicksale von Unfallopfern, die über ihr Unglück erzählen. Über
einen Moment, der alles verändert!
Unfallopfer, Hinterbliebene, Ersthelfer und Unfallverursacher erzählen
ihr Erlebtes in eigenen Worten, und ihre Portraitfotos geben den Zahlen und
Statistiken Gesichter.
In diesem Sammelwerk wurde eine wichtige Initiative ergriffen, die von
der psychologisch-emotionalen Seite her, einen bedeutsamen Beitrag zur Prävention
von schweren Verkehrsunfällen leisten kann.
Das Buch spricht durch die wirklichkeitsbezogene Darstellung Menschen direkt
an, kann Schülern und Jugendlichen die Augen öffnen, die sich und
andere z.B. durch „cooles“ Nichtanlegen des Gurtes, durch überhöhte
Geschwindigkeit, Alkohol oder Drogen am Steuer, in Lebensgefahr begeben.
Durch das Miterleben verschiedener Schicksale, kann ein Problembewusstsein
entstehen, wie es wissenschaftliche Beiträge nie leisten können.
Dabei versucht das Buch jeden, aber auch vor allem all jene anzusprechen,
die glauben, dass es sie oder die Ihren nicht selbst treffen könne.
Die DGU hat sich dazu entschieden, dieses Buch ausdrücklich und tatkräftig
zu unterstützen, weil sie als Fachgesellschaft gemeinsam mit ihrer Arbeitsgemeinschaft „Prävention
von Unfällen“ eine ihrer vornehmsten Aufgaben darin sieht, Unfälle
zu vermeiden.
„Jeden kann es treffen“
63 Seiten
1. Auflage 10/2009
3.000 Exemplare
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