„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Pressemitteilung der DGH

DGH initiiert HandTraumaRegister

Auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) ist im März das HandTraumaRegister DGH zur Erfassung von Handverletzungen gestartet. Die strukturierte Aufzeichnung von Handverletzungen in Deutschland soll durch Sammlung von Verletzungs- und Versorgungsdaten zum klinischen Fortschritt sowie zur Qualitätssicherung beitragen.

Mitglieder von DGOU, DGOOC und DGU können sich einbringen

Neue AG Digitalisierung gegründet

Die zunehmende Digitalisierung der Gesellschaft wirkt sich auch auf die Gesundheitsversorgung aus. Ärzte in Kliniken und Praxen müssen sich heute und in den kommenden Jahren mit vielen digitalen Neuerungen auseinandersetzen. Um wichtige Themen im Fach O und U frühzeitig aufzugreifen und aktiv mitgestalten zu können, hat die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) die Arbeitsgemeinschaft (AG) Digitalisierung ins Leben gerufen. Sie soll sich als Schnittstelle und Partner in den drei orthopädisch-unfallchirurgischen Fachgesellschaften DGOU, DGOOC und DGU gezielt mit den Fragestellungen auf dem Gebiet auseinandersetzen. Interessierte Mitglieder können sich gern beteiligen.

Um den wissenschaftlichen Nachwuchs zu fördern und herausragende Leistungen in den Bereichen der Unfallheilkunde sowie der Versicherungs-, Versorgungs- und Verkehrsmedizin oder angrenzenden Fachgebieten zu würdigen, schreibt die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) den Hans-Liniger-Preis aus. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert. Bewerbungen können noch bis zum 31. Mai 2018 eingereicht werden.

Medizinstudierende können sich noch bis zum 1. August 2018 für die Summer School 2018 der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und des Berufsverbandes für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) anmelden. Bei dem „Schnupperkurs“ vom 26. bis zum 28. September 2018 in Ludwigshafen bekommen angehende Mediziner auch in diesem Jahr wieder Gelegenheit, einen Blick in ihre mögliche berufliche Zukunft zu werfen. Auf dem Programm der zehnten Summer School stehen unter anderem Diskussionsrunden zur Karriereplanung sowie zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. In Workshops können die Nachwuchsmediziner Verfahren wie die Osteosynthese, Arthroskopie und Endoprothetik selbst erproben und damit umfassende Einblicke in das Fach Orthopädie und Unfallchirurgie gewinnen.

Wie sollte die Diagnostik und Therapie bei Schwerverletzten in den ersten 24 Stunden erfolgen? Der Leitfaden „Schwerverletztenversorgung“ aus den Reihen der Sektion Notfall-, Intensivmedizin und Schwerverletztenversorgung (NIS) der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) gibt Medizinern Algorithmen und Tipps an die Hand. Die Publikation, die Mitte Juni im Thieme-Verlag erscheinen wird, kann ab sofort zum Vorzugspreis vorbestellt werden.

Wenn Brüche der oberen Extremität bei Kindern versorgt werden müssen, zählt die Osteosynthese mit Kirschner-Drähten (K-Drähten) zu den Standardverfahren, um Knochen zu stabilisieren. Dabei können die Metalldrähte subkutan unter der Haut versenkt oder epikutan über der Haut belassen werden. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie der Sektion Kindertraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zeigt, dass die subkutane Methode an deutschen Kliniken bevorzugt wird. Die Ergebnisse sind jetzt zusammen mit einer Literaturrecherche zu Komplikationen sowie einer Kostenanalyse beider Methoden in der Fachpublikation „Der Unfallchirurg“ erschienen.

Zum Start in die Fahrradsaison ist wieder eine erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Radlern notwendig – insbesondere an Kreuzungen. Hier sollten rechtsabbiegende Lkw- und Pkw-Fahrer und geradeaus fahrende Fahrradfahrer besser aufeinander achten und möglichst Blickkontakt miteinander aufnehmen. So können Radler sicher sein, dass sie von Rechtsabbiegern wahrgenommen werden und ihnen die zustehende Vorfahrt auch gewährt wird. Denn immer wieder kommt es zu Unfällen, bei denen Fahrzeugführer den Radler nicht oder zu spät erkennen und beim Abbiegen mit ihm zusammenstoßen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Sie empfiehlt zudem: Helm auf und Warnweste oder Leuchttextilien an. „Eigenverantwortung und gegenseitige Fürsorge sind im Straßenverkehr unerlässlich“, sagt Prof. Dr. Joachim Windolf, stellvertretender DGOU-Präsident und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) sowie Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie der Universitätsklinik Düsseldorf.

Ob WhatsApp oder Facebook Messenger: Fast die Hälfte aller Ärzte haben sich einer Umfrage zufolge schon einmal über soziale Medien mit Kollegen zu medizinischen Fällen ausgetauscht und dabei auch Dokumente oder Bilder versendet. Was mit dem Smartphone oder Tablet einfach und praktisch erscheint, kann allerdings Konsequenzen in der Haftung haben. Vielmehr sollte der professionelle Transfer von personenbezogenen medizinischen Daten durch sichere Tele-Anwendungen gewährleistet werden. In der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ (OUMN) ist hierzu jetzt ein Artikel erschienen.

7.300 Entscheidungen zu mutmaßlichen Behandlungsfehlern wurden 2017 nach aktuellen Zahlen der Bundesärztekammer (BÄK) bundesweit getroffen. Bei knapp einem Drittel wurde ein ärztlicher Behandlungsfehler festgestellt, etwas weniger als im Vorjahr. Gemessen an jährlich fast 1,02 Milliarden Behandlungsfällen und Patientenkontakten liege die Zahl der festgestellten Fehler im Promillebereich, darauf weist die BÄK hin. Dass sich Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie dabei dennoch am häufigsten Vorwürfen gegenüber sehen, sei nicht verwunderlich, kommentiert Prof. Dr. Reinhard Hoffmann, ehemaliger Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).

Die Kursreihe „Interpersonal Competence Training“ gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Kurskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Führungskräfte (ICC 3) findet vom 22. bis zum 23. Juni 2018 in Seeheim-Jugenheim statt. Für Mitglieder von DGOU, DGOOC und DGU gibt es mit dem Buchungscode „DGOU_AKTION“ 15 Prozent Rabatt.