„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Wissenschaft und Forschung in der Unfallchirurgie

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Die DGU ist eine wissenschaftliche medizinische Fachgesellschaft. In teilweiser Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU)

  • fördert sie die Forschung im Fach,
  • stellt Plattformen und Netzwerke bereit für den Austausch von Forschern und Wissenschaftlern,
  • und verbreitet neueste wissenschaftliche Erkenntnisse, etwa durch ihr Fachorgan „Der Unfallchirurg“ und den jährlich stattfindenden Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU).


Wie das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie ist auch das Spektrum der Forschung breit und vielfältig. Neben systemischen Unfallfolgen bei Patienten, wie Schock, Organversagen oder Sepsis sind oft auch Weichteilstrukturen, innere Organe, Knochen und Gelenke verletzt. Die Pathomechanismen und die Pathomechanik dieser Verletzungen und Verletzungsfolgen stehen im Zentrum der unfallchirurgischen Grundlagenforschung.

Die Entwicklung neuer Behandlungsprinzipien und Operationsverfahren für Verletzungen und posttraumatisches Organversagen sind ein weiterer Schwerpunkt der Forschung. Angewandte oder neu eingeführte Verfahren sollten vorzugsweise in prospektiv klinischen Studien mit validen statistischen Verfahren auf ihre Effizienz und Effektivität überprüft werden.

Zur Überprüfung der Effektivität bieten Studien zur Versorgungsforschung ein weites Feld. Die DGU betreibt bereits seit Jahrzehnten Versorgungsforschung durch die wissenschaftliche Auswertung ihres TraumaRegister DGU®.

Eine zunehmend wichtige Rolle spielt auch die translationale Forschung. Daneben betreibt die DGU zudem Präventions- und Unfallforschung, vor allem durch die Arbeitsgemeinschaft für Prävention von Verletzungen und die Projektgruppe „WHO Decade of Action for Road Safety“.