„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) können ab sofort Kandidaten für den Nichtständigen Beirat für die Amtszeit von 2021 bis 2023 vorschlagen. Die Empfehlungen müssen bis zum 31. März 2020 vorliegen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die sich für die Förderung von Wissenschaft und Forschung einsetzt, hat für die kommende Amtsperiode 2020-2023 ihre Mitglieder der Fachkollegien gewählt. Neue Vertreter für das Fach Orthopädie, Unfallchirurgie und rekonstruktive Chirurgie des Fachkollegiums 205 sind Prof. Dr. Anita Ignatius, Prof. Dr. Georg Duda und Prof. Dr. Frank Hildebrand. Als Fachkollegiaten haben sie eine zentrale Rolle bei der Beurteilung eingereichter Förderanträge.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat eine neue Führungsspitze. Ab dem 1. Januar 2020 ist Prof. Dr. Dieter C. Wirtz Präsident der DGOU. Er ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn. Die stellvertretende DGOU-Präsidentschaft übernimmt Prof. Dr. Michael J. Raschke, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster. Prof. Dr. Dietmar Pennig, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Handchirurgie und Orthopädie am St. Vinzenz-Hospital (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Köln) übernimmt in diesem Jahr das Amt des Generalsekretärs. Prof. Dr. Bernd Kladny, Chefarzt der Orthopädischen Abteilung der Fachklinik Herzogenaurach ist stellvertretender Generalsekretär.

Auch dieses Jahr schreibt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) den Promotionspreis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus. Mit der Auszeichnung in Höhe von 2.500 Euro würdigt die Fachgesellschaft die beste eingereichte Dissertation im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie aus den Jahren 2018 bis 2020. Der Einsendeschluss ist der 31. März 2020.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) unterstützt auch 2020 wieder den wissenschaftlichen Nachwuchs beim Besuch einer internationalen unfallchirurgischen Einrichtung mit einem Reisestipendium. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro verbunden. Bewerbungen können noch bis zum 28. Feburar 2020 eingereicht werden.

An keinem anderen Tag im Jahr verletzen sich so viele Menschen die Hände wie an Silvester. Besonders unter Alkoholeinfluss missachten viele beim Zünden von Böllern und Raketen die Sicherheitsvorschriften; oftmals entstehen Verletzungen auch durch nicht-zertifizierte Billig-Feuerwerkskörper. Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) rufen deshalb zu einem verantwortungsvollen Umgang mit dem Feuerwerk auf und geben Tipps für ein sicheres Silvestervergnügen.

Wann sind ethische Grenzen überschritten? Wie lauten die medizinischen Grundprinzipien und wie ist es um diese bestellt? Müssen die Werte in der Medizin in der heutigen Zeit mehr denn je verteidigt werden? Von diesen Punkten sind die drei Kongresspräsidenten nicht nur jeden Tag in ihrem Arbeitsalltag umgeben, auch zur Vorbereitung auf den diesjährigen Kongress haben sie sich intensiv mit diesen Fragen befasst. Im Interview erläuterten sie, wie sie das Kongressmotto „Wissen braucht Werte“ jeweils verstehen und geben ihre Sicht auf die aktuelle Lage in Kliniken und Praxen in O und U wieder. Das Gespräch ist jetzt in der frisch erschienenen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ nachzulesen.

Damit der Wissenstransfer zwischen Forschung und Klinik verbessert wird, hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) das Projekt TraumaEvidence am Universitätsklinikum Düsseldorf ins Leben gerufen. Forschungsinteressierte Orthopäden und Unfallchirurgen betreiben Recherche, bereiten vorhandene Studien und Forschungsergebnisse im Bereich der Unfallchirurgie auf und stellen die bestmögliche Evidenz heraus, um sie dann den Mitgliedern der DGU zur Verfügung zu stellen. Für das Projekt werden weitere Teilnehmer gesucht, die am Reviewer Board mitwirken möchten. Am 12. Februar 2020 wird TraumaEvidence offiziell im Rahmen einer Infoveranstaltung gestartet.

Stimmen aus O und U

Botschafter für O und U werden

Die Breite und Tiefe des Fachs O und U wird erst sichtbar, wenn man davon berichtet. Darum hat die DGOU eine neue Rubrik auf den Weg gebracht, in der aktive Mitglieder von ihrer Berufswahl und der gewachsenen Leidenschaft für das Fach erzählen. Mit „Stimmen aus O und U“ soll dem medizinischen Nachwuchs die Fülle, das Schöne und das Aufregende im Alltag eines Orthopäden und Unfallchirurgen vermittelt werden. Was waren einst die Beweggründe, mit welcher Vor- und Einstellung sollte man heute an das Fach heran treten? Mithilfe eines kleinen Fragenkatalogs lassen sich die Teilnehmenden inspirieren, um so ihre unterschiedlichen Erlebnisse und Perspektiven mit Jungmedizinern zu teilen. Statements hierzu nimmt die Online-Redaktion gern entgegen.

3. Notfallkonferenz der DGU

Sind unsere Kliniken sicher?

Die Bedrohungslage durch terroristische Aktivitäten ist nach wie vor präsent. Um den damit verbundenen medizinischen Herausforderungen klinisch, taktisch und strategisch begegnen zu können, initiiert die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) seit 2016 einen Erfahrungs- und Wissensaustausch mit relevanten Gruppen und vor allem mit der Bundeswehr. Schwerpunkt der diesjährigen Notfallkonferenz wird ein Blick auf die Sicherheit der Kliniken selbst sein. Zusätzlich steht die Vorbereitung auf chemische und radioaktive Bedrohungen im Fokus. Die Konferenz findet am 29. November 2019 in Ludwigshafen statt.