„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Die Anforderungen an angehende Chefärzte und leitende Ärzte im Fach Orthopädie und Unfallchirurgie gehen weit über das Medizinische hinaus. In Vertragsverhandlungen gilt es, juristische Fallstricke zu erkennen und Besonderheiten wie beispielsweise zur Durchführung des BG-Heilverfahrens, zu leistungsabhängigen Bezügen sowie zur Privatliquidation korrekt zu gestalten. Auch betriebswirtschaftliche und arbeitsrechtliche Kenntnisse sind unerlässlich. Der neue Intensivkurs „Chefarzt und Leitender Arzt in O&U“ (CLOU) vermittelt dieses Wissen. Er findet erstmals vom 24. bis zum 25. November 2017 in Seeheim bei Frankfurt am Main statt.

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) findet auch in diesem Jahr wieder im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin statt: am Mittwoch, den 25. Oktober 2017 von 12:45 Uhr bis 14:15 Uhr im Großen Saal auf dem Messegelände. Im Anschluss an die Berichte des Vorstandes können alle DGU-Mitglieder mit darüber abstimmen, wer die Interessen der Fachgesellschaft zukünftig vertreten soll.

Neun von zehn Muskelverletzungen entstehen im Sport. Dabei ist nicht immer direkte Gewalteinwirkung der Grund: Viel häufiger führt zu starke oder einseitige Belastung beim Training zu Zerrungen, Verhärtungen und Co. Experten warnen vor allem Freizeitsportler davor, beginnende Schmerzen in der Muskulatur auf die leichte Schulter zu nehmen und so eine ernsthafte, langwierige Verletzung zu riskieren. Auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2017 erklären Experten, wie Hobby- und Profi-Sportler Muskelverletzungen vermeiden und Betroffene schneller wieder mobil werden.

Das TraumaRegister DGU® (TR-DGU) der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) verzeichnet für das Jahr 2016 ein Basiskollektiv von 33.374 Schwerverletzten. In das Basiskollektiv fallen Patienten, die durch eine oder mehrere schwere Verletzungen in einem Schockraum versorgt und danach intensivmedizinisch betreut werden mussten. DGU-Experten stellen die bundesweiten Zahlen zur Versorgung Schwerverletzter am 15. September 2017 auf dem TNT-Kongress in Ulm vor – der gemeinsamen Jahrestagung von TraumaRegister DGU®, der DGU-Sektion Notfall- und Intensivmedizin, Schwerverletztenversorgung (NIS) und der Initiative TraumaNetzwerk DGU®. „Das TraumaRegister liefert uns wichtige Erkenntnisse für Wissenschaft und Praxis. So können wir die Schwerverletztenversorgung immer weiter optimieren“, sagte DGU-Generalsekretär Prof. Dr. Reinhard Hoffmann im Vorfeld des Kongresses.

Lufthansa Aviation Training (LAT) bietet für Deutschlands Krankenhauspersonal ab sofort das Kursformat „Interpersonal Competence“ (IC) an. Es stärkt den Faktor Mensch und gibt Medizinern und Pflegepersonal Werkzeuge an die Hand, damit sie professionell und effektiv im Team und mit ihren Patienten kommunizieren können. Das Training hat sich in der Luftfahrt bewährt und wurde von Piloten, Psychologen und Ärzten für die Medizin weiterentwickelt, um die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Als erste Klinikgruppe Deutschlands haben die Kliniken der gesetzlichen Unfallversicherung (BG Kliniken) das LAT-Programm seit August 2017 flächendeckend für ihre medizinischen Fachkräfte eingeführt.

Terror and Disaster Surgical Care

Jetzt zum TDSC®-Kurs im November anmelden!

Angesichts der steigenden Terrorgefahr in Deutschland stehen Ärzte und Kliniken vor neuen medizinischen und taktisch-strategischen Herausforderungen. Um Opfer von Terroranschlägen schnell und situationsgerecht auf hohem Niveau versorgen zu können, werden erfahrene Unfallchirurgen und Chirurgen im Intensivkurs „Terror and Disaster Surgical Care“ (TDSC®) speziell geschult. Die neue Fortbildung zur Terror- und Katastrophenchirurgie wurde von der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und dem Sanitätsdienst der Bundeswehr entwickelt. Der nächste Kurs findet vom 10. bis zum 12. November 2017 in Ulm statt.

Von der Prothese aus dem 3D-Drucker bis zum intelligenten Gelenk-Sensor: Mehr als 230 Firmen aus Pharma- und Medizintechnik nehmen an der Industrieausstellung des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2017 teil. 16 Firmen werden auf der Plattform BrandNew@DKOU ihre neuesten Produkte präsentieren, um diese von den Kongressbesuchern bewerten zu lassen. Mit dem Prädikat „besonders innovativ“ will Europas größter Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie Produkte auszeichnen, die als besonders fortschrittlich gelten.

Fast jeder dritte 45- bis 67-Jährige in Deutschland ist an Arthrose erkrankt. Bei den über 65-Jährigen trifft der Gelenkverschleiß bereits jeden Zweiten. Viele Betroffene schonen sich, weil sie Schmerzen haben oder verunsichert sind, welche Belastung sie ihren Gelenken zumuten können. Der richtige Sport im richtigen Maß kann helfen, das Fortschreiten einer Arthrose zu bremsen. Nach einer Operation verbessert Bewegung das Zusammenspiel zwischen Kunstgelenk, Muskeln und Knochen. Welche Sportarten bei orthopädischen Erkrankungen sinnvoll sind, erklären Experten auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2017.

Auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) gibt es ab sofort einen neuen Service: einen News-Feed mit Links zu Medienbeiträgen, in denen DGOU-Experten zu Wort kommen. Die ausgewählten Online-Artikel und -Videos zu orthopädisch-unfallchirurgischen Themen erscheinen oftmals auf der Grundlage von Pressemitteilungen der Fachgesellschaft. Bei manchen Beiträgen handelt es sich auch um Interviews mit Experten, die Medienvertreter zu speziellen medizinischen Themen in der DGOU-Pressestelle angefragt haben. Der News-Feed kann auch als RSS-Feed abonniert werden.

Bis zu einem Drittel aller Kinder zwischen 2 und 12 Jahren leidet hin und wieder unter Wachstumsschmerzen. Bevor diese Diagnose gestellt werden kann, müssen ernsthafte Erkrankungen ausgeschlossen werden, etwa eine Infektion, ein Knochenbruch, Rheuma oder gar ein Knochentumor. Eltern sollten bei anhaltenden Schmerzen ihrer Kinder daher unbedingt einen Orthopäden und Unfallchirurgen aufsuchen. Auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) erklären Experten, was man heute über Wachstumsschmerzen weiß.