„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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Anlässlich des Tags der älteren Generation am 1. Oktober 2018 geben die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) Tipps zur Vermeidung von Stürzen im hohen Alter. Denn bereits ab dem 50. Lebensjahr nehmen Balance, Muskelkraft, Ausdauer und Beweglichkeit ab, sodass mit zunehmendem Alter das Risiko steigt, zu stürzen und sich dabei zu verletzen. Senioren können dem entgegenwirken: mit gezieltem Training von Kraft und Balance.

Laut der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) verletzen sich in Deutschland jedes Jahr rund 300.000 Menschen beim Heimwerken – die meisten an den Händen und Fingern. Es treten Schnitt- und Stichwunden, Quetschungen und Brüche auf, aber auch abgetrennte Finger und Fingerkuppen. Dabei ließen sich die meisten Verletzungen einfach vermeiden, wenn Sicherheits-Tipps berücksichtigt würden. Darauf weist die aktuelle Aktion „Schütz‘ deine Hände“ mit einer Broschüre hin, die die DGH in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) entwickelt hat. Die Aktion ist auch Thema einer Pressekonferenz, die im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin stattfindet.

Kunstgelenke ermöglichen vielen Millionen Arthrosepatienten in Deutschland, sich schmerzfrei zu bewegen. Die Entscheidung zum künstlichen Kniegelenk will aber gut überlegt sein. Deshalb müssen Arzt und Patient vor einer Operation gemeinsam besprechen, welche Ergebnisse realistisch sind. Eine Patientenleitlinie, die von Betroffenen mitgestaltet wurde, beschreibt die Kriterien, die vor einem Gelenkersatz berücksichtigt werden sollten. Darüber sprechen Experten auf einer Pressekonferenz im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) am 17. Oktober 2018 in Berlin. Über aktuelle Behandlungsmöglichkeiten informiert auch der Arthrosetag, der im Rahmen des DKOU in Berlin stattfindet.

Wer regelmäßig spezielle Übungen zur Prävention von vorderen Kreuzbandverletzungen macht, eine Innendrehung des Knies beim Sport vermeidet und auf eine korrekte Bewegungstechnik achtet, halbiert sein Risiko für entsprechende Verletzungen oder gar einen Kreuzbandriss. Frauen profitieren noch mehr als Männer von diesen Übungen. In Situationen ohne Kontakt zu anderen Sportlern sinkt ihr Verletzungsrisiko um zwei Drittel. Das schließen Orthopäden und Unfallchirurgen aus mehreren großen Studien (1). Experten raten Trainern, ihre Sportler gezielt auf Präventionsprogramme hinzuweisen. Wie Knie- und Muskelverletzungen vermieden und effektiv behandelt werden, erklären Experten auf einer Pressekonferenz im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2018.

Egal ob Sturz, Autounfall, Fehlbildungen oder Gelenkverschleiß: Betroffene wieder mobil zu machen und verlorene Bewegung wiederherzustellen, ist die gemeinsame Aufgabe von Orthopäden und Unfallchirurgen. Beide Fachgebiete wachsen seit mehr als zehn Jahren zusammen. Deutlichstes Zeichen ist die gemeinsame Weiterbildung junger Ärztinnen und Ärzte zu Fachärzten für Orthopädie und Unfallchirurgie. Der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) ist ein weiterer Ausdruck der gemeinsamen erfolgreichen Entwicklung. Der größte europäische Kongress dieser Fachrichtungen findet vom 23. bis 26. Oktober 2018 in Berlin statt.