„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und der Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) loben im Jahr 2019 zum zehnten Mal den Deutschen Journalistenpreis Orthopädie und Unfallchirurgie (JOU) aus. Mit der Würdigung herausragender Publikationen aus den Bereichen Print, Rundfunk sowie Online-Medien möchten die Verbände die Qualität der Berichterstattung über orthopädisch-unfallchirurgische Themen fördern und die wachsende Bedeutung des Faches in der Öffentlichkeit sichtbar machen. Bewerbungen können bis zum 31. Juli 2019 eingereicht werden. Der Preis ist mit insgesamt 5.000 Euro dotiert. Er kann von der Jury auf mehrere Arbeiten aufgeteilt werden.

Aktuelles (1-3)

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Um die Diagnostik von Kindeswohlgefährdung und die Versorgungssituation von Kindern in einer akuten Situation zu verbessern, hat eine multiprofessionelle Leitlinienkommission Handlungsempfehlungen für sämtliche am Kinderschutz beteiligte Berufsgruppen entwickelt. Nun ist die S3-Leitlinie Kindesmisshandlung, -missbrauch und -vernachlässigung unter Einbindung der Jugendhilfe und Pädagogik veröffentlicht worden. Die sogenannte Kinderschutzleitlinie, die auch unter Beteiligung der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) entstanden ist, kann online bei der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF) abgerufen werden.

Fällt ein älterer Patient, hat das meist mehrere Ursachen. Die Anzahl der Risikofaktoren nimmt mit zunehmende Alter zu und potenziert sich, so dass die Betroffenen noch öfter stürzen. Die Folge: Stürze haben negative Auswirkungen auf die Mobilität und die Lebensqualität und führen oft zu einer bleibenden Angst vor dem Hinfallen sowie der Einweisung in eine Pflegeeinrichtung. Doch wie lässt sich das individuelle Sturzrisiko bereits im Krankenhaus senken? Mediziner des Universitätsklinikums Leipzig haben sogenannte Sturzrisikoscores ausgearbeitet, mit denen Empfehlungen im klinischen Alltag möglich sind. Der Artikel hierzu ist jetzt im Fachmagazin „Zeitschrift für Orthopädie und Unfallchirurgie“ erschienen.

Seit 2016 erfasst das AltersTraumaRegister DGU® (ATR-DGU) Daten aus der Versorgung geriatrischer Patienten nach einer hüftgelenksnahen Oberschenkelfraktur wie beispielsweise einem Oberschenkelhalsbruch. Die Informationen sollen dazu beitragen, die Behandlungsqualität bei älteren Menschen zu verbessern. Für die Publikation von wissenschaftlichen Auswertungen aus dem Register hat der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) nun eine verbindliche Publikationsrichtlinie verabschiedet, die das Prozedere für das Erstellen von Forschungsarbeiten und Publikationen verbindlich festschreibt. Damit kann nun offiziell die Auswertung der gesammelten Daten beginnen.

 

Netzwerk

TraumaRegister DGU®
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TraumaNetzwerk DGU®
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AUC – Akademie der Unfallchirurgie GmbH
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Advanced Trauma Life Support (ATLS)
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Alterstraumazentrum
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TeleKooperation
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Partner

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
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Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
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Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU)
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Verband leitender Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. (VLOU)
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The European Society for Trauma and Emergency Surgery (ESTES)
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Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
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Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC)
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Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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Bundesverband der Durchgangsärzte e.V.
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European Federation of National Associations of Orthopaedics and Traumatology (EFORT)
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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.
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