„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

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DKOU 2014

Überleben sichern, Lebensqualität verbessern: Unfallopfer auch nach der Akutphase professionell begleiten

Am Leben, aber manchmal ohne Job, ohne Geld und schmerzgeplagt: Auch wenn schwere Unfälle heutzutage im Vergleich zu früher nur noch halb so oft tödlich enden, muss in der Folge die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden. Knapp ein Drittel der Schwerverletzten kann den bisherigen Beruf nicht mehr ausüben, wie eine aktuelle Studie zur Lebensqualität dieser Patienten aus Deutschland zeigt. Gut 60 Prozent leiden auch zwei Jahre nach dem Unfall noch an dauerhaften Schmerzen, 30 Prozent klagen über psychische Probleme.

© Mika Volkmann

DKOU 2014

Mehr Leistung, bessere Lebensqualität, höhere Patientensicherheit: Auf Prothesen wurde David Behre zum schnellsten Europäer der Welt

Er gehört zu den Weltklasse-Sprintern – und das ohne Beine. Die Rede ist von David Behre. Nach einem Zugunglück kämpft er um sein Leben. Er verliert beide Unterschenkel. Die Ärzte geben ihm eine Überlebenschance von nur einem Prozent. Doch Behre hat einen eisernen Willen und überlebt. Er schafft es sogar, seinen Wunsch zu verwirklichen, der schnellste „Bladerunner“ zu werden. Dank der Möglichkeiten moderner Prothesen gehört er heute nicht nur zu den besten Leichtathleten mit Behinderung. Er hilft auch denjenigen, die erst kürzlich eine Amputation durchlebt haben oder mit einer Behinderung umgehen lernen müssen. Über seinen Sprint zurück ins Leben spricht der Profisportler auf einer Pressekonferenz am 30. Oktober 2014 anlässlich des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin.

DKOU 2014

Gelenkverschleiß bei Kreuzbandverletzungen und Fehlstellungen wirkungsvoll verhindern – Bei Arthrose Operationsentscheidung individuell treffen

Der Verschleiß des Hüft- und Kniegelenkes zählt zu den häufigsten Gesundheitsproblemen der Deutschen. Schreitet die Arthrose fort und führt zu chronischen Schmerzen, müssen Orthopäden und Unfallchirurgen das Gelenk wieder herstellen oder ein künstliches einsetzen. Wann eine Operation notwendig wird, diskutieren Experten im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2014, der vom 28. bis 31. Oktober in Berlin stattfindet und von der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC), der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und dem Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) ausgerichtet wird.

© Kzenon/Fotolia

DKOU 2014

Künstliche Gelenke verlängern Leben: Arthrose-Behandlung als Prävention gegen Herzkreislauf-Leiden

Gelenkverschleiß an Hüfte und Knie verursacht häufig Schmerzen und hält Patienten davon ab, sich zu bewegen. Viele Patienten meinen auch, es wäre „gesund“, die geschädigten Gelenke durch weniger Bewegung zu schonen. Schätzungen gehen davon aus, dass sich jeder zweite über 65-Jährige kaum noch körperlich bewegt. Doch sind die Betroffenen nur wenig mobil, verschlimmert sich nicht nur die Arthrose, es steigt für sie auch das Herzinfarktrisiko so eine aktuelle Studie. Wie eine Gelenkprothese einen mobileren Lebensstil und damit eine höhere Lebenserwartung ermöglicht, erörtern Experten auf der Kongress-Pressekonferenz am Dienstag, dem 28. Oktober anlässlich des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vom 28. bis 31. Oktober 2014 in Berlin.

© sharryfoto/Fotolia

DKOU 2014

Nahrungsergänzungsmittel gegen Gelenkverschleiß meist wirkungslos: Medikamentöse Arthrose-Therapie unverzichtbar

Viele Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln versprechen Menschen mit Arthrose, die Schmerzen in den Gelenken zu lindern oder einem Verschleiß vorzubeugen. Diese angebliche Wirkung ist jedoch in Studien nur in geringem Maße belegt. Anlässlich des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vom 28. bis 31. Oktober 2014 in Berlin, diskutieren Experten, wie wichtig die gezielte Gabe von Medikamenten bei Arthrose-Patienten ist, um den Krankheitsverlauf positiv zu beeinflussen und eine Operation hinauszuzögern.