„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Preise und Stipendien

Promotionspreis

© DGU

Den diesjährigen Promotionspreis vergibt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) für die beste eingereichte Dissertation im Fachgebiet Orthopädie und Unfallchirurgie aus den Jahren 2015 bis 2017. Die Auszeichnung ist mit 2.500 Euro verbunden.

Zur Bewerbung zugelassen sind von der jeweiligen Fakultät angenommene Dissertationen in deutscher oder englischer Sprache als Einzel- oder als kumulative Arbeiten sowie der Erstautoren von Arbeitsgruppen. Bewerber dürfen bei Einreichung ihrer Dissertation das 32. Lebensjahr nicht überschritten haben.

Bewerbungsschluss ist der 31. März 2017.

Die Bewerbungsunterlagen sind bei der Geschäftsstelle der DGU einzureichen.



Preisträger

  • 2016: Dr. Markus Prause, Technische Universität München
    „In vitro effects of pantoprazole on human osteoblasts and osteoclasts“
    In seiner Arbeit untersucht Prause den Zusammenhang von Osteoporose und Medikamenten zur Vorbeugung magenschädigender Eigenschaften von Aspirin, Ibuprofen und verwandter Medikamente in der Akutschmerztherapie. Er konnte auf zellulärer Ebene nachweisen, dass das Medikament Pantoprazol entgegen bisheriger Hypothesen als Nebenwirkung nicht Osteoporose verursacht, sondern im Gegenteil eine erhöhte Knochendichte zur Folge hat. Das Fazit: Der scheinbare Zusammenhang zwischen der Einnahme von sogenannten Protonenpumpenhemmern sowie einer verminderten Knochenqualität muss weiter erforscht werden.
    Preisverleihung

  • 2015: Dr. Martin Zens, Freiburg
    „Biomechanische Charakterisierung des anterolateralen Ligaments“

  • 2014: Dr. Martin Schulze, Münster
    „Entwicklung und Evaluierung eines Roboter gestützten Prüfaufbaus zur Untersuchung der Biomechanik mono- und multisegmentaler lumbaler Wirbelsäulen”

  • 2013: Dr. Michael Roßkopf, Obertraubling
    „Epidemiologie und Outcome okzipitaler Kondylenfrakturen. Eine prospektive Studie zum Stellenwert bestehender Klassifikationen mit Implementierung einer neuen Klassifikation”