„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Pressemitteilungen

Wenn Sie Fragen haben, Pressematerial zur Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie oder zu einzelnen Projekten wünschen oder ein Interview mit einem Experten vereinbaren möchten, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.


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Anlässlich des Kampagnenstarts „Runter vom Gas!“ des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) setzt sich Prof. Dr. med. Axel Ekkernkamp, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie e. V. und ärztlicher Direktor des Unfallkrankenhauses Berlin, für eine spezifizierte Prävention und die frühzeitige Unfallerziehung an Deutschlands Schulen ein.

 

Den Link zur tabellarischen Übersicht der Pressekonferenzen 2008 der DGOOC und DGU finden Sie unten unter "Weitere Informationen".

Gemeinsame Pressekonferenz der DGOOC und der DGU

Volkskrankheit Rückenschmerzen - Ist weniger mehr?

Faktenblatt „Volkskrankheit Rückenschmerzen“

Ersatz von Knochen und Knorpel durch Biotechnologie - ist es bald möglich, ganze Gelenke zu regenerieren?

Arthrose ist zweitteuerste Erkrankung überhaupt - 28 Prozent der Erwachsenen betroffen

Heute ist es erstmals möglich, für Routineoperationen Knorpel und Knochen zu rekonstruieren. Derzeit konzentrieren sich diese regenerativen Therapien auf der Basis biotechnologischer Verfahren des „tissue-engineering“ noch auf begrenzte Defekte. Doch auch sie ermöglichen es schon, ein Gelenk in der Gesamtintegrität zu rekonstruieren. In absehbarer Zukunft - so die Erwartung der Spezialisten - wird es möglich sein, ganze Gelenke auf diese Weise zu rekonstruieren.

In den Sommermonaten herrscht auf den Unfallstationen in deutschen Kliniken Hochbetrieb. Zu keiner anderen Jahreszeit gibt es so viele Unfälle mit Schwerverletzten. Auch die Unfallforschung der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald konnte in der eigenen Erfassung eine deutliche Zunahme der Unfallgeschehen in den Sommermonaten verzeichnen. Oft sind Motorradfahrer und Kinder betroffen. Auch die Zahl der Sportverletzungen nimmt zu. Das Überleben der Patienten hängt dabei von der reibungslosen Zusammenarbeit zwischen Rettungskräften und Unfallchirurgen ab. Sie ist ein Thema im Weißbuch zur Schwerverletzten-Versorgung, das die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) jetzt vorstellt.

Das deutsche Gesundheitswesen steht vor schwerwiegenden Einschnitten und Reformen: Das betrifft auch viele Krankenhäuser. Experten schätzten das von etwa 2.000 Krankenhäusern bis zum Jahr 2020 nur etwa 1.500 Einrichtungen bestehen bleiben. Deshalb müssen Ressourcen noch sorgfältiger geplant werden. Diese Entwicklungen haben auch großen Einfluss auf die Versorgung von Schwerverletzen: Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) arbeitet aus diesem Grund weiter daran die Spitzenposition, die Deutschland im internationalen Vergleich einnimmt, zu verbessern und zum Wohle der Patienten noch auszubauen. Wie das gelingen kann, hat die Fachgesellschaft im Weißbuch Schwerverletzten-Versorgung erarbeitet.

Schwerverletzte werden in Deutschland nicht überall gleich schnell und gleich gut versorgt. Der Grund liegt nach Einschätzung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) nicht allein an den regionalen Unterschieden zwischen Stadt und Land. An einigen Kliniken gebe es auch Qualitätsdefizite. Mit dem Weißbuch Schwerverletzten-Versorgung sollen Schwachpunkte erkannt und die Versorgungsqualität auf ein deutschlandweit einheitliches und flächendeckendes Niveau gebracht werden.

Die in den letzten Tagen erschienen Berichte zu Engpässen bei der Behandlung von Schwerstverletzten in der Bundesrepublik Deutschland bedürfen einiger Erläuterungen und Hinweise.