„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Preise/Stipendien

Hans-Liniger-Preis

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie schreibt den nach ihrem Mitbegründer benannten Hans-Liniger-Preis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses für besondere Leistungen aus den Gebieten Unfallheilkunde, Versicherungs-, Versorgungs- und Verkehrsmedizin oder ihren Grenzgebieten aus.

Er ist mit 10.000 Euro dotiert. Bewerben können sich u.a. Ärztinnen und Ärzte, Juristinnen und Juristen und Versicherungsfachleute.

Die Bewerbungsschluss: 31. Mai 2016



Preisträger des Hans-Liniger-Preises

  • 2015: Florian Haasters (Klinik für Allgemeine, Unfall-, Hand- und Plastische Chirurgie, Ludwig-Maximilians-Universität München): „Osteoporose-assoziierte Veränderungen der BMP-2 und BMP-7 vermittelten Migration sowie Invasion humaner mesenchymaler Stammzellen“

  • 2014: Patric Garcia Caso (Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Münster): „Fracture Healing and Non-union Formation in Mice: Model Development, Pathophysiology and Novel Treatment Strategies”

  • 2013: Dr. Matthias Knobe (Klinik für Unfallchirurgie und Wiederherstellungschirurgie, Uniklinik RWTH Aachen): „Komplikationen bei der pertrochantären Femurfraktur: Spannungsbogen zwischen Frakturinstabilität, chirurgischer Präzision und innovativem Implntatdesign“

  • 2012: Sebastian Lippross (Klinik für Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel): „In-vitro- und In-vivo-Untersuchungen zur Wirkung von Platelet-rich Plasma in orthopädisch-unfallchirurgischer Anwendung“

  • 2011: Jörg H. Holstein (Klinik für Unfall- Hand- und Wiederherstellungschirurgie Universitätsklinikum des Saarlandes): „Die Frakturheilung der Maus: Charakterisierung endogener und exogener
    Einflussfaktoren und Entwicklung neuer Therapieansätze“

  • 2010: Carl Haasper (Klinik für Unfallchirurgie, Medizinische Hochschule Hannover): „Tissue Engineering eines osteochondralen Transplantates - Klinische und experimentelle Untersuchungen“

  • 2009: Wolfgang Schneiders (Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Carl Gustav Carus der TU Dresden): „Untersuchungen der Materialeigenschaften und der Biokompatibilität eines mit Chondroitinsulfat und Kollagen versetzten Kalziumphosphatzements“

  • 2008: Deike Varoga (Klinik für Unfallchirurgie, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel): „Expression und Regulation angeborener Immunmechanismen bei Gelenkerkrankungen“

  • 2007: Pia Pogoda (Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf): „Knochenmasseverlustsyndrome im Schaf: Entwicklung und Charakterisierung“

  • 2006: Niels C. Riedemann (Unfallchirurgische Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover): „Die pathophysiologische Bedeutung des C5A-Rezeptors in der Entstehungsphase der Sepsis“

  • 2005: Johannes Frank (Abteilung für Handchirurgie, Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, Universitätsklinikum Frankfurt/Main): „Intravitalmikroskopische Analyse und Quantifizierung der Angiogenese und Mikrozirkulation im Gewebe und in der Wundheilung am Tiermodell“

  • 2004: Johannes Zeichen (Unfallchirurgische Klinik, Med. Hochschule Hannover): „Modulation der Zellproliferation. Synthese von Procollagen Typ I, Typ III und Expression von Hitzeschockprotein 72 von humanen Fibroblasten unter dem Einfluss von zyklischer mechanischer Dehnung“

  • 2003: Michael Amling (Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie der Universität Hamburg): „Von der skelettalen Mikroarchitektur über die Knochenzellbiologie zur zentralen Kontrolle der Knochenmasse“

  • 2002: Frank Kandziora (Charité, Campus Virchow, Berlin): „Experimentelle Spondylodese der Schafswirbelsäule“

  • 2001: Martin Grotz (Med. Hochschule Hannover, Unfallchirurgische Klinik): Die Darmhypothese des Multiorganversagens nach schwerem Trauma.

  • 2000 Dr. Gerhard Schmidmaier (Charité-Klinikum der Humboldt-Universität zu Berlin, Campus Virchow, Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie): „Die lokale Freisetzung von IGF- und FGF-1 aus einer biodegradierbaren Poly (D, L-Laktid)-Beschichtung von Implantaten beschleunigt die Frakturheilung“

  • 1999: Stefan Rose (Chirurgische Universitätsklinik Homburg/Saar, Abteilung für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie): „Studien zur pathogenetischen Bedeutung neutrophiler Granulozyten nach Extremitätenischämie, Polytraumatisierung und bakterieller Sepsis“

  • 1997: Christian Voigt (Klinikum Benjamin Franklin der FU Berlin, Unfallchirurgische Klinik): „Reaktion endostaler Zellen des Kaninchenhumerus bei Störung der physiologischen Kraftverteilung in vivo“

  • 1997 Andreas Seekamp (Med. Hochschule Hannover, Unfallchirurgische Klinik): „Die Interaktion von neutrophilen Granulozyten und den kapillären Endothelzellen in traumatisch induzierten Ischämie/Reperfusionsschäden neuer klinikrelevanter Osteoporose-Großtiermodelle“
  • 1996: Hans-Christoph Pape (Med. Hochschule Hannover, Unfallchirurgische Klinik): „Pulmonale Komplikationen nach intramedullärer Stabilisierung des Femurschaftes bei Polytrauma“
  • 1994: Gerd Regel (Med. Hochschule Hannover, Unfallchirurgische Klinik): „Die unspezifische Immunabwehr nach schwerem Trauma und ihre Bedeutung für den generalisierten Zellschaden und das Multiorganversagen“
  • 1992: Harald Knaepler (Philipps-Universität Marburg, Klinik für Unfallchirurgie): „Untersuchungen zur Knochendesinfektion und Sterilisation sowie deren Auswirkungen auf die biologische Wertigkeit des Knochenimplantates“
  • 1990: Johannes M. Rueger  (Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Unfallchirurgische Klinik): „Knochenersatzmittel“
  • 1988: Hans Zwipp (Mediz. Hochschule Hannover, Unfallchirurgische Klinik): „Die anterolaterale Rotationsinstabilität des Oberen Sprunggelenks“
  • 1986: Klaus E. Rehm (Unfallchirurgische Klinik der Justus-Liebig-Universität Gießen): „Die Osteosynthese der Thoraxwandinstabilitäten“
  • 1984: Volker Echtermeyer (Med. Hochschule Hannover, Klinik für Unfallchirurgie): „Diagnostik und Therapie des Compartment-Syndroms – Eine klinische und tierexperimentelle Studie“
  • 1982: Hans-Jörg Oestern (Med. Hochschule Hannover, Klinik für Unfallchirurgie): „Eine klinische und experimentelle Studie zur Pathogenese, prognostischer und therapeutischer Wertigkeit früher kardiopulmonaler Veränderungen nach schwerem traumatischem Schock“
  • 1980: Günter Lob (Universität Ulm, Department für Chirurgie, Abteilung Unfallchirurgie): „Chronische, posttraumatische Osteomyelitis: Tierexperimentelle und klinische Untersuchungen zu einer oralen antibakteriellen Vaccination“
  • 1978: Leo Gotzen (Hannover): „Untersuchungen zur Neutralisationsplatten-Osteosynthese und der Richtlinien für ihre praktische Durchführung“
  • 1978: Hans-Jürgen Refior (München): „Tierexperimentelle Untersuchungen zum Verhalten der Mikrostruktur des Hyalin-Gelenkknorpels unter Druckbelastung“
  • 1976: Hans-Otto Dustmann (Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg): „Altersabhängige Reaktionen des Gelenkknorpels nach Verletzungen“
  • 1974: Klaus-Peter Schmit-Neuerburg (Universitätsklinikum der Gesamthochschule Essen, Abteilung für Unfallchirurgie) und Christian-Dietrich Wilde (Kreiskranken-haus Bad Homburg v.d.H., Unfallchirurgische Abteilung): „Experimentelle Untersuchungen zur Einheilung massiver Cortikalis-Transplantate“
  • 1972: Prof. Dr. Manfred Weigert (Städtisches Krankenhaus am Urban, Berlin, Abteilung für Orthopädie und Traumatologie): „Anregung der Knochenbildung durch elektrischen Strom“
  • 1970: Wilfried Schramm (Knappschaftskrankenhaus Bergmannsheil, Gelsenkirchen-Buer, Chirurgische Abteilung): „Klinische und tierexperimentelle Untersuchungen über die Transplantation autoplastischer Spongiosa“
  • 1968: Horst Kindler (Klinikum Benjamin Franklin der FU Berlin, Chirurgische Klinik): „Die Hemmwirkungen von Hydrocortison und Antibiotika auf die Wundheilung“
  • 1966: keine Preisverleihung
  • 1964: keine Preisverleihung
  • 1962: keine Preisverleihung
  • 1961: Wilhelm Thorban (Gießen): „Klinische und experimentelle Untersuchungen zur Ätiologie und Pathogenese der posttraumatischen Sudeckschen Gliedmaßendystrophie“
  • 1958: Leo Koslowski: „Intravitale Autolyse als pathogenetisches Prinzip“
  • 1956: Armin Bauermeister (Chirurgische Universitätsklinik Kiel): „Ergebnisse einer Maceration und Verpflanzung von Knochenspänen und ihre Bedeutung für den Aufbau der Knochenbank“