„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Seit Beginn der zweiten Welle der Corona-Pandemie arbeiten viele Kliniken erneut im Krisenmodus und haben wieder vermehrt planbare Operationen verschoben. Denn, wie schon im Frühjahr 2020, ist das oberste Ziel, die aktuell hohe Anzahl an COVID-19-Infizierten zu bewältigen und alle Patienten bestmöglich zu versorgen. Welche Erfahrungen haben die Krankenhäuser im Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie im ersten Lockdown gemacht? Die Ergebnisse einer deutschlandweiten Umfrage der Charité – Universitätsmedizin Berlin und der Universitätsklinik Bonn zu den Auswirkungen von COVID-19 auf O und U, unterstützt von DGOU und BVOU, stellen Dr. Thomas Randau und PD Dr. Matthias Pumberger in der aktuellen Ausgabe der Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten (OUMN) vor.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) unterstützt auch 2021 wieder den wissenschaftlichen Nachwuchs beim Besuch einer internationalen unfallchirurgischen Einrichtung mit einem Reisestipendium. Die Auszeichnung ist mit 5.000 Euro verbunden. Bewerbungen können noch bis zum 28. Feburar 2021 eingereicht werden.

Die Kursreihe „Interpersonal Competence Training“ gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Kurskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Assistenz- und Fachärzte (IC 1) findet vom 29. bis zum 30. Januar 2021 in Seeheim-Jugenheim statt. Mitglieder von DGOU, DGOOC und DGU erhalten 15 Prozent Rabatt mit dem Buchungscode „DGOU_AKTION“.

Ob es zu einem Feuerwerksverbot an Silverster im Corona-Jahr kommen wird, entscheidet die Politik in dieser Woche. Orthopäden und Unfallchirurgen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) äußern sich in einer Stellungnahme zum möglichen Verbot und worauf sich die Notaufnahmen in der Nacht zum Jahreswechsel bereits jetzt einstellen.

Rennen, Hüpfen, Klettern – das alles macht Kindern nicht nur großen Spaß, sondern ist auch gut für deren gesunde Entwicklung. Allerdings kommt es bei bestimmten Bewegungsformen zu Unfällen, die eine medizinische Versorgung erfordern. Laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts, der sogenannten KIGGS Welle 2, ereignen sich bei Kindern und Jugendlichen rund 300.000 Sportunfälle pro Jahr, in deren Folge jedes achte Kind stationär aufgenommen und mindestens eine Nacht im Krankenhaus verbringen muss. Prof. Dr. Holger Schmitt von der Gesellschaft für Orthopädisch-Traumatologische Sportmedizin (GOTS), eine Sektion der DGOU, hat sich mit den positiven Effekten sportlicher Aktivitäten befasst und stellt die Besonderheiten kindlicher Verletzungen dar.

 

Thieme und das Junge Forum Orthopädie und Unfallchirurgie haben gemeinsam ein digitales Informationsangebot entwickelt. Innerhalb der medizinischen Wissensplattform eRef von Thieme werden alle Fachinformationen, die für das Weiterbildungscurriculum zum Facharzt relevant sind, in Leselisten gebündelt. Damit können Assistenzärztinnen und -ärzte online auf das „Curriculum Orthopädie und Unfallchirurgie“ sowie auf Fachinformationen und Services der Thieme Gruppe aus diesem Fachgebiet zugreifen. Weiterbildungsassistenten, die neu in den Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) und/oder die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) eintreten, bekommen ein Jahr kostenfreien Zugriff auf das Lizenzpaket Chirurgie und Orthopädie in der eRef.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) zeichneten heute den herausragenden Beitrag „Operation Knie“ von Helmut Broeg und Susanne Donner mit dem Deutschen Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie (JOU) 2020 aus. „Der Text nähert sich umfassend einem Thema, das viele Patienten interessiert: Welche nicht-operativen Möglichkeiten gibt es bei Knieschmerzen? Er fußt auf einer umfassenden Recherche und gibt die Ergebnisse laienverständlich und spannend wieder. Damit kann er für viele Betroffene eine hilfreiche Orientierung sein“, fasst Juryvorsitzender Univ.- Prof. Dr. med. Karsten E. Dreinhöfer das Ergebnis der Jurysitzung zusammen. Die JOU-Verleihung fand im Rahmen der gemeinsamen virtuellen Jahrespressekonferenz von DGOU und BVOU statt.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) haben heute auf ihrer Jahrespressekonferenz Vorschläge für einen Strukturwandel der Versorgung von Erkrankungen und Verletzungen am Bewegungsapparat gemacht. Der Patient müsse durch ein flächendeckendes Versorgungsnetzwerk gezielt geleitet werden. Der Behandlungsweg führe ausgehend von einer starken ambulanten Versorgung mit niedergelassenen Fachärzten über Krankenhäuser unterschiedlicher Versorgungstufen und, falls erforderlich, Rehabilitationseinrichtungen wieder zurück zum Facharzt. Bisweilen verhindern die Sektorengrenzen eine nahtlose verzahnte Versorgung. Zudem wissen Patienten oftmals nicht, ob sie für ihre Beschwerden am Muskel-Skelett-System ambulant, im Krankenhaus oder in einem Spezialzentrum am besten aufgehoben sind. Nicht alle können alles und überall versorgen, sind sich die Experten einig. Vielmehr bräuchte es einheitlich festgelegte Qualitätsanforderungen, um zu entscheiden, von wem und wo welche Erkrankung versorgt werden darf. Der Ausbau der Versorgungsforschung würde hier helfen, um Versorgungsprozesse besser zu bewerten. Auch könnte die Digitalisierung in der Medizin einen wichtigen Beitrag leisten.

Die Kursreihe „Interpersonal Competence Training“ gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Kurskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Assistenz- und Fachärzte (IC 1) findet vom 4. bis zum 5. Dezember 2020 in Seeheim-Jugenheim unter Berücksichtigung der Mindestabstandsregelungen statt. Mitglieder von DGOU, DGOOC und DGU erhalten 10 Prozent Rabatt mit dem Buchungscode „DGOU_AKTION“.

Trotz der COVID-19-Pandemie konnte auch in diesem Jahr die Summer School der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und des Berufsverbands für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) stattfinden. Vom 23. bis zum 25. September 2020 hatten 30 Studierende der Medizin die Möglichkeit, im Sana Klinikum Sommerfeld bei Berlin einen umfangreichen Einblick in das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie zu erhalten. Dabei stand neben den fachlichen und wissenschaftlichen Inhalten auch der persönliche Austausch der Nachwuchsmediziner mit den erfahrenen Ärzten im Fokus. Bereits zum 12. Mal hat das Junge Forum O und U als gemeinsame Nachwuchsorganisation von DGOU und BVOU die zweitägige Veranstaltung mit dem Organisationsteam vor Ort geplant und begleitet.