„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Was ist bei der Versorgung von osteoporotischen Knochenbrüchen bei älteren Patienten zu beachten? Worauf kommt es beim geriatrischen Co-Management an? Der Masterkurs Alterstraumatologie vermittelt hierzu praxisnah und fachübergreifend unfallchirurgisches und geriatrisches Wissen. Die Fortbildung wurde von der Arbeitsgemeinschaft Alterstraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) entwickelt und richtet sich an Unfallchirurgen und Geriater. Der nächste Kurs findet vom 13. bis zum 14. September 2017 in Lübeck statt.

Wie weit ist die Novellierung der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) inzwischen vorangeschritten? Welche Befürchtungen und welche Forderungen haben Vertreter aus O und U? In der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ (OUMN) ist hierzu jetzt ein Artikel erschienen.

Medizinstudierende können sich noch bis zum 4. August 2017 für die Summer School 2017 der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) anmelden. Bei dem Schnupperkurs bekommen angehende Mediziner vom 28. bis zum 29. September 2017 in Kassel Gelegenheit, einen Blick in ihre berufliche Zukunft zu werfen. Auf dem Programm der neunten Summer School stehen unter anderem Diskussionsrunden rund um Themen wie Karriereplanung sowie Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In praktischen Workshops können sich die Nachwuchsmediziner zudem beispielsweise in Verfahren der Osteosynthese, Arthroskopie und Endoprothetik erproben und damit umfassende Einblicke in das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie gewinnen.

Jedes Jahr verletzen sich 1,25 Millionen Bundesbürger beim Sport so schwer, dass sie ärztlich versorgt werden müssen. Überbelastung, hohe Risikobereitschaft und eine mangelnde Vorbereitung auf das Training führen immer wieder zu Unfällen. Gleichzeitig leben in Deutschland viele Millionen Menschen, die sich aufgrund einer Erkrankung nicht mehr schmerzfrei bewegen können. Auf dem Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) stellen Experten vom 24. bis 27. Oktober 2017 Therapien vor, mit denen sie Beweglichkeit bis ins hohe Alter erhalten und verlorene Beweglichkeit wiederherstellen können. Mit mehr als 10.000 Teilnehmern aus dem In- und Ausland ist der DKOU der größte europäische Kongress dieser Fachrichtung.

Die Arbeitsgemeinschaft Osteosynthese (AOTrauma Deutschland), eine Sektion der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), schreibt auch dieses Jahr wieder ihren Wissenschaftspreis aus. Er ist mit 7.500 Euro dotiert und dient der Forschungsförderung auf dem Gebiet der Osteosynthese. Wissenschaftler können ihre Arbeiten noch bis zum 31. August 2017 einreichen.

Gemeinsame Stellungnahme von DGOU und BVOU

Faktencheck Rücken: Wackelige Datenbasis, wackelige Ergebnisse

Zu der heute von der Bertelsmann Stiftung veröffentlichten Publikation „Faktencheck Rücken – Rückenschmerzbedingte Krankenhausaufenthalte und operative Eingriffe“ nehmen die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) wie folgt Stellung: Die Datenlage der aktuellen Publikation ist unzureichend – wie auch schon in der vorherigen Publikation der Serie „Faktencheck Gesundheit“ zum Thema Rückenschmerzen. Die Studie entspricht einer geringen Evidenz und basiert damit auf einem niedrigen wissenschaftlichen Niveau. Sie ist somit wenig hilfreich in der Diskussion um regionale Unterschiede bei der Behandlung von Rückenbeschwerden.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) macht zum Tag der Kindersicherheit am 10. Juni 2017 auf Verhaltensregeln beim Trampolinspringen aufmerksam. Auf deren Einhaltung sollten Eltern und ihre Kinder achten, damit Trampolinnutzer sicher springen und vor allem wieder sicher landen. Denn seitdem vielerorts große Trampoline in privaten Gärten stehen, steigt auch die Anzahl der Verletzungen: Knochenbrüche, Gehirnerschütterungen, Prellungen und Platzwunden. Zu den Unfallursachen gehören beispielsweise gefährliche Sprünge wie Saltos, mehrere Kinder auf dem Sprungnetz sowie kaputte Sicherheitsnetze.

Gemeinsame Pressemitteilung von DGU und Sanitätsdienst der Bundeswehr

Unterzeichnung Absichtserklärung zur Zusammenarbeit zwischen DGU und Bundeswehr

Am 7. Juni 2017 haben die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und die Bundeswehr ihre gemeinsame Absichtserklärung in Koblenz unterzeichnet. Vor dem Hintergrund der Terroranschläge von Paris, Brüssel, München und Berlin hat der zivile medizinische Sektor ein vermehrtes Interesse an den Erfahrungen, die der Sanitätsdienst der Bundeswehr in den Auslandseinsätzen gemacht hat. Welche Kenntnisse sind nötig, um den medizinischen Herausforderungen vor dem Hintergrund der weltweit zunehmenden terroristischen Bedrohung klinisch, taktisch und strategisch begegnen zu können? Dem zivilen medizinischen Versorgungssystem fehlt es an Erfahrungen und Übung in der Behandlung dieser Verletzungen in den zusammenhängenden taktisch strategischen Handlungsweisen. Getreu der Maxime des Sanitätsdienstes der Bundeswehr „Der Menschlichkeit verpflichtet“, ist es daher nur logisch, dass die Bundeswehr dieses Know-how, diese Erfahrungen und Kenntnisse dem zivilen medizinischen Versorgungssystem zur Verfügung stellt.

Die Kursreihe „Interpersonal Competence“ (IC) gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Trainingskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Assistenz- und Fachärzte (ICC 1) findet vom 23. bis zum 24. Juni 2017 in Frankfurt am Main statt, der nächste Kurs für Führungskräfte (ICC 3) vom 30. Juni bis zum 1. Juli 2017 in Seeheim. Wer sich jetzt für einen der beiden Kurse anmeldet, erhält mit dem Buchungscode 15 Prozent Preisnachlass.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) startet heute ein neues Kursformat zur Behandlung von Schuss- und Explosionsverletzungen nach einem Terroranschlag. Der neue Kurs zur Terror- und Katastrophenchirurgie mit dem Titel „Terror and Disaster Surgical Care“ (TDSC®) richtet sich an erfahrene Unfallchirurgen und Chirurgen an deutschen Kliniken, die mit der medizinischen Herausforderung bei Terrorlagen in Zukunft konfrontiert werden könnten. „Unfallchirurgen müssen im Katastrophenfall andere Prioritäten als in der Regelversorgung setzen. Der Kurs übt das Umdenken in der Terrorlage. Auch wenn wir hoffen, dass es nicht nötig sein wird, wollen wir vorbereitet sein, um im Ernstfall möglichst viele Patienten bestmöglich zu behandeln“, sagt DGU-Präsident Prof. Dr. Ingo Marzi. DGU-Experten haben das Kurskonzept heute bei einem Pressegespräch in Frankfurt am Main vorgestellt und Einblicke in den ersten TDSC®-Kurs gegeben.