„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Prof. Dr. Ingo Marzi, Präsident der DGU

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Prof. Dr. Ingo Marzi (* 1959) ist seit Januar 2017 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) sowie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).

Der Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie ist seit 2001 Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Frankfurt der Goethe-Universität, wo er auch eine Professur innehat.

Marzi war 2012 Präsident der European Society for Trauma and Emergency Surgery (ESTES) und leitete 2014 als Präsident den World Trauma Congress.

Zum Grußwort

Schwerpunkte

  • Translationale Polytraumaforschung: Frühdiagnostik inflammationsbedingter Systemreaktionen, Mikrozirkulationsstörungen und Organversagen
  • Experimentelle und klinische Studien zur Knochenregeneration, Stammzelltherapie
  • Wundheilung, Gewebeersatz und Infektsanierung
  • Kindertraumatologie
  • Wirbelsäulentraumatologie

Klinischer Werdegang

seit 2001
Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie des Universitätsklinikums Frankfurt am Main

1999 - 2001
Kommissarischer Direktor der Abteilung für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universiätsklinikum des Saarlandes in Homburg

1996 - 1999
Leitender Oberarzt der Abteilung für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg

1986 - 1996
Assistenzarzt und Oberarzt der Chirurgischen Klinik, Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg

1985 - 1986
Assistenzarzt der Chirurgischen Abteilung des Krankenhaus St. Marienwörth in Bad Kreuznach

1984 - 1985
Stabsarzt in Kastellaun

Wissenschaftlicher Werdegang

2001
Universitätsprofessor der Goethe-Universität in Frankfurt am Main

1998
Außerplanmäßiger Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes in Homburg

1993
Habilitation im Fach Chirurgie an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes in Homburg

1987 - 1988
Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) am Department of Pharmacology der University of North Carolina, USA

1985
Promotion im Fach Neurologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

1977 - 1983
Studium der Humanmedizin an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Fachqualifikationen

  • 2010: Zusatzbezeichnung Sportmedizin
  • 2005: Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie
  • 2000: Zusatzbezeichnung Physikalische Therapie
  • 1996: Zusatzbezeichnung Handchirurgie
  • 1993: Schwerpunktbezeichnung Unfallchirurgie
  • 1992: Fachkundenachweis Rettungsdienst
  • 1992: Facharzt für Chirurgie

Mitgliedschaften und Ehrenämter

2017
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU)
Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU)

seit 2015
Präsidiumsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU)

2014
Kongresspräsident des World Trauma Congress (WTC)

2011
Präsident der Sektion Grundlagenforschung der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU)

2011
Präsident der European Society for Trauma & Emergency Surgery (ESTES)

2009 - 2014
Leiter des Wissenschaftsausschusses der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU)


Weitere Mitgliedschaften:

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