„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Die Sektion Notfallmedizin, Intensivmedizin und Schwerverletztenversorgung (NIS) der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) lobt auch in diesem Jahr den NIS-Generali-Preis für die Verbesserung der Schwerverletztenversorgung aus. Der Preis ist mit 1.000 Euro dotiert und wird von der Generali Deutschland AG gestiftet. Mit der Auszeichnung möchte die Sektion herausragende wissenschaftliche Untersuchungen und konkrete Projekte fördern, die einer Verbesserung der Qualität der Versorgung schwerverletzter Patienten dienen. Die Bewerbungen können bis zum 30. Mai 2021 eingereicht werden.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und herausragende Leistungen in den Bereichen der Unfallheilkunde sowie der Versicherungs-, Versorgungs- und Verkehrsmedizin oder angrenzenden Fachgebieten zu würdigen, schreibt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) den Hans-Liniger-Preis aus. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Bewerbungen können noch bis zum 31. Mai 2021 eingereicht werden.

Der Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) dient der Förderung von Neuerungen auf dem unfallchirurgischen Fachgebiet. Die Auszeichnung wird für wissenschaftliche Arbeiten zu diagnostischen oder anwendungstechnischen Innovationen vergeben, die zeitnah in die Patientenversorgung einfließen können. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von der Firma Johnson & Johnson Medical (DePuy) gestiftet. Bewerbungen können bis zum 31. Mai 2021 eingereicht werden.

Um Patienten jederzeit bestmöglich behandeln zu können, bedarf es einer stetigen Weiterentwicklung in der Medizin. Dazu gehören eine intensive Grundlagenforschung sowie die permanente Prüfung moderner Therapiemethoden. Welche Perspektiven und Herausforderungen ergeben sich in Orthopädie und Unfallchirurgie durch Innovationen und wie kann das Fach für den medizinischen Nachwuchs attraktiv bleiben, während sich die Arbeitsbedingungen in Kliniken und Forschung stetig ändern? In der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ haben Experten aus dem Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) Anknüpfungspunkte für Innovationen aufgezeigt und positive Aussichten sowie kritische Fragestellungen reflektiert.

Für den öffentlichen Raum in Köln stehen seit Ende 2020 die ersten drei Trauma-Boxen zur Verfügung. Damit können Ersthelfer schneller als bisher Blutungen noch am Unfallort stoppen, solange, bis medizinisches Fachpersonal eintrifft. Die Oberbürgermeisterin der Stadt Köln, Frau Henriette Reker, hat die Montage im Historischen Rathaus veranlasst. Köln ist damit eine der ersten Städte mit diesem neuartigen Erste-Hilfe-Set. Die Überzeugungsarbeit dafür hat Prof. Dr. Dietmar Pennig geleistet. Als Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) wirbt er zusammen mit der Deutschen Traumastiftung (DTS) dafür, dass die Notfall-Sets in ganz Deutschland zur Verfügung stehen. Die Trauma-Boxen für seine Heimatstadt waren dem Kölner Chefarzt und Ärztlichen Direktor des St. Vinzenz-Hospitals eine Herzensangelegenheit, wie er im Interview erzählt.

Prof. Dr. Dieter C. Wirtz wird der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) in 2021 erneut als Präsident vorstehen, Prof. Dr. Michael J. Raschke bleibt sein Stellvertreter. Als Führungs-Tandem haben sie die Fachgesellschaft durch ein außergewöhnliches Jahr 2020 gesteuert. Auch das neue Jahr bringt viele Herausforderungen, die gemeinsam mit allen Mitgliedern bewältigt werden. Das Führungsduo freut sich auf die neuen Aufgaben und wendet sich mit persönlichen Worten an seine Kolleginnen und Kollegen sowie an die Mitglieder der Fachgesellschaft.

Auch dieses Jahr schreibt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) den Promotionspreis zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses aus. Mit der Auszeichnung in Höhe von 2.500 Euro würdigt die Fachgesellschaft die beste eingereichte Dissertation im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie aus den Jahren 2019 bis 2021. Der Einsendeschluss ist der 31. März 2021.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat ihre Führungsspitze für ein weiteres Jahr bestätigt. Auch in 2021 ist Prof. Dr. Dieter C. Wirtz der Präsident der DGOU. Er ist Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn. Die stellvertretende DGOU-Präsidentschaft bleibt bei Prof. Dr. Michael J. Raschke, Direktor der Klinik für Unfall-, Hand- und Wiederherstellungschirurgie am Universitätsklinikum Münster. Prof. Dr. Dietmar Pennig, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Wiederherstellungschirurgie, Handchirurgie und Orthopädie am St. Vinzenz-Hospital (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Köln) übernimmt für ein weiteres Jahr das Amt des Generalsekretärs. Prof. Dr. Bernd Kladny, Chefarzt der Orthopädischen Abteilung der Fachklinik Herzogenaurach ist erneut stellvertretender Generalsekretär.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) hatte im April 2020 Auszüge aus dem Handbuch Krankenhausalarm- und -einsatzplanung (KAEP) vorab veröffentlicht, um Krankenhäuser bei ihren Vorplanungen und Maßnahmen in Bezug auf die COVID-19-Pandemie zu unterstützen. Pünktlich zum Jahresende ist die Publikation finalisiert worden und steht nun auf der Website des BKK kostenfrei zum Download bereit.

Das diesjährige coronabedingte Verkaufsverbot für Feuerwerkskörper sollte nicht als Anlass dienen, nicht-zertifizierte Pyrotechnik zu beschaffen und zu zünden – denn dabei besteht eine hohe Verletzungsgefahr. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Schon mit legalem Feuerwerk verletzen sich jedes Jahr an Silvester sehr viele Menschen die Hände – oftmals schwer und mit katastrophalen Folgen.