„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Pressemitteilung von DGOU und DGH

Handchirurgen fordern besondere Umsicht beim Feuerwerk

Jedes Jahr an Silvester kommt es zu zahlreichen Unfällen mit Feuerwerkskörpern, nicht zuletzt durch selbst hergestellte oder manipulierte Böller. Bei Verletzungen sind meist die Hände betroffen, oftmals schwer. Deshalb rufen die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) zum verantwortungsvollen Umgang mit Feuerwerkskörpern auf. So lassen sich Unfallfolgen vermeiden, unter denen Betroffene oft langfristig leiden.

Mit dem Ende dieses Jahres läuft seine Amtszeit als Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) aus: Prof. Dr. Reinhard Hoffmann. In den zurückliegenden vier Jahren, in denen er die Amtsgeschäfte der beiden Fachgesellschaften führte, hat Prof. Hoffmann viele innovative Projekte angestoßen, begleitet und zu deren Erfolg beigetragen: Die Qualitätsinitiativen TraumaNetzwerk DGU® und EndoCert oder die neuartigen Fortbildungen „Interpersonal Competence“ und „Terror Disaster Surgical Care“ (TDSC®) sind nur einige Meilensteine auf seinem Weg.

Ärzte können sich auch weiterhin zum Allgemeinchirurgen weiterbilden lassen, so die Entscheidung auf dem diesjährigen Deutschen Ärztetag in Freiburg. Doch wie sinnvoll ist eine Generalisierung in der Weiterbildung bei gleichzeitiger Spezialisierung in der Patientenversorgung? Diese Frage wird in der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ (OUMN) mit Blick auf die Qualität in der Patientenversorgung beleuchtet.

Die Kursreihe „Interpersonal Competence Training“ gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Kurskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Führungskräfte (ICC 3) findet vom 9. bis zum 10. Februar 2018 in Seeheim-Jugenheim statt. Mitglieder von DGOU, DGOOC und DGU erhalten mit dem Buchungscode „DGOU_AKTION“ 15 Prozent Preisnachlass.

Sieben Fach- und Berufsverbände aus Orthopädie und Unfallchirurgie und der Chirurgie nehmen unter Führung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) Stellung zur jüngst im Fachmagazin „The Lancet“ veröffentlichten Studie „Arthroscopic subacromial decompression for subacromial shoulder pain (CSAW)“ zur Wirksamkeit der Schulterdacherweiterung – der sogenannten arthroskopischen subakromialen Dekompression (ASD).

Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen

VSOU-Kongress 2018: Mobilität durch Fortschritt

Die nächste Jahrestagung der Vereinigung Süddeutscher Orthopäden und Unfallchirurgen (VSOU) steht unter dem Motto „Mobilität durch Fortschritt“. Auf dem Programm stehen über 400 Vorträge, Workshops, Seminare und Podiumsdiskussionen, die Mediziner aus O und U dazu anregen sollen, sich auszutauschen und weiterzubilden und neue Impulse zu sammeln. Die Tagung findet vom 26. bis zum 28. April 2018 unter der wissenschaftlichen Leitung der Kongresspräsidenten Prof. Dr. Steffen Ruchholtz und Prof. Dr. Maximilian Rudert in Baden-Baden statt.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) hat heute an die Schicksale ihrer 36 ehemaligen jüdischen Mitglieder erinnert. Die Gedenkstunde fand am Gründungsort der DGU im Jahr 1922 an der Alma Mater Lipsiensis statt. Zuvor verlegte der Künstler und Initiator der STOLPERSTEINE Gunter Demnig 36 Stolpersteine und 2 Stolperschwellen vor dem Haupteingang des Leipziger Universitätsklinikums (UKL). „Wir wollen die Erinnerung an unsere jüdischen Kollegen wachhalten und ihrer mit diesem Mahnmal mit Dank, Hochachtung und in Demut gedenken“, sagte DGU-Präsident Prof. Dr. Ingo Marzi.

Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie

Info-Kampagne der Handchirurgen gestartet

Der Weg zum Handchirurgen bedeutet nicht gleich eine Operation - auch konservative Verfahren oder eine Physiotherapie sind beispielsweise bei Sehnenscheidenentzündungen eine Option. Auf die vielseitigen Krankheitsbilder an der Hand und deren Behandlungsmöglichkeiten macht die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) jetzt mit einer Informationskampagne aufmerksam. Unter dem Motto „Deine Hand verdient Experten“ sensibilisiert die Sektion der DGOU, Patienten dafür bei Beschwerden an der Hand gezielt einen Handchirurgen aufzusuchen.

Was ist bei der Versorgung von osteoporotischen Knochenbrüchen bei älteren Patienten zu beachten? Worauf kommt es beim geriatrischen Co-Management an? Der Masterkurs Alterstraumatologie vermittelt hierzu praxisnah und fachübergreifend unfallchirurgisches und geriatrisches Wissen. Die Fortbildung wurde von der Arbeitsgemeinschaft Alterstraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) entwickelt und richtet sich an Unfallchirurgen und Geriater. Der nächste Kurs findet vom 1. bis zum 2. Februar 2018 in Aachen statt.

Neue Technologien der intraoperativen Bildgebung und der bildgeführten Computer-Navigation können auch bei orthopädisch-unfallchirurgischen Eingriffen die Qualität der Operation im Sinne der Patienten verbessern. Um es Ärzten zu ermöglichen, diese Technologien auf dem Gebiet von O und U kennenzulernen, schreibt die Arbeitsgemeinschaft Intraoperative Bildgebung und Technologieintegration (AGiTEC) der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) jetzt erstmals Mini-Fellowships aus. Bewerbungen können bis zum 18. Februar 2018 eingereicht werden.