„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Forschungsförderung

Die DGU fördert auf entsprechenden Antrag wissenschaftliche Projekte im Bereich der unfallchirurgischen Forschung. Für das Jahr 2015 stellt die DGU insgesamt 200.000 Euro Forschungsförderung zur Verfügung.


Kriterien für Anträge auf Forschungsförderung der DGU e.V.

I. Inhaltliche Anforderungen und Qualitätskriterien 

1. Die Forschungsförderung der DGU dient der Anschubfinanzierung von Projekten zur Weiterentwicklung unfallchirurgischer Themen.

2. Der Antrag sollte möglichst als Verbundantrag aus einer der aktiven Sektionen, Arbeitsgemeinschaften, oder einer Initiative der DGU gestellt werden.

3. Der Hauptantragsteller muss unfallchirurgisch tätig, Mitglied der DGU sein.

4. Das Projektthema soll einen klaren Bezug zu unfallchirurgischen Schwerpunktthemen entweder im klinischen/Versorgungsforschungs- oder basiswissenschaftlichen Bereich erkennen lassen und damit den in der Satzung der DGU definierten Zielen entsprechen.

5. Der Projektantrag muss ein innovatives und wissenschaftlich begründetes Forschungskonzept darstellen mit:

a. definierten Arbeitshypothesen im Abgleich mit den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen,

b. Beleg der Machbarkeit des Projektes durch Darstellung von Vorarbeiten und Auswertung der Literatur,

c. sorgfältig strukturiertem Projektplan einschließlich Darstellung der Methodik, statistischer Auswertung der Untersuchungen, realistischer Versuchs- oder Untersuchungsplanung (Zeitplan), Verfügbarkeit der notwendigen Ressourcen, Auswertungskonzept und Perspektive auf eine Anschlussfinanzierung durch Peer-review-Drittmittel,

d. Übersicht über Umfang und beabsichtigte Verwendung der beantragten finanziellen Mittel (Budgetplan).

6. Der Antrag soll zudem einen Nachweis der vorhandenen notwendigen Ressourcen und der Unterstützung durch die beteiligten Kliniken bzw. Institutionen enthalten. 

II. Organisatorischer Ablauf:

1. Einreichung des Antrags bei der Geschäftsstelle mit allen Unterlagen.

2. Beurteilung des grundsätzlichen Interesses für die DGU und Überprüfung der formalen Voraussetzungen durch den Vorstand der DGU.

3. Weiterleitung des Antrags an den Leiter des Wissenschaftsausschusses der DGU zur weiteren Bearbeitung. Der Antragsteller wird vom Wissenschaftsausschuss über den Eingang des Antrags zeitnah informiert.

4. Vertrauliche Bewertung durch zwei vom Leiter des Wissenschaftsausschusses benannten, für das Thema qualifizierten, aber nicht mit den Antragstellern kooperierenden Gutachtern aus der DGU im Rahmen eines Peer-review-Verfahrens. Grundlage für die Bewertung sind die Punkte unter I.

5. Empfehlungsschreiben des Leiters des Wissenschaftsausschusses an den Vorstand der DGU zur abschließenden Entscheidung über die beantragte Forschungsförderung. Innerhalb von 12 Wochen nach Eingang des Antrags beim Wissenschaftsausschuss erhält der Antragsteller einen Bericht über das Ergebnis der Beratungen durch die Geschäftsstelle. Für die Umsetzung des Review- und Bewilligungsverfahrens ist der Leiter/Stellvertreter des Wissenschaftsausschusses der DGU verantwortlich.

6. Überwachung der Mittelverwendung durch den Schatzmeister der DGU.

Stand: Juni 2015