„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Eine Arthrose an der Hand kann Betroffene im Alltag stark beeinträchtigen: Es kommt zu Schmerzen, Schwellungen und Steifheit. Alltägliche Handgriffe wie einen Schwamm auszudrücken werden zur Herausforderung. Anlässlich des Tags der Hand am 1. März 2020 weist die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) darauf hin, dass Schmerzfreiheit und der Erhalt der Beweglichkeit einen hohen Stellenwert in der Behandlung haben. Bewährt haben sich dabei konservative Maßnahmen wie Ruhigstellung, Injektionen, Medikamente oder Handtherapie. Wenn diese ausgeschöpft sind oder keinen Erfolg bringen, können handchirurgische Maßnahmen helfen. In den letzten Jahren wurde viel Neues im Bereich der Handchirurgie entwickelt, so gewinnen kleinste Fingergelenk-Prothesen an Bedeutung. „Die Hände sind für den Alltag unentbehrlich. Heute können wir Beweglichkeit von Fingergelenken mit modernsten Implantaten erhalten. Sie bieten inzwischen eine Alternative zur operativen Versteifung“, hebt Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, Präsident der DGOU und Direktor der Klinik und Poliklinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn den Fortschritt in der Medizin hervor.

Aktuelles (1-3)

Alle aktuellen Themen

Erkrankungen und Verletzungen des Stütz- und Bewegungsapparats gehören zu den häufigsten Leiden in Deutschland. Es werden jährlich allein rund 1,6 Millionen Betroffene laut Statistischem Bundesamt in deutschen Krankenhäusern operativ versorgt. Da die meisten der muskuloskelettalen Erkrankungen zunehmend im Alter auftreten, wird angesichts des demographischen Wandels die Zahl der Betroffenen in den nächsten Jahren weiter zunehmen. Darüber wie Lebens- und Versorgungsqualität der Patienten auch zukünftig gesichert werden kann und welche Herausforderung dies für das Fach bedeutet, äußert sich Prof. Dr. Dieter C. Wirtz, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und Direktor der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Universitätsklinikum Bonn.

Die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) können ab sofort Kandidaten für den Nichtständigen Beirat für die Amtszeit von 2021 bis 2023 vorschlagen. Die Empfehlungen müssen bis zum 31. März 2020 vorliegen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die sich für die Förderung von Wissenschaft und Forschung einsetzt, hat für die kommende Amtsperiode 2020-2023 ihre Mitglieder der Fachkollegien gewählt. Neue Vertreter für das Fach Orthopädie, Unfallchirurgie und rekonstruktive Chirurgie des Fachkollegiums 205 sind Prof. Dr. Anita Ignatius, Prof. Dr. Georg Duda und Prof. Dr. Frank Hildebrand. Als Fachkollegiaten haben sie eine zentrale Rolle bei der Beurteilung eingereichter Förderanträge.

Netzwerk

TraumaRegister DGU®
MEHR

TraumaNetzwerk DGU®
MEHR

AUC – Akademie der Unfallchirurgie GmbH
MEHR

Advanced Trauma Life Support (ATLS)
MEHR

Alterstraumazentrum
MEHR

TeleKooperation
MEHR

Partner

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
MEHR

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
MEHR

Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU)
MEHR

Verband leitender Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. (VLOU)
MEHR

The European Society for Trauma and Emergency Surgery (ESTES)
MEHR

Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
MEHR

Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC)
MEHR

Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
MEHR

Bundesverband der Durchgangsärzte e.V.
MEHR

European Federation of National Associations of Orthopaedics and Traumatology (EFORT)
MEHR

Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.
MEHR