„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Wenn sich Keime auf Implantaten wie etwa Kunstgelenken, Metallplatten, Schrauben oder Nägeln ansiedeln, drohen dem Patienten erhebliche Unannehmlichkeiten wie Schmerzen, mehrfache Operationen und häufig ein schlechteres Behandlungsergebnis. Orthopäden und Unfallchirurgen haben diese sogenannten „implantatassoziierten Infektionen“ als Schwerpunktthema auf die Agenda des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2018 gesetzt. Dort werden unter anderem neue Ansätze zur Vorbeugung und Behandlung dieser Komplikation diskutiert.

26 Leitlinien für eine optimale medizinische Versorgung von Patienten hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) derzeit veröffentlicht. Nun sind diese Leitlinien zusammengefasst in einer neuen Auflage der Publikation „Leitlinien Unfallchirurgie“ erschienen und erstmals zusätzlich auch als E-Book erhältlich. Das 680-Seiten-starke Buch kann noch bis zum 12. November 2018 in Kombination mit der E-Book-Ausgabe oder alternativ auch nur als E-Book zum Vorzugspreis bestellt werden.

Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie

DKOU 2018: Kongresspräsidenten unterstützen Berliner Baumpflanzaktion

Stürme, Hitze und Trockenheit haben den Berliner Bäumen in den letzten Monaten sehr zugesetzt. Damit der Baumbestand erhalten bleibt, spenden Orthopäden und Unfallchirurgen der Hauptstadt jedes Jahr zehn Spree-Eichen. Die erste Eiche haben die Präsidenten des diesjährigen Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) heute in der Otto-von-Bismarck-Straße im Regierungsviertel gepflanzt. Mit der Aktion möchten die Fachgesellschaften für Orthopädie und Unfallchirurgie ein Zeichen setzen – ähnlich wie ein Baum braucht das Muskel-Skelett-System bereits im Kindesalter Pflege, um gesund wachsen zu können.

Sie möchten gern Mitglied in der DGOU werden und so den Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vergünstigt besuchen? Sie haben Fragen zu aktuellen Projekten der Fachgesellschaften? Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DGOU-Geschäftsstelle sind während des Kongresses von Dienstag, den 23. Oktober bis Freitag, den 26. Oktober 2018 vor Ort für Sie da. Den gemeinsamen Stand von DGOU, DGOOC und DGU finden Sie in Halle 2.2., Stand 56. Außerdem berichtet die DGOU auf ihren Online-Kanälen live vom Kongress. Lesen Sie hier weitere wichtige Hinweise zum DKOU 2018.

Im Fach Orthopädie und Unfallchirurgie sind bildgebende Verfahren das Mittel erster Wahl zur Diagnostik und Therapieentscheidung. Dabei ist das Röntgenbild der Standard zur Feststellung einer knöchernen Veränderung des Stütz- und Bewegungsapparates. Daneben gibt es die Computertomografie (CT), die Magnetresonanztomografie (MRT) und die Sonografie. In der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ ist jetzt eine Ampelliste erschienen, die als Wegweiser dazu dient einzuschätzen, wann Ultraschallverfahren eingesetzt werden können.

Über 300.000 Menschen verletzten sich im Jahr 2017 bei einem Verkehrsunfall. Unter den Verunglückten waren auch 31.000 Fußgänger und knapp 80.000 Radfahrer, wie Auswertungen des Statistischen Bundesamts zeigen. Beide Gruppen sind im Herbst und Winter besonders gefährdet, weil sie bei Nebel und Dunkelheit leicht übersehen werden, warnen Experten im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2018. Mit reflektierenden Leuchtmützen möchte die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) Fußgänger und Sportler bei schlechten Lichtverhältnissen besser sichtbar machen. Über ihre Kampagne „Mit Sicherheit durch den Winter“ berichten Experten auf einer Pressekonferenz am 23. Oktober in Berlin.

Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie

DKOU 2018: Programm-Highlights auf einem Blick

Noch 19 Tage bis zum Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU). Jetzt ist das umfangreiche Hauptprogramm zum DKOU erschienen. Es zeigt das weite Themenfeld des Faches O und U. Zu den Highlights zählen der Rückblick auf 15 Jahre Advanced Trauma Life Support (ATLS) in Deutschland, Expertentipps zur erfolgreichen Veröffentlichung von Forschungsergebnissen und der erste Science Slam. Mit der dazugehörigen App können die Teilnehmenden das Programm ihres Kongressbesuches schon im Vorfeld bequem per Smartphone oder Tablet zusammenstellen. Der DKOU findet vom 23. bis zum 26. Oktober 2018 in Berlin unter dem Motto „Wir sind O&U“ statt.

Roboterarme, 3D-Drucker und computerassistierte Planungssysteme sorgen dafür, dass Patienten nach der Gelenkersatzoperation immer schneller wieder mobil werden. Implantate können zudem maßgeschneidert für den Patienten hergestellt werden – dadurch funktionieren sie möglicherweise besser und halten vielleicht länger als nicht-angepasste Implantate. Telemedizin kann die Nachbehandlung und Rehabilitation unterstützen. Die Digitalisierung ist eines der Kernthemen auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) 2018 in Berlin. Experten beleuchten dieses Thema auf einer Pressekonferenz, die im Rahmen des Kongresses, am 24. Oktober stattfindet.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) haben heute auf einer Pressekonferenz in Berlin das Weißbuch Alterstraumatologie vorgestellt. Es führt die wichtigsten Schritte einer guten Versorgung von älteren Patienten mit Knochenbrüchen auf. Kern der Behandlungsempfehlungen ist die Zusammenarbeit von Unfallchirurgen und Altersmedizinern in einem multiprofessionellen Team. Damit lässt sich laut einem aktuellen Studienergebnis die Sterblichkeit älterer Patienten nach einem Oberschenkelhalsbruch um mehr als 20 Prozent senken. Daher fordern beide Fachgesellschaften unter anderem die Übernahme ihrer Empfehlungen in die Regelversorgung. „Aufgrund der demografischen Entwicklung und der damit verbundenen rasanten Zunahme von Altersbrüchen müssen auch die Strukturen in der Alterstraumatologie mitwachsen“, betont DGU-Präsident Prof. Dr. Joachim Windolf, Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie der Universitätsklinik Düsseldorf.

Wie können Patienten nach Operationen und Verletzungen bestmöglich behandelt werden, so dass sie frühzeitig wieder am sozialen und beruflichen Leben teilhaben können? Die Nachbehandlungsempfehlungen der Sektion Rehabilitation – Physikalische Therapie der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) geben Antworten, systematisiert nach betroffenen Körperregionen. Die vierte, aktualisierte Auflage der Empfehlungen steht ab sofort online zum Download bereit. Ergänzend dazu gibt es erstmals auch ein Mini-Booklet für die Kitteltasche, in dem Definitionen von Reha-relevanten Begriffen übersichtlich dargestellt sind.