„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) haben heute auf einer Pressekonferenz in Berlin das Weißbuch Alterstraumatologie vorgestellt. Es führt die wichtigsten Schritte einer guten Versorgung von älteren Patienten mit Knochenbrüchen auf. Kern der Behandlungsempfehlungen ist die Zusammenarbeit von Unfallchirurgen und Altersmedizinern in einem multiprofessionellen Team. Damit lässt sich laut einem aktuellen Studienergebnis die Sterblichkeit älterer Patienten nach einem Oberschenkelhalsbruch um mehr als 20 Prozent senken. Daher fordern beide Fachgesellschaften unter anderem die Übernahme ihrer Empfehlungen in die Regelversorgung. „Aufgrund der demografischen Entwicklung und der damit verbundenen rasanten Zunahme von Altersbrüchen müssen auch die Strukturen in der Alterstraumatologie mitwachsen“, betont DGU-Präsident Prof. Dr. Joachim Windolf, Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie der Universitätsklinik Düsseldorf.

Aktuelles (1-3)

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Im Fach Orthopädie und Unfallchirurgie sind bildgebende Verfahren das Mittel erster Wahl zur Diagnostik und Therapieentscheidung. Dabei ist das Röntgenbild der Standard zur Feststellung einer knöchernen Veränderung des Stütz- und Bewegungsapparates. Daneben gibt es die Computertomografie (CT), die Magnetresonanztomografie (MRT) und die Sonografie. In der aktuellen -Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ ist jetzt eine Ampelliste erschienen, die als Wegweiser dazu dient einzuschätzen, wann Ultraschallverfahren eingesetzt werden können.

Über 300.000 Menschen verletzten sich im Jahr 2017 bei einem Verkehrsunfall. Unter den Verunglückten waren auch 31.000 Fußgänger und knapp 80.000 Radfahrer, wie Auswertungen des Statistischen Bundesamts zeigen. Beide Gruppen sind im Herbst und Winter besonders gefährdet, weil sie bei Nebel und Dunkelheit leicht übersehen werden, warnen Experten im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2018. Mit reflektierenden Leuchtmützen möchte die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) Fußgänger und Sportler bei schlechten Lichtverhältnissen besser sichtbar machen. Über ihre Kampagne „Mit Sicherheit durch den Winter“ berichten Experten auf einer Pressekonferenz am 23. Oktober in Berlin.

Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie

DKOU 2018: Programm-Highlights auf einem Blick

Noch 19 Tage bis zum Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU). Jetzt ist das umfangreiche Hauptprogramm zum DKOU erschienen. Es zeigt das weite Themenfeld des Faches O und U. Zu den Highlights zählen der Rückblick auf 15 Jahre Advanced Trauma Life Support (ATLS) in Deutschland, Expertentipps zur erfolgreichen Veröffentlichung von Forschungsergebnissen und der erste Science Slam. Mit der dazugehörigen App können die Teilnehmenden das Programm ihres Kongressbesuches schon im Vorfeld bequem per Smartphone oder Tablet zusammenstellen. Der DKOU findet vom 23. bis zum 26. Oktober 2018 in Berlin unter dem Motto „Wir sind O&U“ statt.

Netzwerk

TraumaRegister DGU®
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TraumaNetzwerk DGU®
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AUC – Akademie der Unfallchirurgie GmbH
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Advanced Trauma Life Support (ATLS)
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Alterstraumazentrum
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TeleKooperation
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Partner

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
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Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
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Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU)
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Verband leitender Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. (VLOU)
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The European Society for Trauma and Emergency Surgery (ESTES)
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Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
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Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC)
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Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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Bundesverband der Durchgangsärzte e.V.
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European Federation of National Associations of Orthopaedics and Traumatology (EFORT)
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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.
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