„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Sie möchten gern Mitglied in der DGOU, der DGOOC oder der DGU werden und so den Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) vergünstigt besuchen? Sie haben Fragen zu aktuellen Projekten der Fachgesellschaften? Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DGOU-Geschäftsstelle sind während des Kongresses von Dienstag, den 22. Oktober bis Freitag, den 25. Oktober 2019 vor Ort für Sie da. Den gemeinsamen Stand von DGOU, DGOOC und DGU finden Sie in Halle 2.2. Außerdem berichtet die DGOU live vom Kongress auf Facebook, LinkedIn und über den DKOU-Kanal auf Instagram jeweils unter dem Hashtag #DKOU2019.

Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie

DKOU 2019: Programm-Highlights auf einen Blick

In wenigen Tagen beginnt der Deutsche Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU). Das umfangreiche Hauptprogramm zum DKOU zeigt das weite Themenfeld des Faches O und U. Einige der Sitzungen stehen bei den diesjährigen Kongresspräsidenten Prof. Dr. Paul A. Grützner, Prof. Dr. Carsten Perka und Dr. Thomas Möller an oberster Stelle. Zu den Highlights gehören der „Science Slam“, der nun zum zweiten Mal stattfindet, die Session „Wissen braucht Werte – auf welche Soft Skills kommt es an?“, „Live Hacking! Angriffe erleben – Sensibilität steigern?“ sowie „Zukunft O&U“. Mit der DKOU-App können sich Kongressbesucher ihr Programm schon im Vorfeld bequem per Smartphone oder Tablet zusammenstellen. Der DKOU findet vom 22. bis zum 25. Oktober 2019 in Berlin unter dem Motto „Wissen braucht Werte“ statt.

Leitlinien bieten eine wertvolle Hilfe im ärztlichen Alltag. Mittlerweile hat die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) 32 solcher Empfehlungen für eine optimale medizinische Versorgung von Patienten veröffentlicht. Diese richten sich an Studierende, Ärzte in Weiterbildung, Fachärzte und Gutachter. Da sechs Leitlinien komplett neu erarbeitet und weitere vier überarbeitet wurden, hat die Fachgesellschaft eine fünfte Auflage herausgegeben, die auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) erscheint. Die Publikation „Leitlinien Unfallchirurgie“ kann noch bis zum 21. Oktober 2019 zum Vorzugspreis als Printversion oder E-Book bestellt werden.

Die Sektion Notfall-, Intensivmedizin und Schwerverletztenversorgung (NIS) der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) ist ein maßgeblicher Taktgeber, wenn es darum geht, die präklinische und klinische Versorgung von Unfallverletzten zu verbessern. Neben Leitlinienentwicklung und Qualitätssicherungsmaßnahmen engagiert sie sich auch für die traumatologische Ausbildung. Dass das nicht immer nur formal anhand von Handbüchern geschehen muss, beweist sie mit einem neuen Format: der NIS-Trauma-Couch. In einem Interview stellt NIS-Leiter Prof. Dr. Gerrit Matthes das neue Format vor und lädt ein zur nächsten Couch-Runde auf dem DKOU am 23.10.2019. Dabei ist beste fachliche Unterhaltung auf Schockraum-Niveau garantiert.

Wissenschaftliche Medizin

Leitlinien schnell in AMBOSS abrufbar

Die S2k-Leitlinie „Spezifischer Kreuzschmerz“ der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) ist jetzt auch bei AMBOSS für (angehende) Mediziner kostenfrei abrufbar. Für weitere Informationen aus O und U und für die vollständige Nutzung der Bibliothek ist ein kostenpflichtiger Zugang erforderlich – für Mitglieder von DGOU, DGOOC, DGU und BVOU in den ersten sechs Monaten kostenfrei.

Deutscher Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie

DKOU 2019: Kongresspräsidenten pflanzen Eiche in Berlin

Die Präsidenten des diesjährigen Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) setzen sich im Namen der Fachgesellschaften für mehr Lebensqualität in Berlin ein: Gemeinsam pflanzten sie im Regierungsviertel die erste von zehn Spree-Eichen, die Orthopäden und Unfallchirurgen der Stadt jedes Jahr spenden. Die Bäume haben zugleich eine symbolische Bedeutung: Wie das Muskel-Skelett-System müssen sie gepflegt werden, um gesund wachsen zu können.

Mit der Anerkennung der ausschließlichen Fernbehandlung und der Aufnahme einer entsprechenden Regelung in die (Muster-)Berufsordnung im Mai 2018 wurde nach langjähriger Diskussion der Weg für den Ausbau der Telemedizin geebnet. Ausschließliche Fernbehandlung bedeutet, dass eine Behandlung über Kommunikationsmedien auch ohne einen persönlichen Erstkontakt „im Einzelfall“ stattfinden darf. Eine Behandlung, die sich auf die fünf Sinne eines Arztes stützt, würde hiermit wegfallen. Auch eventuell erforderliche Untersuchungen würden mit diesem Vorgehen entfallen. Welche Bedeutung und Konsequenzen wird das Votum wohl langfristig für das Fach haben? Und kann Telemedizin überhaupt eine annehmbare und sinnvolle Behandlungsform für O und U sein? In der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ ist jetzt ein Artikel erschienen, der die gegenwärtige Umsetzung der neuen Behandlungsform darstellt und offene Rechtsfragen bespricht.

Unter dem Motto „#vereintevielfalt“ fand Ende August die 11. Summer School der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und des Berufsverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) statt. Das Ziel: Medizinstudierende erhalten einen umfassenden Einblick in das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie und können sich mit der erfahrenen Generation austauschen. Das Junge Forum O und U hat die zweitägige Veranstaltung im westfälischen Münster mit dem Organisationsteam vor Ort geplant und begleitet.

Die Kursreihe „Interpersonal Competence Training“ gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Kurskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Assistenz- und Fachärzte (IC 1) findet vom 13. bis zum 14. Dezember 2019 in Seeheim-Jugenheim statt. Mitglieder von DGOU, DGOOC und DGU erhalten 10 Prozent Rabatt mit dem Buchungscode „DGOU_AKTION“.

In vielen deutschen Kliniken hat in den vergangenen Jahren die digitale Bild- und Befundübermittlung mehr und mehr Einzug gehalten. Lösungen wie die im Auftrag der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) entwickelte Telekooperationsplattform TKmed sind inzwischen auch im unfallchirurgischen Klinikalltag etabliert und können unter anderem bei der Notfallverlegung oder der Einholung von Zweitmeinungen sehr nützlich sein. Vom schnellen, sicheren und datenschutzkonformen Austausch von Behandlungs- und Bilddaten kann besonders im Rahmen der Versorgung von Schwerverletzten profitiert werden. In der aktuellen Ausgabe von „Der Unfallchirurg“ gibt Markus Blätzinger, Geschäftsführer der AUC – Akademie der Unfallchirurgie, einen Überblick über die Entwicklung und die Nutzung von Teleradiologie in deutschen Traumanetzwerken.