„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Für den öffentlichen Raum in Köln stehen seit Ende 2020 die ersten drei Trauma-Boxen zur Verfügung. Damit können Ersthelfer schneller als bisher Blutungen noch am Unfallort stoppen, solange, bis medizinisches Fachpersonal eintrifft. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Frau Henriette Reker, hat die Montage im Historischen Rathaus veranlasst. Köln ist damit eine der ersten Städte mit diesem neuartigen Erste-Hilfe-Set. Die Überzeugungsarbeit dafür hat Prof. Dr. Dietmar Pennig geleistet. Als Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) wirbt er zusammen mit der Deutschen Traumastiftung (DTS) dafür, dass die Notfall-Sets in ganz Deutschland zur Verfügung stehen. Die Trauma-Boxen für seine Heimatstadt waren dem Kölner Chefarzt und Ärztlichen Direktor des St. Vinzenz-Hospitals eine Herzensangelegenheit, wie er im Interview erzählt.

Prof. Dr. Dieter C. Wirtz wird der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) in 2021 erneut als Präsident vorstehen, Prof. Dr. Michael J. Raschke bleibt sein Stellvertreter. Als Führungs-Tandem haben sie die Fachgesellschaft durch ein außergewöhnliches Jahr 2020 gesteuert. Auch das neue Jahr bringt viele Herausforderungen, die gemeinsam mit allen Mitgliedern bewältigt werden. Das Führungsduo freut sich auf die neuen Aufgaben und wendet sich mit persönlichen Worten an seine Kolleginnen und Kollegen sowie an die Mitglieder der Fachgesellschaft.

Auch dieses Jahr schreibt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) den Promotionspreis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus. Mit der Auszeichnung in Höhe von 2.500 Euro würdigt die Fachgesellschaft die beste eingereichte Dissertation im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie aus den Jahren 2019 bis 2021. Der Einsendeschluss ist der 31. März 2021.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat ihre Führungsspitze für ein weiteres Jahr bestätigt. Auch in 2021 ist Prof. Dr. Dieter C. Wirtz der Präsident der DGOU. Er ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn. Die stellvertretende DGOU-Präsidentschaft bleibt bei Prof. Dr. Michael J. Raschke, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster. Prof. Dr. Dietmar Pennig, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Handchirurgie und Orthopädie am St. Vinzenz-Hospital (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Köln) übernimmt für ein weiteres Jahr das Amt des Generalsekretärs. Prof. Dr. Bernd Kladny, Chefarzt der Orthopädischen Abteilung der Fachklinik Herzogenaurach ist erneut stellvertretender Generalsekretär.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) hatte im April 2020 Auszüge aus dem Handbuch Krankenhausalarm- und -einsatzplanung (KAEP) vorab veröffentlicht, um Krankenhäuser bei ihren Vorplanungen und Maßnahmen in Bezug auf die COVID-19-Pandemie zu unterstützen. Pünktlich zum Jahresende ist die Publikation finalisiert worden und steht nun auf der Website des BKK kostenfrei zum Download bereit.

Das diesjährige coronabedingte Verkaufsverbot für Feuerwerkskörper sollte nicht als Anlass dienen, nicht-zertifizierte Pyrotechnik zu beschaffen und zu zünden – denn dabei besteht eine hohe Verletzungsgefahr. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Schon mit legalem Feuerwerk verletzen sich jedes Jahr an Silvester sehr viele Menschen die Hände – oftmals schwer und mit katastrophalen Folgen.

Seit Beginn der zweiten Welle der Corona-Pandemie arbeiten viele Kliniken erneut im Krisenmodus und haben wieder vermehrt planbare Operationen verschoben. Denn, wie schon im Frühjahr 2020, ist das oberste Ziel, die aktuell hohe Anzahl an COVID-19-Infizierten zu bewältigen und alle Patienten bestmöglich zu versorgen. Welche Erfahrungen haben die Krankenhäuser im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie im ersten Lockdown gemacht? Die Ergebnisse einer deutschlandweiten Umfrage der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universitätsklinik Bonn zu den Auswirkungen von COVID-19 auf O und U, unterstützt von DGOU und BVOU, stellen Dr. Thomas Randau und PD Dr. Matthias Pumberger in der aktuellen Ausgabe der Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten (OUMN) vor.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) unterstützt auch 2021 wieder den wissenschaftlichen Nachwuchs beim Besuch einer internationalen unfallchirurgischen Einrichtung mit einem Reisestipendium. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro verbunden. Bewerbungen können noch bis zum 28. Feburar 2021 eingereicht werden.

Die Kursreihe „Interpersonal Competence Training“ gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Kurskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Assistenz- und Fachärzte (IC 1) findet vom 29. bis zum 30. Januar 2021 in Seeheim-Jugenheim statt. Mitglieder von DGOU, DGOOC und DGU erhalten 15 Prozent Rabatt mit dem Buchungscode „DGOU_AKTION“.

Ob es zu einem Feuerwerksverbot an Silverster im Corona-Jahr kommen wird, entscheidet die Politik in dieser Woche. Orthopäden und Unfallchirurgen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) äußern sich in einer Stellungnahme zum möglichen Verbot und worauf sich die Notaufnahmen in der Nacht zum Jahreswechsel bereits jetzt einstellen.