„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Deutsches Ärzteblatt

Mengendynamik in den Krankenhäusern: Auch eine gesellschaftliche Frage

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„Die Argumentation, dass große Anteile des Fallzahlanstiegs aus rein ökonomischen Gründen erfolgten und medizinisch nicht notwendig seien, ist vor dem Hintergrund einer offenen gesellschaftlichen Wertediskussion nicht haltbar“, erklären Dr. Dominik Franz und Prof. Norbert Roeder im Deutschen Ärzteblatt vom Dezember 2012.

„Mit der Umstellung der Krankenhausfinanzierung auf eine fallpauschalierte Vergütung setzt der Gesetzgeber seit 2004 Anreize zur Umstrukturierung der stationären Leistungserbringung und Kapazitäten. Hierzu gehören Anreize zur Verkürzung der Verweildauer sowie zur Förderung der Wirtschaftlichkeit im Krankenhaus und des Wettbewerbs zwischen Krankenhäusern”, so das Deutsche Ärzteblatt. Eine wirtschaftlichere Leistungserbringung könne jedoch auch den Anreiz beinhalten, in strategisch bedeutsamen Bereichen die Fallzahlen zu steigern. Übersteigen die Fallzahlen jedoch eine (uneinheitlich definierte) zu erwartende Altersstandardisierung, werden systembedingte Fehlanreize vermutet.

Der gesamte Artikel im Deutschen Ärzteblatt:

Mengendynamik in den Krankenhäusern: Auch eine gesellschaftliche Frage (Dtsch Arztebl 2012; 109(51-52): A-2580 / B-2116 / C-2068)

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