„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

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DKOU 2015

DKOU 2015: Orthopäden und Unfallchirurgen fordern Ultraschall bei allen Säuglingen

Bei der Fehlbildung der Hüfte handelt es sich um eine der häufigsten orthopädischen Erkrankungen im Säuglingsalter. Mittels Ultraschall erkennen Ärzte die sogenannte Hüftdysplasie unmittelbar nach der Geburt und können sie frühzeitig ambulant behandeln. Eine Arthrose schon im mittleren Erwachsenenalter und spätere Operationen werden so verhindert. Seit 1996 ist das Diagnoseverfahren fester Bestandteil der U3-Untersuchung. Dennoch wird die Hüftsonografie immer noch 50 bis 70 Tausend Säuglingen pro Jahr vorenthalten, kritisieren Experten im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU).

DKOU 2015

DKOU 2015: Fallpauschalen liefern falsche Anreize

Akut-Kliniken verlegen ihre Patienten nach einer Operation aus Kostengründen immer früher in Rehabilitations-Kliniken. Diese versorgen die Neuankömmlinge mit Schmerzmitteln und Antibiotika und übernehmen mit dem Wundmanagement zunehmend Aufgaben analog zum Krankenhaus. In Einzelfällen werden Patienten in Abstimmung zwischen Operateur und Reha-Mediziner auch wieder zurück in die Klinik geschickt, wenn Komplikationen den Reha-Erfolg gefährden. Die Rahmenbedingungen für Reha-Leistungen bedürfen daher dringend einer Neuordnung, fordern Experten im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU), der vom 20. bis 23. Oktober in Berlin stattfindet.

DKOU 2015

DKOU 2015 setzt noch stärker auf internationalen Austausch

Die Teilnehmer des Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) erwartet im Jahr 2015 ein zunehmend internationales Programm. Mehr Experten aus der ganzen Welt als in den Vorjahren präsentieren ihre aktuellen Forschungsergebnisse. Inwieweit die Experten voneinander lernen können und in welchen Bereichen Orthopäden und Unfallchirurgen in Deutschland die Nase vorn haben, wird auf dem DKOU 2015 diskutiert. Der Kongress findet vom 20. bis 23. Oktober 2015 in Berlin statt. Es werden mehr als 10.000 Teilnehmer beim weltweit drittgrößten Kongress in diesem Fachgebiet erwartet. Schwerpunkte sind unter anderem orthopädisch-medizinische Herausforderungen im Kindes- und Jugendalter sowie bei Menschen im hohen Alter.

Arzt während Befundung per TKmed, © UKR

Pressemitteilung

Patienteninformationen rasen über die Datenautobahn

Unfallchirurgen verschicken radiologische Bilder und Befunde innerhalb von Sekunden von einer Klinik zur anderen – und das sicher und datenschutzkonform. Weit über 1.000 einzelne Schnittbilder umfasst ein Ganzkörper-Computertomogramm (CT) eines Schwerverletzten. Ist der Verunfallte beispielsweise lebensgefährlich am Gehirn verletzt, muss er oft in eine Spezialklinik verlegt werden. Noch während er mit dem Rettungshubschrauber zur Spezialklinik unterwegs ist, empfängt diese bereits die Bilder. Bevor der Patient eintrifft, können die Chirurgen die Verletzungen bewerten, die anstehende Operation planen und das OP-Team zusammenstellen. Der digitale Austausch über das teleradiologische System TKmed® der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) spart im Notfall lebensrettende Zeit.