„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Jahrestagung der Sektion Kindertraumatologie der DGU

Das Polytrauma im Kindesalter - Was und wen brauche ich wann

Vom 15. bis 16. Juni findet in Halle (Saale) die 31. Jahrestagung der Sektion Kindertraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie statt. Die Frühbucherdeadline endet am 16. Mai.

Während in der gewerblichen Wirtschaft Bonuszahlungen und ähnliche variable Gehaltsbestandteile bereits seit längerer Zeit regelmäßig vereinbart werden, finden sie sich in Chefarztdienstverträgen erst seit einigen Jahren vermehrt.

Simulations-Team-Training in der Schwerverletztenversorgung

HOTT - Hand over Team Training am 14./15. Mai

HOTT steht für “Hand over Team Training” und ist ein Simulations-Kursformat, das die interprofessionelle und interdisziplinäre Teamarbeit (Notarztmannschaft, Anästhesieteam und chirurgisches Team) im Schockraum trainiert unter Berücksichtigung des “Human Factor” und des “Crew Resource Management”.

Seminar: Vortrags- und Gesprächskultur

Rhetorik in der Medizin

Grottenschlechte Vorträge in der Medizin? Abhilfe schafft das Seminar: „Vortrags- und Gesprächskultur – Rhetorik in der Medizin“.

Termine: 04. Mai in Berlin und 16. November in Köln

Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und orthopädische Chirurgie (DGOOC)

Metall-Auf Metall-Hüftendoprothesen

In der Öffentlichkeit herrscht derzeit ein großer Wirbel um Metall-Metall-Prothesen. Im Februar hatte die britsiche Medicines and Healthcare products Regulatory Agency (MHRA) Empfehlungen zur Versorgung mit Metall-Metall-Gleitpaarungen im Bereich des Hüftgelenks herausgegeben. Die British Hip Society gab ebenso im Febraur eine Stellungnahme zur Metall-Metall-Hüft-TEP heraus.

Der Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) und die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) loben im Jahr 2012 zum 3. Mal den „Journalistenpreis Orthopädie/Unfallchirurgie“ aus.

DGOOC fordert sachlichen Diskurs zu Metall-Metall-Endoprothesen

Metall-auf-Metall-Hüftendoprothesen

Der Hüftgelenkverschleiß kann heute durch eine Endoprothese so erfolgreich behandelt werden, dass der künstliche Hüftgelenkersatz als die „Operation des 20. Jahrhunderts" bezeichnet wurde. Mit der stetigen Einführung neuer Technologien gibt es allerdings immer wieder Ausreißer der Entwicklung, die die hohen Ansprüche an die dauerhafte Haltbarkeit der Prothesen nicht befriedigen können.

Stellungnahme des Aktionsbündnis Patientensicherheit e.V.

Patientenrechtegesetz

Insofern erkennt das APS erheblichen konzeptionellen Verbesserungsbedarf
und solchen im Detail. Insbesondere anzumerken ist:

  • Der Referentenentwurf ist kein einheitliches, alle Bereiche zusammenfassendes Gesetzeswerk.
  • Er leistet kein "Mehr-an-Patientensicherheit"- er bleibt insbesondere hinsichtlich der Zielsetzung, Patientensicherheit zu gewährleisten, defizitär.
  • Der Entwurf ist insgesamt eher Kodifizierung der Rechtsprechung und keine Weiterentwicklung zur Unterstützung der Entwicklung einer Sicherheitskultur, die die Patientensicherheit zum integralen Bestandteil der Gesundheitsversorgung macht.
  • Eine Ausweitung von Patientenrechten ist nicht vorgesehen, beim Arzthaftungsrecht wird bestenfalls der status quo festgeschrieben.
  • Ein zentraler Baustein der Sicherheitskultur- ein Fehlermeldesystem wird zwar erwähnt, aber der Schutz der Meldungen vor einem gerichtlichen Zugriff wird nicht gesetzlich geregelt.
  • Die Finanzierung eines einzelnen Instrumentes der Patientensicherheit wird geregelt, zu den Investitionen in den Aufbau eines Risikomanagements in der gesundheitlichen Versorgung insgesamt fehlen jegliche Aussagen.

Ein Patientenrechtegesetz muss die Gelegenheit zur Weiterentwicklung der Patientenrechte nutzen und die Situation von Patientinnen und Patienten tatsächlich verbessern. Die Stellungnahme des APS liefert hierfür Impulse.

Kommentar des APS zur Berichterstattung in der BILD Zeitung am 16.02.2012

Skandalisierung von Fehlerstatistiken schadet der Patientensicherheit

Am 16. Februar 2012 titelte die Bild Zeitung "1712 Todes-Fälle durch Ärztepfusch". Sie bezog sich dabei auf eine vom Statistischen Bundesamt veröffentlichte Todesursachen-Statistik (veröffentlicht über Bundestag Drucksache 17/8538, S. 63ff).

 

Rund 150 Klinikanfragen für das EPRD

Endoprothesenregister Deutschland kommt bei Kliniken gut an

Schon vor dem Start des Endoprothesenregisters Deutschland (EPRD) ist das Interesse der Kliniken an dem neuen Register groß: Knapp 150 Häuser haben bislang beim EPRD um mehr Informationen gebeten oder die Absicht signalisiert, mitmachen zu wollen.