„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

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Der Amoklauf in München hat aus Sicht der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) erneut die große Bedeutung des TraumaNetzwerkes DGU® (TNW) unter Beweis gestellt. „Durch die qualitativ hochwertige und flächendeckende medizinische Versorgung innerhalb der TraumaNetzwerke München Oberbayern-Nord und -Süd konnten die schwerverletzten Opfer in den jeweiligen Traumazentren schnellstmöglich und optimal behandelt werden“, sagt der Generalsekretär der DGU Prof. Dr. Reinhard Hoffmann. Die Vorkommnisse in München zeigen aber auch, dass Terroranschläge und Amokläufe eine völlig neue Herausforderung an die Notfallmedizin und die Einsatzkräfte stellen.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) sieht im geplanten Ausbau der elektronischen Gesundheitskarte einen erheblichen Nutzen für die künftige Patientenversorgung. Laut Gesetzgeber soll im Zuge eines bundesweiten Notfalldaten-Managements unter der Verantwortung der Bundesärztekammer zum 1. Januar 2018 auf der elektronischen Gesundheitskarte der sogenannte Notfalldatensatz eingeführt werden. Derzeit befindet sich der Notfalldatensatz im Praxistest. Er enthält alle notfallrelevanten medizinischen Informationen zur Patientengeschichte: Diagnosen, Medikation, Allergien und Unverträglichkeiten.

Zum Tag der Verkehrssicherheit am 18. Juni startet die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) in Zusammenarbeit mit der AUC – Akademie der Unfallchirurgie die bundesweite P.A.R.T.Y-Aktionswoche: Das Programm zur Unfallprävention richtet sich an Jugendliche zwischen 15 und 18 Jahren.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) führt für die präklinische Versorgung von Schwerverletzten ein Maßnahmenbündel ein: das Trauma Care Bundle. Es umfasst sechs evidenzbasierte Maßnahmen, die bei jedem Schwerverletzten durchgeführt werden sollen.

Die Zahl der Patienten in der Orthopädie und Unfallchirurgie wird durch den demografischen Wandel bis 2050 erheblich steigen. Experten rechnen bei den Volkskrankheiten Arthrose und Osteoporose mit einem Anstieg um 18 Prozent bzw. 25 Prozent.(1) Wie dieser Anstieg bewältigt und der gewohnte Versorgungsstandard gehalten werden kann, diskutieren derzeit Vertreter der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) intensiv mit Experten aus dem Gesundheitssystem. Zwei Szenarien möchte die DGOU verhindern: Lange Wartezeiten auf Behandlungs- und OP-Termine und später einen Ärzteüberschuss, wenn die geburtenschwachen Jahrgänge die geburtenstarken Jahrgänge 1955 bis 1969, also die Babyboomer, ablösen.