„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Wissenschaftsausschuss

Projekte

  1. Netzwerk Experimentelle Unfallchirurgie (NEU)
  2. German Medical Science (GMS)
  3. Wissenschaftliche Preise

Zu 1) Netzwerk Experimentelle Unfallchirurgie (NEU)

Deutsche Labors sind inzwischen in der muskuloskeletalen Forschung in allen ihren Aspekten im internationalen Vergleich konkurrenzfähig. Auch haben unfallchirurgische Kliniker die zentrale Bedeutung experimenteller Arbeit für zukünftige klinische Anwendungen erkannt (From Bench to Bedside)

Der Wissenschaftsausschuß der Deutschen Gesellschaft für´Unfallchirurgie initiiert das

Netzwerk Experimentelle Unfallchirurgie (NEU)

Dieses Netzwerk renommierter experimenteller Labors mit spezifischer Infrastruktur in Deutschland soll die experimentelle Forschung am Skelettsystem stärken. Bei anhaltendem Erfolg der Akademiekurse der Unfallchirurgie unter Leitung von Prof. Mutschler, München sollen für Kursabsolventen und andere Interessenten in den Labors längerfristige Hospitationen oder Forschungsaufenthalte ermöglicht werden. Diese Laboraufenthalte sollen vergleichbar ähnlichen Hospitationen in z.B. den USA  auch DFG- oder Stiftungs-gefördert stattfinden.

Der Vorteil des Netzwerkes liegt in der zur Verfügungsstellung von Forschungsmöglichkeiten auch für jene jungen Wissenschaftler, die diese Möglichkeiten in der eigenen Klinik nicht haben, dem Verweilen der jungen und begabten Forscher in Deutschland und in der problemlosen Reintegration in die eigene Forschungsumgebung: Die Forschungsaktivität bleibt, im Gegensatz zu vielen USA-Stipendien auch nach Rückkehr in das eigene Labor erhalten, da Rückgriffe auf die ausbildenden Netzwerklabors sehr einfach standortnah und kurzfristig möglich sind. Dadurch wird auch die Nachhaltigkeit der Forschungsförderung erhöht.

Darüber hinaus ergibt sich für die Labors des Netzwerkes experimentelle Unfallchirurgie die Chance eines intensiven und zielorientierten Forschungsverbundes, bei dem gemeinsame Forschungsrichtungen abgestimmt und Forschungsanträge koordiniert verfasst werden können. Es sollen über gemeinsame Projekte strategische themenbezogene Partnerschaften unter den Labors entstehen. Diese Netzwerkbildung ist auch im Interesse der DFG, die bevorzugt Laborverbünde fördern möchte.

Zur Abstimmung innerhalb des Netzwerkes werden projekt- und themenorientierte Treffen dienen.

Das Netzwerk Experimentelle Unfallchirurgie ist offen und interdisziplinär konzipiert: Zur Zeit besteht es aus den Labors der Akademie-der-Unfallchirurgie-Teilnehmer München-Mutschler, Ulm-Claes, Hamburg -Amling/Meenen/Rueger und dem Labor in Berlin-Duda/Haas. Weitere am Skelettsystem interessierte Labors können sich bei entsprechender Infrastruktur und bei Bereitschaft der Kooperation in den genannten Feldern jederzeit beteiligen. Ein Erweiterung um experimentelle orthopädische Labore wird angestrebt.

Zu 2) German Medical Science (GMS)

Siehe die untenstehende Präsentation.

Zu 3) Wissenschaftliche Preise

Der Wissenschaftsausschuss betreut die Ausschreibung und die Preisvergabe der wissenschaftlichen Preise der DGU. Eine Übersicht der Preise finden Sie hier (Link).