„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Presse und Öffentlichkeitsarbeit

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DKOU 2015

DKOU 2015 setzt noch stärker auf internationalen Austausch

Die Teilnehmer des Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) erwartet im Jahr 2015 ein zunehmend internationales Programm. Mehr Experten aus der ganzen Welt als in den Vorjahren präsentieren ihre aktuellen Forschungsergebnisse. Inwieweit die Experten voneinander lernen können und in welchen Bereichen Orthopäden und Unfallchirurgen in Deutschland die Nase vorn haben, wird auf dem DKOU 2015 diskutiert. Der Kongress findet vom 20. bis 23. Oktober 2015 in Berlin statt. Es werden mehr als 10.000 Teilnehmer beim weltweit drittgrößten Kongress in diesem Fachgebiet erwartet. Schwerpunkte sind unter anderem orthopädisch-medizinische Herausforderungen im Kindes- und Jugendalter sowie bei Menschen im hohen Alter.

Arzt während Befundung per TKmed, © UKR

Pressemitteilung

Patienteninformationen rasen über die Datenautobahn

Unfallchirurgen verschicken radiologische Bilder und Befunde innerhalb von Sekunden von einer Klinik zur anderen – und das sicher und datenschutzkonform. Weit über 1.000 einzelne Schnittbilder umfasst ein Ganzkörper-Computertomogramm (CT) eines Schwerverletzten. Ist der Verunfallte beispielsweise lebensgefährlich am Gehirn verletzt, muss er oft in eine Spezialklinik verlegt werden. Noch während er mit dem Rettungshubschrauber zur Spezialklinik unterwegs ist, empfängt diese bereits die Bilder. Bevor der Patient eintrifft, können die Chirurgen die Verletzungen bewerten, die anstehende Operation planen und das OP-Team zusammenstellen. Der digitale Austausch über das teleradiologische System TKmed® der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e.V. (DGU) spart im Notfall lebensrettende Zeit.

DKOU 2014

Überleben sichern, Lebensqualität verbessern: Unfallopfer auch nach der Akutphase professionell begleiten

Am Leben, aber manchmal ohne Job, ohne Geld und schmerzgeplagt: Auch wenn schwere Unfälle heutzutage im Vergleich zu früher nur noch halb so oft tödlich enden, muss in der Folge die Lebensqualität der Betroffenen verbessert werden. Knapp ein Drittel der Schwerverletzten kann den bisherigen Beruf nicht mehr ausüben, wie eine aktuelle Studie zur Lebensqualität dieser Patienten aus Deutschland zeigt. Gut 60 Prozent leiden auch zwei Jahre nach dem Unfall noch an dauerhaften Schmerzen, 30 Prozent klagen über psychische Probleme.

© Mika Volkmann

DKOU 2014

Mehr Leistung, bessere Lebensqualität, höhere Patientensicherheit: Auf Prothesen wurde David Behre zum schnellsten Europäer der Welt

Er gehört zu den Weltklasse-Sprintern – und das ohne Beine. Die Rede ist von David Behre. Nach einem Zugunglück kämpft er um sein Leben. Er verliert beide Unterschenkel. Die Ärzte geben ihm eine Überlebenschance von nur einem Prozent. Doch Behre hat einen eisernen Willen und überlebt. Er schafft es sogar, seinen Wunsch zu verwirklichen, der schnellste „Bladerunner“ zu werden. Dank der Möglichkeiten moderner Prothesen gehört er heute nicht nur zu den besten Leichtathleten mit Behinderung. Er hilft auch denjenigen, die erst kürzlich eine Amputation durchlebt haben oder mit einer Behinderung umgehen lernen müssen. Über seinen Sprint zurück ins Leben spricht der Profisportler auf einer Pressekonferenz am 30. Oktober 2014 anlässlich des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin.