„Die Unfallchirurgie in Deutschland - unsere Verantwortung und Verpflichtung“
 

Welche Perspektive hat ein junger Mensch, der heute den Arztberuf ergreifen möchte? Wie lässt sich Weiterbildung attraktiv gestalten und welche neuen Berufsbilder werden den Klinikalltag verändern? Das waren zentrale Themen bei der Zukunftswerkstatt am 27. November 2018, zu der die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) geladen hatte. In der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitschrift „Orthopädie und Unfallchirurgie – Mitteilungen und Nachrichten“ (OUMN) ist hierzu jetzt ein Artikel erschienen.

Aktuelles (1-3)

Alle aktuellen Themen

Die Hände sind beim Heimwerken besonders gefährdet. Doch nicht immer bieten Arbeitshandschuhe den besten Schutz. Während bei Bauarbeiten die Finger mit Handschuhen gut geschützt sind, können sich Heimwerker damit an der Bohrmaschine oder der Kreissäge schwer verletzen. Anlässlich des Tags der Hand am 1. März 2019 rät deshalb die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), an rotierenden elektrischen Werkzeugen auf Handschuhe zu verzichten. Denn erfasst ein Bohrer einen Handschuh, zieht er den Finger hinterher und kann ihn schwer verletzen oder abreißen.

Das Bildungsinstitut für Kompetenz in der Medizin (bikmed), eine Tochtergesellschaft der Akademie der Unfallchirurgie (AUC), hat den zweiten Platz beim diesjährigen Innovationspreis für digitale Bildung (delina) belegt. Im Februar wurde die Auszeichnung auf der Bildungsmesse LEARNTEC in Karlsruhe verliehen – unter der Schirmherrschaft des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. In der Kategorie Aus- und Weiterbildung konnte die bikmed-GmbH mit ihrem Format ATLS®-Refresher Online-Kurs überzeugen.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) begrüßt den Referentenentwurf zur Errichtung eines verbindlichen Deutschen Implantateregisters vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG). Denn so wird die Datenbasis des bisher von der DGOOC freiwillig geführten Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) zur Erfassung künstlicher Hüft- und Kniegelenke ausgeweitet. Das EPRD erfasst derzeit über 60 Prozent der Operationen aller Endoprothetikversorger: Damit liefert es schon heute wertvolle wissenschaftliche Daten und trifft Aussagen zur Qualität der Versorgung und Haltbarkeit der Produkte – anders als der aktuelle Referentenentwurf vermuten lässt, kritisiert die Fachgesellschaft. Das Know-how der EPRD-Experten diente dem BMG bereits für die Konzeption des neuen Registers. Nun spricht sich die Fachgesellschaft dafür aus, dass der Wissensvorsprung aus ihrer Registerarbeit auch weiterhin berücksichtigt wird: „Auch ein staatliches Register darf vom medizinischen Sachverstand nicht entkoppelt werden“, warnt DGOOC-Generalsekretär Prof. Dr. Bernd Kladny.

Netzwerk

TraumaRegister DGU®
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TraumaNetzwerk DGU®
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AUC – Akademie der Unfallchirurgie GmbH
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Advanced Trauma Life Support (ATLS)
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Alterstraumazentrum
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TeleKooperation
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Partner

Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie e. V. (DGOOC)
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Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU)
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Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU)
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Verband leitender Orthopäden und Unfallchirurgen e.V. (VLOU)
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The European Society for Trauma and Emergency Surgery (ESTES)
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Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF)
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Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC)
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Deutsche Gesellschaft für Chirurgie e.V. (DGCH)
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Bundesverband der Durchgangsärzte e.V.
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European Federation of National Associations of Orthopaedics and Traumatology (EFORT)
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Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V.
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