„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Für sein Engagement und seine Verdienste um das Gemeinwohl hat Prof. Dr. Hartmut Siebert jetzt das Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland erhalten. Dem ehemaligen Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) wurde die Auszeichnung am 24. März 2017 im Auftrag des ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck im Rathaus von Schwäbisch Hall feierlich überreicht.

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Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) ergänzt das Bildmaterial zum Trauma Care Bundle um ein Plakat. Das A2-formatige Poster zeigt sechs evidenzbasierte Maßnahmen, die bei jedem Schwerverletzten nach seiner Rettung durchgeführt werden sollen. Die DGU hatte das Maßnahmenbündel vor einem Jahr für die präklinische Versorgung von Schwerverletzten eingeführt. Das Schaubild gab es bisher als A5-Aufkleber für den Rettungswagen sowie als Postkarte. Von den Rettungsdiensten immer wieder nachgefragt wurde auch ein Plakat für Lehrzwecke. Dieses kann ab sofort kostenfrei bei der DGU bestellt werden. Wie das Trauma Care Bundle an der Schnittstelle zwischen Unfallstelle und Klinik hilft, berichtet Dieter Oberndörfer, Sachgebietsleiter des Frankfurter Instituts für Rettungsmedizin und Notfallversorgung. Der Beitrag ist veröffentlicht unter dem Titel „Strukturiert durch das Chaos“ auf der DGOU-Website.

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Dieter Oberndörfer hat schon viel gesehen: Er war bei Hausbränden, schweren Verkehrsunfällen und Flugzeugabstürzen im Einsatz. Viele Jahre war der 50-Jährige als Rettungssanitäter, Rettungsassistent, Notfallsanitäter und Berufsfeuerwehrmann auf dem Rettungswagen unterwegs. Jetzt gibt er als Feuerwehrbeamter im gehobenen Dienst sein Wissen und seine Erfahrungen an den Nachwuchs weiter und engagiert sich in der Aus- und Fortbildung dieser Berufe. Damit die Rettung von Verletzen vor Ort reibungslos funktioniert, setzt Oberndörfer auf Handlungsvorschriften mit einzeln definierten durchzuführenden Maßnahmen – wie das Trauma Care Bundle der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU).

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Mit der Zahl an Schuljahren steigt das Risiko, dass Kinder von Schmerzen im unteren Rückenbereich betroffen sind. Zu diesem Schluss kommt eine amerikanische Metaanalyse. Neben Verletzungen im Rückenbereich und falscher Belastung sind vor allem Bewegungsmangel und eine schwache Rückenmuskulatur Ursachen für die Schmerzen. Bei anhaltenden Schmerzen sollte immer ein Arzt die Ursachen abklären, um eine gefährliche Erkrankung sicher auszuschließen. Das raten die Orthopäden und Unfallchirurgen, die im Herbst den Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie (DKOU) in Berlin veranstalten, anlässlich des Tags der Rückengesundheit am 15. März 2017.

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Jahrestagung der AOTrauma Deutschland

Ausblick auf die zukünftige Rolle der AOTrauma

Quo vadis AOTrauma? Mit dieser Frage eröffnet die AOTrauma Deutschland (AOTD), eine Sektion der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), einen Dialog zum aktuellen Stand und zur zukünftigen Rolle der AOTD. Der Kongress findet vom 12. bis zum 13. Mai 2017 in Münster statt.

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Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und BVOU

Treppen statt Aufzug: Für einen starken Rücken zählt jede Bewegung

Der Alltag bietet viele Chancen, sich zu bewegen und damit die Rückenmuskulatur zu stärken. Darauf weisen die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) zum Tag der Rückengesundheit am 15. März 2017 hin. Denn viele Menschen verbringen ihren Tag am Schreibtisch – häufig in Fehlhaltungen – und vernachlässigen den Ausgleich. Treffen schlecht trainierte Bauch- und Rückenmuskeln auf einen bewegungsarmen Alltag, können Rückenschmerzen die Folge sein. „Wir möchten dazu ermutigen, die vielen täglichen Bewegungsmöglichkeiten aufzuspüren und dem Rücken zuliebe zu nutzen“, sagt Prof. Dr. Bernd Kladny, stellvertretender DGOU-Generalsekretär. Einer von weiteren Tipps für Arbeitsplatz, Arbeitsweg und Freizeit heißt daher: den Fahrstuhl meiden und stattdessen die Treppe nehmen.

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Die überarbeitete Nationale VersorgungsLeitlinie (NVL) zum nicht-spezifischen Kreuzschmerz ist jetzt veröffentlicht. Die NVL fasst die neuesten Forschungsergebnisse und Erkenntnisse zur Versorgung von Patienten mit Kreuzschmerzen zusammen. Ziel ist es, genau zu beschreiben, wie eine bestmögliche und sektorenübergreifende Behandlung des Krankheitsbildes erfolgen sollte. Neben Experten der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) und der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) waren weitere 26 Fachgesellschaften und Organisationen an der Aktualisierung der NVL beteiligt.

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Nicht nur optisch hat sich Einiges getan: Die erste Ausgabe der „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ (OUMN) in diesem Jahr ist auch inhaltlich erneuert. Die Mitgliederzeitschrift der Fachgesellschaften DGOU, DGOOC und DGU sowie der Berufsverbände BVOU und VLOU gibt nun beispielsweise Themen in der Rubrik „Aus unserem Fach“ mehr Raum, die die gesamte Breite des Faches O und U abdecken und daher für alle interessant sind, die auf diesem Gebiet tätig sind. Die OUMN ist jetzt als Druckausgabe und als ePaper erschienen.

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Gemeinsame Pressemitteilung von DGOU und BVOU

Ärzte setzen Bildgebung bei Rückenschmerzen angemessen ein

Deutsche Ärzte setzen bildgebende Verfahren wie Röntgen, Computertomographie (CT) oder Magnetresonanztomographie (MRT) zur Diagnostik bei Patienten mit Rückenschmerzen angemessen ein. Das lässt sich aus Daten der Nationalen VersorgungsLeitlinie Kreuzschmerz, Versorgungsdaten aus Arztpraxen in Baden-Württemberg und Daten der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) schließen. Darauf weisen nun und die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) in einer gemeinsamen Stellungnahme hin. Anlass ist die Publikation „Faktencheck Rücken“, die die Bertelsmann Stiftung vor kurzem veröffentlichte. Die Autoren behaupten darin unter anderem, bei Rückenschmerzen reagierten Ärzte zu häufig mit übertriebener Diagnostik und rückten überzogene Erwartungen ihrer Patienten oft nicht zurecht. Die Stellungnahme ist in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ veröffentlicht.

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Leitlinien unterstützen Ärzte dabei, Entscheidungen für die optimale Versorgung von Patienten zu treffen. Die systematischen Handlungsempfehlungen sorgen damit für mehr Qualität und Sicherheit in der Medizin. Was muss bei der Erstellung von Leitlinien beachtet werden? Wie lässt sich der Entwicklungsprozess vereinfachen? Diese und weitere Fragen beantwortet das einführende Seminar des Leitliniensekretariats der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU). Der nächste Kurs findet am 21. März 2017 in Berlin statt.

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