„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Die Geschäftsstellen von DGOU, DGOOC und DGU sind am Donnerstag, den 22. August 2019 weder telefonisch noch per E-Mail erreichbar. Am Freitag, den 23. August sind wir wieder wie gewohnt ab 9 Uhr für Sie da.

Wissenschaftliche Vorträge sind langweilig? Von wegen! Themen aus O und U können durchaus auch für ein breites Publikum spannend sein, wenn sie unterhaltsam präsentiert werden. Genau das ist das Ziel des Science Slam, bei dem junge und junggebliebene Mediziner ihre Forschungsergebnisse auf eine ganz unkonventionelle Art dem Fachpublikum vorstellen und dabei bewertet werden. Die Organisatorinnen Dr. Ricarda Seemann und Dr. Marie Samland, beide vom Jungen Forum O und U, geben in einem Interview einen ersten Vorgeschmack zum diesjährigen Wettstreit der Wissenschaftler. Der Science Slam 2019 findet am 23. Oktober im Rahmen des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) statt.

Der Nachwuchsmangel in O und U liegt auf der Hand. Was ist zu tun, damit junge Mediziner dem Fach treu bleiben? Das Junge Forum O und U hat sich auf der Jahrestagung der Norddeutschen Orthopäden und Unfallchirurgen diesem Thema angenommen. In der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ ist jetzt ein Artikel erschienen, der Mentoring-Programme als Lösung für den fehlenden Nachwuchs bespricht.

Die Kursreihe „Interpersonal Competence Training“ gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Kurskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Assistenz- und Fachärzte (IC 1) findet vom 18. bis zum 19. Oktober 2019 in Seeheim-Jugenheim statt. Mitglieder von DGOU, DGOOC und DGU erhalten 10 Prozent Rabatt mit dem Buchungscode „DGOU_AKTION“.

„Tschüss Handy, bin jetzt im Straßenverkehr unterwegs.“ Das sollte sich jeder Verkehrsteilnehmer bewusst machen, bevor er sich in den öffentlichen Verkehrsraum begibt. Denn durch die Ablenkung steigt das Unfallrisiko massiv an und es kommt immer wieder zu schweren Zusammenstößen. Im Straßenverkehr sind aber mehr denn je absolute Aufmerksamkeit und Rücksichtnahme erforderlich: Die Vielfalt an Verkehrsteilnehmenden hat in den letzten Jahren zugenommen. Aktuell ist mit dem E-Roller eine neue Teilnehmergruppe hinzugekommen. „Jeder Verkehrsteilnehmer ist für sich und andere Verkehrsteilnehmer verantwortlich. Es kann lebensgefährlich sein, während der Autofahrt oder Straßenüberquerung die Augen auf dem Handy und nicht im Straßenverkehr zu haben“, sagt der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) Prof. Dr. Paul Alfred Grützner anlässlich der heute veröffentlichten Verkehrsunfallstatistik für 2018 mit 3.275 Verkehrstoten.

Die Kursreihe „Interpersonal Competence Training“ gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Kurskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Führungskräfte (IC 3) findet vom 13. bis zum 14. September 2019 in Seeheim-Jugenheim statt. Mitglieder von DGOU, DGOOC und DGU erhalten 10 Prozent Rabatt mit dem Buchungscode „DGOU_AKTION“.

Wie sieht der Klinikalltag von Orthopäden und Unfallchirurgen aus? Welche Herausforderungen bringt das Fach O und U mit sich? Und wie lassen sich diese meistern? Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie schreibt auch in diesem Jahr in Kooperation mit dem Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) 100 Reisestipendien zum Tag der Studierenden aus. An diesem Tag bietet das Junge Forum O und U angehenden Medizinern spannende Einblicke in das breite Berufsfeld von Orthopädie und Unfallchirurgie. Der Tag der Studierenden findet am 23. Oktober 2019 auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin statt. Wer an einem Reisestipendium interessiert ist, kann sich bis zum 31. August 2019 bewerben.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer will nach Informationen des Nachrichtenmagazins Spiegel Online die Führerscheinregeln ändern: Zukünftig soll jeder mit seinem Autoführerschein sogenannte Leichtkrafträder bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h fahren dürfen, ohne dafür wie bisher eine zusätzliche Ausbildung und Prüfung absolvieren zu müssen. Orthopäden und Unfallchirurgen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) sehen den „Motorradführerschein light“ kritisch.

Mit der EU-Medizinprodukte-Verordnung von 2017 wird die Kennzeichnung zur eindeutigen Identifikation aller Medizinprodukte demnächst Pflicht. Im Zuge eines einjährigen Pilotprojekts hat die BG Unfallklinik Frankfurt am Main bereits jetzt die Lagerung von Platten, Schrauben und Marknägeln umgestellt. Für den Fall eines Rückrufs muss jedes Produkt nachvollziehbar mittels eines Barcodes versehen werden. Die klare Rückverfolgbarkeit soll vor allem eine höhere Patientensicherheit gewährleisten. In der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ ist jetzt ein Artikel hierzu erschienen.

Sicherheit im Straßenverkehr

E-Scooter rollen auf Deutschlands Straßen zu

Der Bundesrat hat heute offiziell der Zulassung von Electro-Scootern als neues Mobilitätsangebot im Straßenverkehr zugestimmt. Die neue Verordnung wurde im Vorfeld intensiv diskutiert, denn ursprünglich sah sie das Fahren auf Gehwegen mit bis zu 12 km/h vor. Dafür gab es massiven Gegenwind aus den Ländern. Der hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir sah darin ein „Konjunkturprogramm für Unfallchirurgen“. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer ging auf die Warnungen ein und entfernte das Fahren auf Gehwegen mit Schrittgeschwindigkeit aus der geplanten Verordnung. Doch auch für die nun vorgesehene Nutzung der kleinen Flitzer auf Radwegen und auf der Straße haben Orthopäden und Unfallchirurgen große Bedenken. Dass ihr Sachverstand im Genehmigungsverfahren nicht einbezogen wurde, kritisiert Prof. Dr. Dietmar Pennig, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). „Zur Folgeabschätzung ist die Beurteilung durch die Unfallchirurgie sinnvoll und notwendig. Wir haben eine etablierte Unfallforschung. Durch unser seit 25 Jahren bestehendes Traumaregister können wir auf eine große Zahl auswertbarer Datensätze zu Unfällen zurückgreifen. Das ist eine wichtige Informationsquelle und Grundlage für Entscheidungen im Rahmen von Genehmigungsverfahren von Fahrzeugen.“