„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Aktuelles

Wenn Brüche der oberen Extremität bei Kindern versorgt werden müssen, zählt die Osteosynthese mit Kirschner-Drähten (K-Drähten) zu den Standardverfahren, um Knochen zu stabilisieren. Dabei können die Metalldrähte subkutan unter der Haut versenkt oder epikutan über der Haut belassen werden. Eine aktuelle wissenschaftliche Studie der Sektion Kindertraumatologie der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) zeigt, dass die subkutane Methode an deutschen Kliniken bevorzugt wird. Die Ergebnisse sind jetzt zusammen mit einer Literaturrecherche zu Komplikationen sowie einer Kostenanalyse beider Methoden in der Fachpublikation „Der Unfallchirurg“ erschienen.

Zum Start in die Fahrradsaison ist wieder eine erhöhte Aufmerksamkeit gegenüber Radlern notwendig – insbesondere an Kreuzungen. Hier sollten rechtsabbiegende Lkw- und Pkw-Fahrer und geradeaus fahrende Fahrradfahrer besser aufeinander achten und möglichst Blickkontakt miteinander aufnehmen. So können Radler sicher sein, dass sie von Rechtsabbiegern wahrgenommen werden und ihnen die zustehende Vorfahrt auch gewährt wird. Denn immer wieder kommt es zu Unfällen, bei denen Fahrzeugführer den Radler nicht oder zu spät erkennen und beim Abbiegen mit ihm zusammenstoßen. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hin. Sie empfiehlt zudem: Helm auf und Warnweste oder Leuchttextilien an. „Eigenverantwortung und gegenseitige Fürsorge sind im Straßenverkehr unerlässlich“, sagt Prof. Dr. Joachim Windolf, stellvertretender DGOU-Präsident und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) sowie Direktor der Klinik für Unfall- und Handchirurgie der Universitätsklinik Düsseldorf.

Ob WhatsApp oder Facebook Messenger: Fast die Hälfte aller Ärzte haben sich einer Umfrage zufolge schon einmal über soziale Medien mit Kollegen zu medizinischen Fällen ausgetauscht und dabei auch Dokumente oder Bilder versendet. Was mit dem Smartphone oder Tablet einfach und praktisch erscheint, kann allerdings Konsequenzen in der Haftung haben. Vielmehr sollte der professionelle Transfer von personenbezogenen medizinischen Daten durch sichere Tele-Anwendungen gewährleistet werden. In der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ (OUMN) ist hierzu jetzt ein Artikel erschienen.

7.300 Entscheidungen zu mutmaßlichen Behandlungsfehlern wurden 2017 nach aktuellen Zahlen der Bundesärztekammer (BÄK) bundesweit getroffen. Bei knapp einem Drittel wurde ein ärztlicher Behandlungsfehler festgestellt, etwas weniger als im Vorjahr. Gemessen an jährlich fast 1,02 Milliarden Behandlungsfällen und Patientenkontakten liege die Zahl der festgestellten Fehler im Promillebereich, darauf weist die BÄK hin. Dass sich Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie dabei dennoch am häufigsten Vorwürfen gegenüber sehen, sei nicht verwunderlich, kommentiert Prof. Dr. Reinhard Hoffmann, ehemaliger Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU).

Die Kursreihe „Interpersonal Competence Training“ gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Kurskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Führungskräfte (ICC 3) findet vom 22. bis zum 23. Juni 2018 in Seeheim-Jugenheim statt. Für Mitglieder von DGOU, DGOOC und DGU gibt es mit dem Buchungscode „DGOU_AKTION“ 15 Prozent Rabatt.

Die Kursreihe „Interpersonal Competence Training“ gibt Ärzten und Pflegenden Werkzeuge an die Hand, um die Arbeit im Team und die Sicherheit in der Patientenversorgung nachhaltig zu verbessern. Das innovative Kurskonzept wurde von Lufthansa Aviation Training (LAT) in Kooperation und mit der Expertise der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) entwickelt. Der nächste Kurs für Assistenz- und Fachärzte (ICC 1) findet vom 8. bis zum 9. Juni 2018 in Seeheim-Jugenheim statt. Mitglieder von DGOU, DGOOC und DGU erhalten 15 Prozent Rabatt mit dem Buchungscode „DGOU_AKTION“.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) weisen anlässlich des Tages der Rückengesundheit am 15. März 2018 auf die Nationale VersorgungsLeitlinie nicht-spezifischer Kreuzschmerz (NVL) als Version für Patienten hin. Die Patientenleitlinie informiert Betroffene darüber, wie Kreuzschmerzen aus ärztlicher Sicht eingeordnet und behandelt werden können. Beispielsweise erklärt sie, warum Bewegung statt Bettruhe bei nicht-spezifischen Kreuzschmerzen wichtig ist und Ärzte häufig nicht sofort eine Bildgebung veranlassen. Die 100-seitige Publikation können sich Betroffene auf der Website des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin (ÄZQ) unter www.patienten-information.de herunterladen. Zu den wichtigsten Empfehlungen liegen Kurzinfos von je einer Seite vor. „Vielfach suchen Patienten nach vertrauenswürdigen Quellen im Internet. Mit der Patientenleitlinie erhalten sie Einblick in die ärztliche Vorgehensweise bei Rückenschmerzen. Den behandelnden Mediziner kann die Leitlinie jedoch nicht ersetzen“, erläutert DGOU-Generalsekretär Prof. Bernd Kladny.

Wie ist ein medizinisches Gutachten zu erstellen? Welche rechtlichen Grundlagen gelten? Sachverständige, die gesundheitliche Beeinträchtigungen nach Unfällen beurteilen müssen, erhalten im unfallchirurgisch-orthopädischen Gutachtenkurs 1 das Basiswissen hierzu. Der nächste Kurs unter der Trägerschaft der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) findet vom 13. bis 14. April 2018 in Duisburg statt.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) gibt anlässlich des ersten Tages der Hand am 1. März 2018 Tipps zum Schutz vor schweren Handverletzungen beim Heimwerken. Denn die Hände sind ein Wunderwerk der Natur – sie sind für den Alltag unentbehrlich. Besonders oft verletzen sich Hobbyhandwerker an Händen und Fingern. Unfallursache sind scharfe und spitze Gegenstände wie Messer und Schraubendreher sowie Hand- und Tischsägen, die unsachgemäß eingesetzt werden. Während bei den handbetriebenen Werkzeugen Schutzhandschuhe genutzt werden sollten, sind sie beim Umgang mit der Kreissäge oder Bohrmaschine gefährlich. „Im Beruf gibt es für den Umgang mit Werkzeugen und Maschinen klare Sicherheitsvorschriften. Diese sollten zum Schutz der Gesundheit auch in der Freizeit angewendet werden“, sagt Professor Dr. Joachim Windolf, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) und stellvertretender DGOU-Präsident. Der Aktionstag geht auf die Initiative der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie (DGH) zurück und soll dazu beitragen, ein Bewusstsein für die Komplexität der menschlichen Hand zu schaffen und intensiver über Erkrankungen und Verletzungen aufzuklären.

Ärzte in Weiterbildung, die Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) sind, können jetzt von einem Angebot des Verlags Springer Medizin profitieren: Mit Probe-Abos von Fachzeitschriften aus dem Bereich Orthopädie und Unfallchirurgie erhalten sie 6 Monate lang kostenfrei aktuelle Informationen rund um neue medizinische und wissenschaftliche Erkenntnisse auf ihrem Fachgebiet. Das Angebot gilt auch für Mitglieder der DGOOC und der DGU.