„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Prävention von Verletzungen

Polytrauma

Unfälle, die zu einem Polytrauma führen, sind voraussichtlich auch in Zukunft nicht komplett zu vermeiden, da vielfach höhere Gewalt oder Fremdverschulden die Ursache sind. Durch Umsicht und verantwortliches Handeln lässt sich das Risiko eines Polytraumas aber mindern. 

Beispiele dafür sind:

  • aktive und passive Sicherheitsmaßnahmen an Fahrzeugen
  • verkehrsgerechtes Verhalten
  • Fahrsicherheitstraining
  • Helmschutz und weitergehende Schutzkleidung entsprechend den Empfehlungen für motorisierte und nicht motorisierte Zwei- und Vierräder, sowie bei Sport- und Freizeitaktivitäten
  • aktive und passive Arbeitssicherheitsmaßnahmen
  • Unterweisung, Training, Einhaltung der Arbeitsschutzrichtlinien
  • Verminderung gefahrgeneigter Tätigkeiten und -aktivitäten
  • keine Einnahme von Medikamenten bei gefährdenden Tätigkeiten, keine Einnahme von Drogen


Autoren: Ina Aschenbrenner, Prof. Dr. Peter Biberthaler (Redaktionsteam DGU-Website)