„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Medizinstudierende können sich noch bis zum 29. Juli für die Summer School 2020 der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) anmelden. Bei dem „Schnupperkurs“ vom 23. bis zum 25. September 2020 in Sommerfeld bei Berlin bekommen angehende Mediziner auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, einen Blick in ihre mögliche berufliche Zukunft zu werfen. Auf dem Programm der 12. Summer School stehen neben Diskussionsrunden zu Bewerbung, Karriereplanung und Vereinbarkeit von Familie und Beruf auch vielfältige Workshops zu den Bereichen Arthroskopie, Endoprothetik, Osteosynthesetechniken, Nahttechniken sowie K-Taping und Manuelle Medizin.

Kaum ist das Medizinstudium abgeschlossen und die Entscheidung für die Fachrichtung Orthopädie und Unfallchirurgie getroffen, müssen sich junge Mediziner die nächsten zukunftsweisenden Fragen stellen: Welche Schwerpunkte interessieren mich und welche Zusatzbezeichnungen erlange ich dadurch? Wann sollte ich welche Weiterbildungskurse idealerweise absolvieren, um alle Kenntnisse für die Facharztprüfung vorweisen zu können? Das Junge Forum O und U hat hierzu einen Wegweiser erarbeitet, um frisch gebackenen Ärzten die Weiterbildungsschritte vom Studium bis zum Facharzt zu erleichtern.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) sowie die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) würdigen jedes Jahr besonders herausragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet von O und U und verleihen die Auszeichnungen auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU). Da der DKOU 2020 wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden kann, haben die Vorstände der Fachgesellschaften ein Reglement für die Vergabe der Wissenschaftspreise erarbeitet: Die DKOU-relevanten Auszeichnungen wie der Preis für evidenzbasierte Medizin (EbM) und die Posterpreise entfallen für dieses Jahr, Preise und Stipendien mit Bewerbungsfristen bis 30. April 2020 werden verliehen. Bei allen anderen Auszeichnungen wird die Bewerbungsfrist um ein Jahr verlängert.

Die Kursreihe „Interpersonal Competence Training“ gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Kurskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Assistenz- und Fachärzte (IC 1) findet vom 21. bis zum 22. August 2020 in Seeheim-Jugenheim unter Berücksichtigung der Mindestabstandsregelungen statt. Mitglieder von DGOU, DGOOC und DGU erhalten 10 Prozent Rabatt mit dem Buchungscode „DGOU_AKTION“.

Was gibt es Neues aus den Sektionen? Welche Projekte führen die Arbeitsgemeinschaften (AG) durch oder sind in Planung? Diese und weitere Informationen sind in dem neuen Bericht 2020 zusammengefasst, der jetzt erschienen ist. Kurz und knapp stellen 46 Interessensgruppen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädischen Chirurgie (DGOOC) sowie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) ihre Arbeit des letzten Jahres vor. Die Kurzberichte sollen als Grundlage für den direkten fachlichen Austausch dienen und die künftige Zusammenarbeit aller Beteiligten erleichtern.

Nicht ungewöhnlich ist die Tatsache, dass sich unter sportaffinen Medizinern ein großer Anteil aus dem Fachgebiet der Orthopädie und Unfallchirurgie versammelt. Das Wissen um die Funktionsweise des Bewegungsapparates und die Freude an der Bewegung ergänzen sich optimal und lösen häufig eine regelrechte Faszination aus. Für sehr ehrgeizige junge Sportbegeisterte hat das starke Interesse an beidem gleich zwei Karrieren hervorgebracht. Viele Spitzensportler haben sich in der Vergangenheit neben ihren harten Trainingseinheiten für eine Ausbildung zum Orthopäden entschieden – zu einer Zeit als das Fach noch von der Unfallchirurgie getrennt war. In der aktuellen Ausgabe der Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten (OUMN) berichten vier Fachärzte von dieser gleichermaßen aufregenden wie anspruchsvollen Laufbahn in einem Interview.

Die Handynutzung beim Autofahren kann zu einem meterlangen Blindflug führen. Damit riskieren Verkehrsteilnehmer schon durch einen kurzen Blick aufs Smartphone einen Crash mit gesundheitlichen Folgen oder gar ihr Leben. Mit der Formel zum Weg-Zeit-Gesetz lässt sich die Blindfluglänge berechnen: Strecke ist gleich Zeit mal Geschwindigkeit. Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) anlässlich des Tags der Verkehrssicherheit am 20. Juni 2020 aufmerksam. Sie rät vor allem Jugendlichen, sich mit dieser Formel einmal zu verdeutlichen, wie lange sie ohne Sicht fahren, wenn sie am Handy daddeln. „Wir raten dringend, beim Autofahren das Handy beiseite zu legen. Denn viele Unfallverletzungen, die wir in der Notaufnahme sehen, sind durch sekundenlange Ablenkung des Fahrers entstanden“, sagt Prof. Dr. Michael J. Raschke, stellvertretender DGOU-Präsident und Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster.

Die Kursreihe „Interpersonal Competence Training“ gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Kurskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Führungskräfte (IC 3) findet vom 14. bis zum 15. August 2020 in Seeheim-Jugenheim unter Berücksichtigung der Mindestabstandsregelungen statt. Mitglieder von DGOU, DGOOC und DGU erhalten 10 Prozent Rabatt mit dem Buchungscode „DGOU_AKTION“.

Pferdesport ist gut für das Herz und die Seele – Reiten trainiert den Kreislauf, verbessert die Körperhaltung und entspannt. Gleichzeitig bringt es ein hohes Verletzungsrisiko mit sich. Stürzt der Reiter, sind besonders der Kopf aber auch die oberen Extremitäten gefährdet. Doch nicht nur beim Reiten an sich, auch beim Umgang mit dem Pferd können Unfälle entstehen. Dr. Jan Holger Holtschmit von der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin, einer Sektion der DGOU, hat sich mit den verschiedenen Verletzungen verunfallter Reitsportler sowie den Ursachen befasst und gibt Tipps zur Unfallprävention.

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat im November 2019 die Richtlinie über Maßnahmen zur Qualitätssicherung zur Versorgung von Patienten mit einer hüftgelenknahen Femurfraktur beschlossen. Die neue Verordnung sieht vor, dass Patienten je nach Allgemeinzustand innerhalb von 24 Stunden nach Aufnahme oder nach einem Inhouse-Sturz operiert werden. Mit der frühzeitigen OP sollen sich die Heilungschancen verbessern, sodass die Patienten schneller wieder mobil werden. Größte Herausforderung für die Kliniken dürfte jedoch die vom G-BA geforderte ortho-geriatrische Zusammenarbeit bei der Behandlung der Hüftfraktur sein. Wie lässt sich die Richtlinie, die 2021 in Kraft treten soll, in den Krankenhäusern umsetzen? Da der Alterstraumatologiekongress im März 2020 wegen der Corona-Pandemie verschoben werden musste, soll das Thema nun im Rahmen einer Online-Konferenz diskutiert und Vorlagen für Standard Operating Procedures (SOP) bereitgestellt werden. Für die Teilnahme ist eine Vorabregistrierung auf der Lernplattform bikmed der Akademie für Unfallchirurgie (AUC) erforderlich. Das Webinar findet am 18. Juni 2020 von 17:00-19:00 Uhr statt.